Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG

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Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG
Logo
Basisinformationen
Unternehmenssitz Bochum
Webpräsenz www.bogestra.de
Bezugsjahr 2013
Eigentümer 50,01 % Stadt Bochum
48,27 % Stadt Gelsenkirchen
01,48 % Eigene Anteile
00,24 % Streubesitz
Vorstand Andreas Kerber,
Gisbert Schlotzhauer
Verkehrsverbund Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
Mitarbeiter 2279, davon 99 Azubis
Umsatz 108,45 Mio. Euro
Linien
Spurweite 1000 und 1435 mm
Straßenbahn 7
Stadtbahn 2
Bus 66
Anzahl Fahrzeuge
Straßenbahnwagen 42 Niederflur, Typ NF6D
22 Hochflur, Typ M6
39 Niederflur, Typ Variobahn
Stadtbahnwagen 25 Hochflur, Typ B80
6 Hochflur, Typ Tango
Omnibusse 252 Gesamt (inkl. 1 Sonderwagen)
Statistik
Fahrgäste 145,4 Mio. pro Jahr
Fahrleistung 25,28 Mio. km pro Jahr
Haltestellen 1286
Einwohner im
Einzugsgebiet
910 Tsd.
Länge Liniennetz
Straßenbahnlinien 109,5 km
Stadtbahnlinien 16,5 km
Buslinien 1040 km

Die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG, kurz BoGeStra oder BOGESTRA, ist ein kommunaler Nahverkehrsbetrieb im mittleren Ruhrgebiet. Sie betreibt vor allem den Nahverkehr in Bochum, Gelsenkirchen und Witten, außerdem wird ein Großteil des öffentlichen Personennahverkehrs in den daran angrenzenden Städten Hattingen und Herne von ihr durchgeführt. Weitere Linien erstrecken sich in die Städte Essen, Castrop-Rauxel, Dortmund, den Ennepe-Ruhr-Kreis und eine einzige Linie hat eine Haltestelle in Hagen. Das Unternehmen ist Mitglied des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr.

Standorte[Bearbeiten]

Verwaltung und Betrieb[Bearbeiten]

Verwaltungsgebäude in Bochum

Mit fast 145 Mio. Fahrgästen (im Jahr 2011) ist die BOGESTRA eines der größten Nahverkehrsunternehmen im Ruhrgebiet. Das Unternehmen hat etwa 2.200 Mitarbeiter und ist Mitglied im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr.

Die BOGESTRA hat an neun Standorten Betriebsgebäude, Werkstätten und Verwaltungseinrichtungen in Bochum, Gelsenkirchen und Witten. Es gab bis 2005 insgesamt 38 Betriebs- und Verwaltungsgebäude.

In Bochum befindet sich in der Universitätsstraße 58 das BOGESTRA-Haus mit der Hauptverwaltung. Angegliedert war die Halle des ehemaligen Straßenbahnbetriebs mit Betriebswerkstatt, die im Sommer 2005 außer Betrieb ging und zur Essener Str. 125 (Ecke Engelsburger Str.) verlegt wurde. Die Wagenhalle wurde im Frühjahr 2007 abgerissen. Unweit der Hauptverwaltung befindet sich am Buddenbergplatz, am Südeingang des Hauptbahnhofes, die Betriebsleitstelle und technische Leitstelle.

BOGESTRA-Betriebshof Engelsburg

Auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerkes Zeche Engelsburg, westlich der Bochumer Innenstadt, wurde an der Essener Straße am 1. August 2005 der neue Straßenbahnbetrieb für die meterspurigen Bahnen eröffnet. Dort wurden neben der Wagenabstellung die Straßenbahn-Hauptwerkstatt (vormals in Gerthe), der Bauhof (vormals in Hamme), die Technische Abteilung (vormals an der Wittener Straße 100) und die Lehrwerkstatt zusammengefasst.

Der Straßenbahnbetriebshof und die Betriebswerkstatt für das Teilnetz in Gelsenkirchen liegen innenstadtnah an der Hauptstraße 55, während die Betriebswerkstatt für die normalspurige Stadtbahnlinie U 35 in Bochum-Riemke an der Hofsteder Straße 252 angesiedelt ist.

Busbetriebe und Werkstätten gibt es in Bochum-Weitmar an der Hattinger Straße 427, in Gelsenkirchen-Ückendorf im Exterbruch 2 und in Witten in der Crengeldanzstraße 81b.

Vertriebsstellen[Bearbeiten]

Neben der Möglichkeit des Fahrkartenerwerbs in Zeitschriftenläden und an Kiosken, an Verkaufsautomaten und beim Fahrpersonal gibt es zentrale Vertriebsstellen in der Nähe der großen Netzknotenpunkte:

  • MobilitätCenter Bochum, Verteilerebene der Stadtbahnstation Bochum Hauptbahnhof
  • KundenCenter Gelsenkirchen am ZOB, Bahnhofsvorplatz 5
  • KundenCenter Gelsenkirchen-Buer, Goldbergstraße 1, gemeinsam mit der Vestischen Straßenbahn
  • KundenCenter Witten in der Bahnhofstraße 1–3
  • KundenCenter Hattingen auf der Langenberger Str. 2
  • Abostelle Bochum Hauptverwaltung Universitätsstraße 58

Geschichte[Bearbeiten]

1896–1907[Bearbeiten]

Die BOGESTRA wurde am 13. Januar 1896 in Berlin von den Städten Bochum und Gelsenkirchen und der Siemens & Halske AG gegründet. Das Liniennetz umfasste zum Zeitpunkt der Gründung drei durch das Unternehmen Siemens & Halske in den Jahren 1894 und 1895 gebaute Linien. Dies waren die am 23. November 1894 in Betrieb genommene Linie von Herne nach Bochum mit einer Länge von 6,9 km, die am 3. November 1895 eröffnete Linie von Gelsenkirchen nach Gelsenkirchen-Bismarck mit 3,4 km und die am 27. Dezember eröffnete Linie von Schalke über Gelsenkirchen und Wattenscheid zur Zeche Holland mit einer 4,8 km langen Strecke. Damit besaß die BOGESTRA schon zum Zeitpunkt ihrer Gründung ein rund 15,1 km langes Streckennetz. Der Bau und Betrieb der Linien verblieb bei der Siemens & Halske AG, die BOGESTRA selbst übernahm zunächst nur Kontrollfunktionen.

In den nächsten 10 Jahren wuchs das Netz rasch. Aufgrund des raschen Aufbaues des Netzes, der wegen der Konkurrenz anderer Verkehrsbetriebe so forciert worden war, mussten schon bald zahlreiche Wagen verstärkt und das Netz saniert werden. Und obwohl die Fahrgastzahlen stiegen, konnte dieser Anstieg die Investitionen in das Streckennetz nicht kompensieren. So folgte rasch ein Stillstand bei der Netzerweiterung, und andere Verkehrsbetriebe legten ihre Strecken in das Gebiet der BOGESTRA. Da die Siemens & Halske AG das Interesse an den nicht oder nur wenig ertragreichen Linien verlor, trennten sich die Städte Bochum und Gelsenkirchen Ende 1907 von dem Unternehmen. Allerdings wurde der Siemens & Halske AG für die nächsten 15 Jahre die Abnahme von Fahrzeugen garantiert.

1908–1930[Bearbeiten]

Sprengwagen der Bogestra von 1914

1908 wurde mit der RWE AG ein neuer Teilhaber gefunden. Vorstandsvorsitzender wurde der Industrielle Hugo Stinnes. In der Zeit von 1910 bis 1930 hatte die Verwaltung ihren Sitz in Essen und war mit der Essener Straßenbahn (SEG) vereint. Hugo Stinnes versuchte 1911, die BOGESTRA mit der Recklinghauser Straßenbahn, der Süddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft und der Bochum-Castroper Straßenbahn zu einer einzigen Gesellschaft zusammenzuschließen.

In den Jahren nach 1905 waren zahlreiche andere Betriebe in das Verkehrsgebiet der BOGESTRA vorgedrungen:

Datum Gesellschaft
16. Januar 1908 Kommunale Straßenbahn-Gesellschaft Landkreis Gelsenkirchen mit der Strecke von Herne nach Höntrop
23. Dezember 1908 Kleinbahn Bochum-Gerthe-Harpen mit der Strecke Bochum-Kanalstraße nach Kirchharpen und Gerthe
20. Dezember 1909 Bochum-Castroper Straßenbahn von Bochum nach Castrop
1. April 1909 Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft von Essen-Katernberg nach Gelsenkirchen

Der Erste Weltkrieg verhinderte den weiteren Ausbau des Netzes. Aufgrund der wirtschaftlich schlechten Lage beteiligte sich die BOGESTRA, wie viele andere Unternehmen, am Güterverkehr. 1920 kam es zeitweise zur Einstellung des Betriebes und 1923 war eine Rekordverschuldung zu verzeichnen. Erst nachdem die Fahrgastzahlen, die zuvor stets gesunken waren, im Jahr 1924 wieder zu steigen begannen, wurde die Erweiterung des Netzes fortsetzt.

In den Jahren 1925/1926 wurde der Betriebshof in Gelsenkirchen erweitert und am 3. April 1928 eröffnete an der heutigen Universitätsstraße in Bochum der bis dahin größte Betriebshof Westdeutschlands mit einem Fassungsvermögen von 200 Wagen. Zugleich wurde dort auch ein neues Verwaltungsgebäude errichtet, so dass die Zentrale von Essen zurück nach Bochum verlegt werden konnte.

1931–1939[Bearbeiten]

Der Sitz der Westf. Straßenbahn in Gerthe-Hiltrop, zuletzt Hauptwerkstatt der Bogestra.

Am 12. August 1931 übernahm die BOGESTRA die Linien der zahlungsunfähig gewordenen Westfälischen Straßenbahn auf Kosten der Gesellschaftergemeinden und nach Eröffnung des Konkursverfahrens am 12. Dezember auf Kosten der Konkursmasse. Am 31. Oktober 1937 war das Konkursverfahren beendet. Die BOGESTRA übernahm damit 79 km Strecke, sowie 76 Trieb- und 19 Beiwagen. Am 1. Januar 1938 wurden zusätzlich alle anderen Vermögenswerte übernommen.

Am 1. August 1932 wurden mit der Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft einige Strecken getauscht. Linien der BOGESTRA die auf Essener Gebiet lagen kamen an die SEG und umgekehrt gingen Linien der SEG an die BOGESTRA. Am 1. Oktober 1932 wurden einige Linien der Hattinger Kreisbahn, welche nach Eingemeindungen auf dem Gebiet der Stadt Bochum lagen, mittels eines Schiedsspruches an die BOGESTRA übertragen. Am 15. September 1933 wurde der restliche Straßenbahnbetrieb der Hattinger Kreisbahn von der BOGESTRA übernommen.

Zu Beginn des Jahres 1938 besaß die BOGESTRA, nachdem schon einige Linien auf den Omnibusverkehr umgestellt wurden, Strecken mit 195 km Länge, sowie 266 Triebwagen und 131 Beiwagen. 1939 wurde von der Vestischen Kleinbahn noch die Strecke von Horst-Mitte nach Horst-Süd und von Schalke nach Buer übernommen.

1940–1951[Bearbeiten]

Liniennetz im Mai 1949

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges konnte die BOGESTRA wieder in die Gewinnzone fahren. Hinzu kamen Güterverkehrs- und Postfahrten in den Kriegsjahren. Ein eigens im Jahr 1942 gebautes Betriebsgleis in Wattenscheid diente wahrscheinlich nur dem Postverkehr. 1943 begannen die Bombenangriffe auf Bochum und Gelsenkirchen. Dies führte auch zu Zerstörungen im Gleisnetz und im Fuhrpark des Unternehmens. Trotz der Schäden gelang es, den Betrieb auf zahlreichen Strecken aufrechtzuerhalten. Am 4. und 6. November 1944 wurden Bochum und Gelsenkirchen Opfer von Bombenangriffen, denen auch etwa 2/3 der Gleisanlagen und die Hälfte des Fuhrparks zu Opfer fielen. Bis zum Einmarsch der alliierten Truppen am 10. April 1945 konnte nur noch ein provisorischer Betrieb aufrechterhalten werden, der aber dann vorerst eingestellt wurde.

Am 24. Mai 1945 konnte durch den Einsatz des Personals auf rund 55 km Strecke der Betrieb wiederaufgenommen werden. In der Folgezeit wurden weitere Strecken instand gesetzt und wieder eröffnet. Ende des Jahres 1950 waren insgesamt wieder 27 Linien in Betrieb und der Wiederaufbau konnte als abgeschlossen angesehen werden.

1951–1969[Bearbeiten]

Überreste der Wendeschleife der Linie 320 vor dem Hauptbahnhof in Witten

In dieser Zeit wurde das Netz der BOGESTRA in weiten Bereichen modernisiert. Viele unrentable Strecken wurden auf Omnibusbetrieb umgestellt. Die Gebäude der Fahrzeugfabrik Emil H. von Lienen an der Wittener Str. 100, die sich auch für einige der Fahrzeugaufbauten der BOGESTRA verantwortlich zeigte, wurden 1957 als zentrale Werkstätten übernommen. Auch ging in dieser Zeit eine Ära zu Ende. Am 1. Januar 1968 wurde letztmals Post mit Wagen der BOGESTRA befördert.

1970–1999[Bearbeiten]

Im April 1971 kam es unter dem Symbol des Roten Punktes zu mehrtägigen Gleisblockaden und Straßendemonstrationen gegen die Tariferhöhungen der Bogestra.

Am 22. November 1973 wurden zwei Linien (8, 18) in der Bahnhofstraße in Herne wegen des beginnenden Stadtbahn-Baues in die parallel verlaufende Schulstraße verlegt. 1974 wurde in Gelsenkirchen mit der Verlegung der Straßenbahn in den Untergrund begonnen. 1978 schließlich wurden vom Land Nordrhein-Westfalen verbindliche Handlungsrichtlinien festgelegt. Diese sahen neben dem Ausbau der S-Bahn-Verbindungen durch die Deutsche Bundesbahn auch von den Kommunen getragene Stadtbahnverbindungen vor. Als Teil des Stadtbahnnetzes Rhein-Ruhr waren im Bereich der BOGESTRA drei Verbindungen vorgesehen:

Stadtbahn-Haltestelle Deutsches Bergbaumuseum (U35)
Straßenbahn der Linie 302 an der Haltestelle Gelsenkirchen Hauptbahnhof

Im Gegensatz zu den Meterspur-Straßenbahnlinien der BOGESTRA sollten diese Linien auf Normalspur mit Hochbahnsteigen und dem Stadtbahnwagen B auf eigenen Bahnkörpern betrieben werden. Der erste Stadtbahn-Abschnitt wurde 1989 als U 35 zwischen Bochum Hauptbahnhof und Herne Schloss Strünkede eröffnet. Dies war gleichzeitig der erste städteübergreifende U-Bahn-Tunnel in Deutschland, denn die Stadtgrenze zwischen Bochum und Herne wird unterirdisch passiert. Nach Informationen der BOGESTRA ist diese unterirdische Städteverbindung im übrigen nach wie vor einzigartig in Deutschland. Die Verlängerung von Bochum Hauptbahnhof über die Ruhr-Universität bis Bochum Hustadt fand 1993 statt. Die Abschnitte nach Witten und Recklinghausen wurden aus Kostengründen von den jeweiligen Kommunen nicht umgesetzt.

Als Bestandteil des geplanten Stadtbahn-Netzes wurden folgende Tunnelabschnitte gebaut:

Eröffnungsdatum Linie(n)
Strecke
26. Mai 1979 8/18 Rampe Bochum Bergmannsheil – Hauptbahnhof
28. November 1981 308/318 Bochum Hauptbahnhof – Rampe Ruhrstadion
1. September 1984 127/301/302 Rampe Gelsenkirchen Rheinelbestraße – Rampe Musiktheater
2. September 1989 U35 Bochum Hauptbahnhof – Herne Schloss Strünkede
28. November 1993 U35 Bochum Hauptbahnhof – Rampe Wasserstraße
29. Mai 1994 301 Gelsenkirchen Neumarkt – Rampe Ruhr-Zoo
29. Januar 2006 302/310 Rampe Bochum Jacob-Meyer-Straße – Rampe Lohring
29. Januar 2006 306 Rampe Bochum Rathaus – Anschluss Hauptbahnhof

Außer der Normalspur-Linie U 35 wurden diese Tunnel im sogenannten Stadtbahnvorlaufbetrieb von den Meterspur-Straßenbahnlinien genutzt. Auch an der Oberfläche wurden Strecken bereits für den Stadtbahnbetrieb vorbereitet, so zum Beispiel die Linie 310 auf der Essener Straße.

Siehe auch: Stadtbahn Bochum
Ein Gelenkbus (Baujahr 2003) der BOGESTRA mit einheitlicher Farbgebung der KöR (Kooperation östliches Ruhrgebiet) am Nordsternpark in Gelsenkirchen

Um im härter werdenden Wettbewerb bestehen zu können und Kosten zu sparen, hat die BOGESTRA im Jahr 1999 mit den Nachbarbetrieben DSW21, Straßenbahn Herne–Castrop-Rauxel und Vestische Straßenbahnen die Kooperation östliches Ruhrgebiet (KÖR) gegründet. Auf unterschiedlichen Gebieten sollen Synergieeffekte genutzt werden, wie bei der gemeinsamen Busbeschaffung mit einheitlicher Farbgebung, Austausch von Werkstattleistungen, einem gemeinsamen Internetauftritt und weiteren Projekten.

Ab 2000[Bearbeiten]

Der Hybridbus der BOGESTRA auf dem Betriebshof Engelsburg.

Der Straßenbahnbetriebshof Gelsenkirchen wurde nach dreijähriger Umbauzeit am 18. Mai 2003 offiziell wiedereröffnet. Teile der historischen Fassade blieben erhalten, die neu erbaute Wagenhalle bietet nun Platz für 35 Niederflurbahnen.

Solaris Urbino, BOGESTRA, im Einsatz auf der Linie CE56 (Neu: SB 36) (links) und Stadtbahn im Einsatz auf der Linie U17 (EVAG) an der Gelsenkirchener Haltestelle Buerer Straße

Am 4. Juli 2004 wurde der letzte Abschnitt der U 17 auf Gelsenkirchener Stadtgebiet fertiggestellt. Somit ist der Abschnitt der EVAG zwischen Essen-Altenessen und Gelsenkirchen-Horst komplett zur Stadtbahn umgebaut.

Am 1. August 2005 wurde nach rund dreijähriger Bauzeit der Betriebshof Engelsburg eröffnet. Auf dem 102.000 m² großen Gelände befinden sich eine die 40 × 220 m große Abstellhalle für 55 Niederflurstraßenbahnen, die Zentralwerkstatt, der Bauhof und die Energiezentrale für die meterspurigen Straßenbahnen. Insgesamt kostete der Bau der Anlage 69 Millionen Euro, von denen 90 % von Bund und Land übernommen wurden. Diese Summe beinhaltete auch eine rund 86.000 m² große ökologische Ausgleichsfläche und ein umfassendes RE-Konzept. So werden rund 85 % des verbrauchten Wassers auf dem Gelände gereinigt und wiederverwendet. Ein zuvor unbekannter Stollen wurde in seiner jetzigen Form beibehalten, da er sich im Laufe der Zeit, in der das ehemalige Zechengelände zwischen Donezk-Ring, Engelsburger Straße, Essener Straße und Goldhammer Bach brach lag, zu einem Refugium für Fledermäuse entwickelt hat. Am 18. September 2005 fand die offizielle Eröffnung mit einem Tag der offenen Tür statt, den rund 80.000 Besucher nutzten um sich den neuen Betriebshof anzusehen.

Rohbau des U-Bahnhofs Bochum Rathaus-Süd. Unten sind die Gleise der Linien 302 und 310 zu sehen. Quer die Brücke durch den U-Bahnhof, über die heute die Linie 306 fährt

Am 29. Januar 2006 wurden in der Bochumer Innenstadt zwei neue Stadtbahntunnel eröffnet. Der eine Tunnel durchquert die Innenstadt in West-Ost-Richtung und nimmt die Linien 302 und 310 auf. Diese 3 km lange Strecke verfügt über vier Bahnhöfe und zwar: Bochumer Verein/Jahrhunderthalle, Bochum Rathaus Süd, Bochum Hauptbahnhof (gemeinsamer Bahnsteig mit U35) und Lohring. Dieser Tunnel ist eigentlich für die früher geplante U21 vorgesehen. Durch den zweiten Tunnel vom Rathaus zum Hauptbahnhof führt die Linie 306. Er hat keine weiteren Bahnhöfe, führt aber als Besonderheit durch den Bahnhof Rathaus Süd auf einem Brückenbauwerk und endet unterirdisch im oberen Gleisbereich (Linie 308/318) der U-Bahnhof Bochum Hauptbahnhof. Durch eine Verbindungskurve vom Tunnel 302/310 am Bochumer Rathaus stellt dieser Tunnel gleichzeitig auch die Erreichbarkeit des Betriebshofs Engelsburg vom Tunnel der Linie 308/318 sicher. Mit diesen beiden Tunneln verschwanden auch die letzten Straßenbahnen aus der Bochumer Innenstadt. An der Oberfläche wurde die Massenbergstraße, auf der vorher die Linien 302/306/310 verkehrten, als schienenfreier Boulevard umgestaltet. Allerdings verkehren dort auch weiterhin die Omnibuslinien 345 und 368. Außerdem fährt seit der offiziellen Eröffnung auch die Linie 336 über den Boulevard.

Seit dem 1. August 2009 beschäftigt die Bogestra erstmals 100 Auszubildende.

Außerdem besitzen viele Busse seit Ende 2009 das RBL-System. (Rechnergestütztes Betriebs-Leitsystem)

Seit dem 1. August 2010 wird das elektronische Einstiegkontrollsystem (EEKS) eingeführt, das jedoch zu einer Reihe von Beschwerden aufgrund nicht akzeptierter Fahrscheine führte.[1]

Einer der neuen Stadtbahnwagen vom Typ Stadler Tango unterwegs auf der U 35.

Aussichten[Bearbeiten]

Straßenbahn[Bearbeiten]

Auf den Linien 308/318 sollen die beiden eingleisigen Abschnitte auf der 308/318, der Abschnitt zwischen Gerthe Mitte und der derzeitigen Endhaltestelle Schürbankstraße sowie der Abschnitt zwischen Linden Mitte und Dahlhausen Bf. langfristig zweigleisig ausgebaut werden. Ein erster Abschnitt in Bochum-Linden, zwischen den Haltestellen Linden Mitte und Zentrum Augusta Linden wurde am 1. September 2008 nach über einjähriger Bauzeit wieder dem Verkehr übergeben.

Die Maßnahmen zur Modernisierung und Beschleunigung der Linie 306 auf Bochumer und Herner Stadtgebiet sind abgeschlossen. Auch der ehemals eingleisige Abschnitt der Strecke an der Riemker Straße ist zweigleisig ausgebaut worden.

Auf der Linie 301 wird der niederflurgerechte Ausbau auf der Horster Straße mit Beseitigung der Eingleisigkeit des Bahnübergangs Buer Süd Bahnhof weiter verfolgt.[2]

Seit Herbst 2012 im Bau befindet sich eine neue Trasse von Witten-Crengeldanz über Langendreer nach Bochum Laer mit einem Abzweig zum S-Bahnhof Langendreer, der nach Fertigstellung von den Linien 310 und zum Teil 302 bedient werden wird.[3] Geplant ist zurzeit weiterhin der durchgehend zweigleisige Ausbau der Linie 310 auf Wittener Stadtgebiet.

Im März 2008 hat die Auslieferung 30 neuer Niederflurstraßenbahnen vom Typ Stadler Variobahn begonnen, welche einen Teil der Stadtbahnwagen Typ M ablösen sollen. Seit Anfang 2013 läuft die Auslieferung 15 weiterer Stadler Variobahn.

Stadtbahn[Bearbeiten]

Hauptartikel: Stadtbahn Bochum

Bei der U 35 ist die lange vorgesehene nördliche Verlängerung von Herne nach Recklinghausen weiterhin möglich, wenn auch auf absehbare Zeit nicht geplant. Am südlichen Ende der U 35 hingegen ist geplant, die Strecke um zwei Stationen von der Hustadt zur Hochschule Bochum (ehemals Fachhochschule Bochum) zu verlängern. Gemäß dem ursprünglichen Stadtbahnkonzept war stattdessen die Verlängerung Richtung Süden über den Kemnader See bis hin zum Wittener Hauptbahnhof vorgesehen, die aber wegen dafür benötigter aufwändiger Kunstbauten und wegen der Linienführung durch dünn besiedeltes Gebiet nicht weiter verfolgt wird. Trotz eines entsprechenden Beschlusses des Hauptausschusses der Stadt Bochum vom 23. Juli 2003 konnte allerdings bislang nicht mit dem Bau begonnen werden, da verbindliche Finanzierungszusagen des Landes Nordrhein-Westfalen nach wie vor fehlen. Der angedachte Baubeginn im Jahr 2005 ist aus diesem Grund schon weit überschritten. Mittlerweile hat der Rat der Stadt Bochum beschlossen, mit dem Bau nicht vor 2010 zu beginnen.

Im August 2007 begann die Auslieferung von sechs neuen Triebwagen vom Typ Stadler Tango, damit alle Züge in Doppeltraktion verkehren können, sowie um die Fahrzeugreserve zu erhöhen (und auch für die geplante Erweiterung zur Hochschule Bochum).[4] Seit 2008 werden die sechs Fahrzeuge im Liniendienst eingesetzt.

Zusammenfassung[Bearbeiten]

Die Pläne eines normalspurigen Stadtbahnnetzes aus den 1970er Jahren werden aus Kostengründen sehr wahrscheinlich nicht mehr umgesetzt werden können. Die Linie U 35 wird aus heutiger Sicht einzige normalspurige Linie bleiben. Dagegen werden die Meterspurlinien an der Oberfläche ausgebaut und sollen soweit möglich durch Bahnsteige einen niveaugleichen Einstieg in die Niederflurstraßenbahnen bieten.

Linien[Bearbeiten]

Die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG betreibt 2010 die folgenden Linien.

SB-, CE- und Stadtbahn-Linien[Bearbeiten]

Linie Linienverlauf Kooperation Bemerkung
CE31 Bochum Hbf – Stiepel – Hattingen-BlankensteinWelper – Hattingen Mitte (S) Wechselt Mo-Sa am Bochumer Hbf zur Linie 349
SB36 Gelsenkirchen HbfHorst – Gladbeck – Bottrop-Kirchhellen Vestische Ehem. CE56 Fahrzeugeinsatz geteilt mit Vestische Straßenbahnen
SB37 Bochum Hbf – Hattingen MitteSprockhövel-Haßlinghausen – Schwelm – Ennepetal Busbf VER
U 11 Gelsenkirchen-Horst Buerer Straße – Essen-Altenessen – Essen Hbf – Essen Messe/Gruga EVAG Fahrzeugeinsatz nur durch die EVAG
U 35 Bochum-Querenburg Hustadt – Ruhr-Universität – Bochum Hbf – RiemkeHerne Bf – Herne Schloss Strünkede Fährt auch als NachtExpress[5]
107 Gelsenkirchen Hbf – Feldmark – Essen-Katernberg – Zeche Zollverein – Essen Hbf – Bredeney EVAG Fahrzeugeinsatz durch die EVAG; BOGESTRA nur Samstag morgens bis Trabrennbahn
301 Gelsenkirchen Hbf – BismarckBuerHorst Essener Str.
302 Gelsenkirchen-Buer Rathaus – Gelsenkirchen Hbf – Bochum Hbf – Laer Mitte
306 Wanne-Eickel Hbf – Bochum Hbf – (Ruhrstadion) Fährt auch als NachtExpress[5]
308 Bochum-Gerthe Schürbankstraße – Bochum Hbf – WeitmarLinden – Hattingen Mitte
310 Bochum-Höntrop Kirche – Bochum Hbf – Witten Rathaus – Heven Dorf
318 Bochum-Gerthe Schürbankstraße – Bochum Hbf – WeitmarLinden – Dahlhausen Bf. Fährt auch als NachtExpress[5]

Buslinien[Bearbeiten]

Linie Linienverlauf
141 Hattingen Welper – Mitte – Essen Burgaltendorf – Kupferdreh – Heisingen
155 Gelsenkirchen Rotthausen – Essen Schonnebeck – HBF – Huttrop – Bergerhausen – Kupferdreh
Fahrzeugeinsatz nur durch EVAG
194 Gelsenkirchen Hbf – Rotthausen, Achternbergstraße – Essen Kray – Steele – Rellinghausen – Bredeney – Haarzopf
Fahrzeugeinsatz geteilt mit EVAG
313 Eickeler Straße – Wanne-Eickel Hbf – Florastraße
Kirmes-Linie, verkehrt nur vom 1. Freitag im August 10 Tage lang
320 Witten-Rüdinghausen, Auf dem Wellerskamp / Witten-Annen, Wendeschleife Am Hang – Annen S-Bahn-Logo.svg – Rathaus / Husemannstraße – Witten Hbf – Heven Dorf – (Technologiequartier –) Bochum-Querenburg, Ruhr-Universität / Herbede Mitte – Durchholz, Durchholzer Platz / Sprockhövel, Niedersprockhövel Kirche
336 Bochum Hbf – Rathaus – Grumme, Vierhausstraße – Harpen, Alte Werner Straße – Dortmund Lütgendortmund S-Bahn-Logo.svg
340 Gelsenkirchen-Rotthausen, Landschede – Musiktheater – Herne Eickel, Bickernstraße – Wanne-Eickel Hbf – Holsterhausen, Drosselweg – Herne Bahnhof
während der Cranger Kirmes Einsatzwagen Gelsenkirchen, Hbf – Florastraße (halten nicht überall)
342 Gelsenkirchen-Fachhochschule – Beckhausen Schaffrathstraße – Erle, Emscherstraße – Erle, Marktstraße – Herne Crange, Westhafen – Wanne-Eickel Hbf
während der Cranger Kirmes Einsatzwagen Buer Rathaus – Florastraße (halten nicht überall)
344 Bochum-Harpen, Ruhrpark – Harpen, Wodanstraße – Hiltrop Kirche – Bergen, Düppe in der Wanne – Riemke Markt
345 Bochum-Langendreer, Knappschafts-Krankenhaus – Werne Mitte – Laer Mitte/Suntumer Str. – Hbf – Rathaus – Goldhamme, Wattenscheider Straße – Eppendorf Mitte – Dahlhausen S-Bahn-Logo.svg
346 Bochum-Oberdahlhausen, Scharpenseelstraße – Weitmar Mitte – Querenburg, Ruhr Universität – Querenburg, Hustadt – Querenburg, Fachhochschule
348 Gelsenkirchen-Bulmke-Hüllen, Konradstraße – Grillo-Gymnasium – Hbf – Rotthausen, Auf der Reihe – Essen-Schonnebeck, Abzweig Katernberg
349 Bochum Hbf – Wiemelhausen, Wasserstraße – Weitmar, Blankensteiner Straße / Stiepel, Haarstraße
Wechselt am Bochumer Hbf Mo-So zur Linie CE31
352 Bochum Linden Mitte – Linden, Nevelstraße – Oberdahlhausen, Scharpenseelstr. – Dahlhausen, Am Sattelgut – Linden Mitte – Dahlhausen S-Bahn-Logo.svg – Dahlhausen, Eiberger Str.
353 Bochum-Weitmar, Sundern – Hbf – Rathaus – Grumme, Vierhausstraße – Hiltrop Kirche – Gerthe Mitte – Castrop-Rauxel Münsterplatz
354 Bochum-Eppendorf, Munscheider Straße – Weitmar – Hbf – Rathaus – Grumme, Vierhausstraße – Riemke Markt – Riemke, Zillertal
355 Bochum-Harpen, Ruhrpark – Werne, Wallbaumweg – Langendreer S-Bahn-Logo.svg – Langendreer Nord / Somborn, Schulze-Vellinghausen-Straße
356 Bochum Hbf – Wiemelhausen, Wasserstraße – Steinkuhl, Alte Markstraße – Querenburg, Ruhr-Universität bzw. Stiepel Dorfkirche bzw. Stiepel, Haarstraße
357 Bochum-Linden Mitte – Linden, Am Sonnenberg
359 (Bochum-Dahlhausen, Schwimmbrücke –) Bochum-Dahlhausen S-Bahn-Logo.svg – Linden Mitte – Hattingen-Baak, Rauhendahlstraße – Hattingen Mitte S-Bahn-Logo.svg – Holthausen, Klinik Holthausen
360 Bochum-Wiemelhausen, Werk Eickhoff – Goldhamme, Wattenscheider Straße – Hamme Kirche – Grumme, Vierhausstraße – Altenbochum Kirche – Bochum-Wiemelhausen, Werk Eickhoff
Ringlinie
363 Bochum-Südfeldmark, Roonstraße – Wattenscheid, August-Bebel-Platz – Höntrop Kirche – Essen Steele S-Bahn-Logo.svg
364 Bochum-Langendreer, Sportplatz Papenholz – Werne, Rüsingstraße / Werne Amt – Harpen, Ruhrpark – Harpen, Midgardweg – Gerthe Mitte – Gerthe, Kirchharpener Straße
365 Bochum Hbf – Schauspielhaus – Eppendorf Mitte – Höntrop Kirche – Wattenscheid, August-Bebel-Platz – Wattenscheid, REAL Markt
366 Bochum-Langendreer, Sportplatz Papenholz – Langendreer West S-Bahn-Logo.svg – Werne Amt – Ruhrpark – Rosenbergstraße – Hiltrop Kirche – Bergen, Bergener Straße
368 Herne, Wanne-Eickel Hbf – Röhlinghausen Markt – Bochum, Hamme Kirche – Rathaus – Bochum Hbf – Hauptfriedhof – Kornharpen – Harpen, Ruhrpark
während der Cranger Kirmes Verlängerung von Wanne-Eickel Hbf. bis Cranger Kirmes, Florastr., sowie weitere Einsatzwagen Bochum Hbf – Cranger Kirmes, Florastraße (halten nicht überall)
369 Bochum-Langendreer, Sportplatz Papenholz – Langendreer Markt – Dortmund Lütgendortmund S-Bahn-Logo.svg
gemeinsam mit der DSW21
370 Bochum, Stiepeler Dorfkirche – Querenburg, Markstraße – Querenburg, Ruhr-Universität – Langendreer West S-Bahn-Logo.svg – Dortmund Lütgendortmund S-Bahn-Logo.svg
372 Bochum-Querenburg, Ruhr-Universität – Steinkuhl, Alte Markstraße bzw. Laer Mitte – Werne, Rüsingstraße – Langendreer Markt – Langendreer Nord
375 Bochum-Querenburg, Ruhr-Universität – Kemnader See – Heven Dorf oder Herbede zu den Eichen – Witten-Rathaus – Annen Markt – Annen S-Bahn-Logo.svg – Annen, Wendeschleife Am Hang oder Witten-Wartenberg oder Große Borbach
376 Hagen, Vorhalle Bf bzw. Herdecke, Friedrich-Harkort-Gymnasium – Mitte – Kirchende – Westende Gemeinschaftskrankenhaus – Witten, Auf dem Schnee – Rathaus (- Heven Dorf – Kemnader See – Bochum-Querenburg, Ruhr-Universität)
Bedienung Hagen Vorhalle Bf – Herdecke, Hengsteyseestr nur frühmorgens und abends, Abschnitt Rathaus – Ruhr-Uni nur sonn- und feiertags von April bis Oktober
377 Bochum-Langendreer Nord – Langendreer Markt – Langendreer, Unterstraße – Querenburg, Ruhr-Universität
378 Witten-Bommern Denkmal – Rathaus – Crengeldanz – Bochum-Langendreer Markt – Dortmund Lütgendortmund S-Bahn-Logo.svg – Castrop-Rauxel Münsterplatz
379 Sprockhövel Haßlinghausen BusBf – Witten-Durchholz, Durchholzer Platz – Rathaus – Bochum-Langendreer Nord
380 Gelsenkirchen-Buer Rathaus – GE-Schalke – Schalker Meile – Musiktheater – Hbf
381 Gelsenkirchen-Rotthausen, Landschede – Hbf – Schalke, Ernst-Kuzorra-Platz – Erle, Marktstraße – Resse, Kirschblütenweg bzw. Buer Rathaus
382 Gelsenkirchen-Feldmark, Katernberger Straße – Hbf – Bismarck, Trinenkamp
383 Gelsenkirchen-Horst, Buerer Straße – Horst, Nordsternpark – Musiktheater – Hbf – Ückendorf, Ückendorfer Platz – Bochum-Günnigfeld bzw. GE-Bulmke-Hüllen, Neuhüller Str.
384 Herne Wanne-Eickel Hbf – Bismarck, Trinenkamp – Gelsenkirchen-Heßler, Terneddenstr.
während der Cranger Kirmes Einsatzwagen Gelsenkirchen-Bismarck, Trinenkamp – Florastraße (halten nicht überall)
385 Gelsenkirchen Hbf – Herne, Röhlinghausen Markt – Eickel Kirche – Bochum-Hofstede, Hannibal Einkaufszentrum – Riemke Markt
386 Bochum-Wattenscheid, Schlaraffiastraße – Wattenscheid, August-Bebel-Platz – Westenfeld, Auf dem Hagedorn
388 Bochum-Weitmar, Springorumallee – Wiemelhausen – Ehrenfeld – Hbf – Grumme, Planetarium – Hofstede, Hannibal Einkaufszentrum – Riemke, Keplerweg Wendeschleife
389 Gelsenkirchen Hbf – Bochum, Leithe Gelsenkirchener Straße – Wattenscheid, August-Bebel-Platz – Höntrop Kirche – Höntrop, Zilleweg
390 Bochum-Dahlhausen S-Bahn-Logo.svg – Höntrop Kirche – Wattenscheid, August-Bebel-Platz – Herne Röhlinghausen Markt – Eickel, Auf der Wenge – Holsterhausen, Dorstener Straße – Herne Bf
394 Bochum-Eppendorf, Narzissenstraße – Weitmar Mitte – Hbf – Grumme, Vierhausstraße – Riemke Markt – Riemke, Keplerweg Wendeschleife
395 Herne REAL-Warenhaus – Holsterhausen – Bochum, Hannibal Einkaufszentrum – Riemke Markt – Riemke, Zillertal
während der Cranger Kirmes Einsatzwagen Riemke Markt – Florastraße (halten nicht überall)
396 Gelsenkirchen-Buer Rathaus – Beckhausen, Schaffrathstraße – Horst, Buerer Straße – Horst, Marie-Juchacz-Weg bzw. Horst Lucasstraße
397 Gelsenkirchen-Buer Rathaus – Erle Post – Resser Mark, Im Eichkamp
398 Gelsenkirchen-Buer Rathaus – Erle Post – Resser Mark, Burgsteinfurter Straße – Sutum, Schäferstraße
399 Gelsenkirchen-Buer Rathaus – Fachhochschule (Nur während der Vorlesungszeiten)
AST16 (AnrufSammelTaxi) Bochum-Ruhr Universität – Fachhochschule – Kollegstraße (Nur während der Vorlesungszeit)
AST26 (AnrufSammelTaxi) Bochum, Blumenau – Bochum, Haarholzer Straße
AST46 (AnrufSammelTaxi) Bochum-Weitmar Mitte – Eppendorf, Munscheider Straße
AST52 (AnrufSammelTaxi) Bochum-Linden Mitte – Dahlhausen, Eiberger Straße
AST53 (AnrufSammelTaxi) Bochum-Weitmar, Blankensteiner Straße – Weitmar, Sundern
AST59 (AnrufSammelTaxi) Bochum-Dahlhausen S-Bahn-Logo.svg – Linden Mitte – Hattingen Mitte S-Bahn-Logo.svg
AST60 (AnrufSammelTaxi) Bochum-Altenbochum, Mettestraße – Altenbochum, Bonhöfferstraße
AST63 (AnrufSammelTaxi) Bochum-Südfeldmark, Roonstraße – Essen Steele, Zweibachegge
AST69 (AnrufSammelTaxi) Bochum-Langendreer, Sportplatz Papenholz – Langendreer Markt – Dortmund Lütgendortmund S-Bahn-Logo.svg
AST72 (AnrufSammelTaxi) Bochum-Querenburg, Ruhr-Universität – Querenburg, Semperstraße
AST95 (AnrufSammelTaxi) Herne Holsterhausen, REAL-Warenhaus – Bochum-Riemke, Zillertal
AST97 (AnrufSammelTaxi) Gelsenkirchen-Erle Forsthaus – Resser Mark, Neuer Weg
NE1 Bochum Hbf – Stahlhausen – Wattenscheid – Günnigfeld – Hordel – Hamme – Grumme – Bochum Hbf
NE2 Bochum Hbf – Grumme – Hiltrop – Gerthe – Kirchharpen – Kornharpen – Grumme – Bochum Hbf
NE3 Bochum Hbf – Altenbochum – Laer – Werne – Langendreer – Laer – Altenbochum – Bochum Hbf
NE4 Bochum Hbf – Wiemelhausen – Stiepel – HAT-Welper – Hattingen Mitte – Niedersprockhövel – Haßlinghausen
NE5 Bochum Hbf – Stahlhausen – WAT-Eppendorf – Dahlhausen
NE6 Bochum Hbf – Stahlhausen – WAT-Höntrop – Westenfeld – Wattenscheid – Höntrop – Stahlhausen – Bochum Hbf
NE7 Bochum Hbf – Steinkuhl – Querenburg – Hustadt – Weitmar – Wiemelhausen – Bochum Hbf
NE8 Bochum Hbf – Wiemelhausen – Weitmar – Hustadt – Querenburg – Steinkuhl – Bochum Hbf
NE10 Bochum Hbf – Gelsenkirchen, Grollmannstr. – GE Hbf – GE-Schalke – Buer Rathaus
NE11 GE Hbf – Schalke – Berger Feld – Erle – Buer Rathaus
NE12 Buer Rathaus – Resse – Erle – Bismarck – Haverkamp – Bulmke-Hüllen – Gelsenkirchen Hbf – Ückendorf
NE13 GE Hbf – Ückendorf – BO-Wattenscheid, August-Bebel-Platz – Leithe – E-Kray – Schonnebeck – GE-Rotthausen – GE Hbf
NE14 GE-Buer Rathaus – Beckhausen – Horst – Heßler – Gelsenkirchen Hbf – Rotthausen
NE17 BO-Ruhr-Universität – Witten Herbede – Witten Hbf – Bommern – Witten Rathaus – Heven – BO-Ruhr-Universität
NE18 BO-Langendreer – Witten Rathaus – Annen – Stockum – Witten Rathaus – BO-Langendreer

Außerdem wird das Betriebsgebiet durch Linien benachbarter Verkehrsbetriebe erschlossen, die keine Gemeinschaftsverkehre sind (z. B. SB23, SB38, SB67, SB91, 244, 247, 321, 333, 367).

Statistik[Bearbeiten]

2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
Fahrgäste gesamt [Mio.] 127,1 137,0 134,9 137,4 139,19 138,9 141,4 142,4 143,4 144,6 144,9 154,4
Streckenkilometer [Mio. km] 25,45 25,36 ~25,4 25,39 25,53 25,34 25,78 25,57 25,33 25,29 25,08 25,28
Jahresumsatz [Mio. Eur] 153,88 157,87 ~154,2 152,39 155,96 161,29 171,35 168,82 169,73 172,03 179,36 186,35
Mitarbeiterzahl 2148 2111 2194 2181 2202 2184 2236 2223 2262 2244 2247 2279

Die Zahlen sind Pressemitteilungen bzw. den offiziellen Geschäftsberichten entnommen.
Farbig markierte Felder geben ein Fallen (rot) bzw. Wachsen (grün) der jeweiligen Werte ggü. dem Vorjahr an.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bogestra – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.derwesten.de/staedte/bochum/Aerger-um-fehlerhaften-Ticket-Check-im-Bus-id3725653.html (Version vom 19. September 2010 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt
  2. Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen Dienstag, 28. August 666 / 2007
  3. 1. Bauabschnitt Langendreer. Abgerufen am 21. Oktober 2014.
  4. Bogestra: Erste Stadtbahn vom Typ Tango an BOGESTRA ausgeliefert (Version vom 11. Mai 2008 im Internet Archive)
  5. a b c Flyer zu NE in Bochum (Version vom 18. September 2010 im Internet Archive) (PDF)

51.4741967.225029Koordinaten: 51° 28′ 27″ N, 7° 13′ 30″ O