Bahnstrecke Lübeck–Lüneburg
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| Lübeck–Lüneburg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Kursbuchstrecke: | 145 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckennummer: | 1150 Lüneburg–Büchen 1121 Büchen–Lübeck |
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| Streckenlänge: | 77,3 km | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Bahnstrecke Lübeck–Lüneburg ist eine 77 Kilometer lange, eingleisige, nicht elektrifizierte Eisenbahnverbindung von Lübeck über Ratzeburg, Mölln, Büchen (Kreuzungsbahnhof mit der Verbindung Hamburg–Berlin), Lauenburg/Elbe (kombinierte Eisenbahn-Straßenbrücke über die Elbe) und Echem ins niedersächsische Lüneburg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
→ Hauptartikel: Lübeck-Büchener Eisenbahn
Die Verbindung Lübeck–Büchen wurde 1851 eröffnet, nachdem Verhandlungen gescheitert waren, eine Direktverbindung Lübeck–Hamburg über dänisches Gebiet zu führen. Die Strecke wurde noch 1851 von der Berlin-Hamburger Eisenbahn-Aktiengesellschaft bis Lauenburg an die Elbe verlängert, wo ab 1864 über das Trajekt Lauenburg–Hohnstorf Verbindung mit dem hannoverschen Bahnnetz geschaffen wurde. Da die Hamburger Elbbrücken erst 1872 zur Verfügung standen, war sie Bestandteil der kürzesten Bahnverbindung Hamburg–Hannover.
Erst 1865 konnte die Lübeck-Büchener Eisenbahngesellschaft, die ihren Namen beibehielt, die Direktverbindung Lübeck–Oldesloe–Hamburg in Betrieb nehmen.
1878 wurde bei Lauenburg eine Elbbrücke als reine Eisenbahnbrücke gebaut.
Bis Ende der 1980er Jahre fand auf der Bahnstrecke Lübeck–Lüneburg Fernverkehr statt, da einige Züge der Vogelfluglinie diese Strecke zur Umfahrung des Eisenbahnknotens Hamburg nutzten. Auf dieser Strecke verkehrte unter anderem der vor allem von Ostseeurlaubern genutzte Fehmarn-Express mit dem Laufweg Köln–Burg auf Fehmarn. Außerdem gab es mehrere Eilzugpaare der Relation Flensburg–Lüneburg.
[Bearbeiten] Betrieb
Die Strecke wird 2008 im Personenverkehr mit Regionalbahnen der DB Regio im Stundentakt befahren, die hier Triebwagen der Baureihe 628 einsetzt. Die Kursbuchnummer lautet 145. Der Abschnitt Ratzeburg–Lüneburg gehört zum Tarifgebiet des Hamburger Verkehrsverbundes, der Abschnitt Lübeck–Lauenburg/Elbe zum Schleswig-Holstein-Tarif. Güterverkehr findet nur noch spärlich statt.
Am 26. Mai 2008 wurde das elektronische Stellwerk Lübeck in Betrieb genommen. Es ersetzt sechs alte Stellwerke in Pogeez, Ratzeburg, Mölln und Güster. Zudem wurde in Ratzeburg ein weiterer Bahnsteig errichtet, um dort wieder Zugkreuzungen zu ermöglichen. Damit sind Zugkreuzungen in Pogeez, Ratzeburg, Mölln, Büchen, Lauenburg und nördlich von Lüneburg möglich. Gleichzeitig ging auch der Bahnhof Lübeck-Flughafen in Betrieb.
Um Reisenden aus Lüneburg in Büchen ein Umsteigen in Richtung Schwerin zu ermöglichen, halten die Züge dort rund 20 Minuten. Dies hat eine erhebliche Verlängerung der Gesamtreisezeit zur Folge.
[Bearbeiten] Literatur
- Friedrich Krüger: Die Verkehrsprotektion in Holstein und die direkte Lübeck-Hamburger Eisenbahn Hamburg 1858.
- Alfred B. Gottwald: Die Lübeck-Büchener Eisenbahn (LBE). Düsseldorf 1999, ISBN 3-87094-235-5
- Gerd Wolff: Deutsche Klein- und Privatbahnen, Teil 1: Schleswig-Holstein/Hamburg, Gifhorn 1972, ISBN 3-921237-14-9
- 125 Jahre Eisenbahn in Lübeck, Sonderheft Oktober 1976, Verein Lübecker Verkehrsfreunde
- Rüdiger Otahal: Lübeck-Büchener Eisenbahn. München 2002, ISBN 3-7654-7130-5
- Lorenz Steinke: Die Bedeutung der Lübeck-Büchener Eisenbahn für die Wirtschaft der Region Hamburg-Lübeck in den Jahren 1851 bis 1937. Lübeck 2006, ISBN 3-7950-0483-7
[Bearbeiten] Weblinks
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Commons: Bahnstrecke Lübeck–Lüneburg – Bilder, Videos und Audiodateien

