Bisphenol A

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Strukturformel
Strukturformel Bisphenol A
Allgemeines
Name Bisphenol A
Andere Namen
  • 4-[2-(4-Hydroxyphenyl)propan-2-yl]phenol (IUPAC)[1]
  • 2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-propan
  • 4,4′-Isopropylidendiphenol
  • p-Diphenol-2-propan
  • p-Diphenoldimethylmethan
  • 4,4′-Diphenoldimethylmethan
  • 4,4′-Dimethylmethandiphenol
  • 2-Propan-diphenol-4,4′
  • 4,4′-(Dihydroxybenzol)-2-propan
  • 4,4′-(Dihydroxybenzol)-dimethylmethan
  • 4,4′-Dibenzyldimethylmethan-1,1′-dihydroxid
  • 2-Propan-diphenol-4
  • Dibenzolhydroxolpropan (alte Bezeichnung)
Summenformel C15H16O2
CAS-Nummer 80-05-7
PubChem 6623
Kurzbeschreibung

helle Kristalle, Schuppen, Pulver oder Flocken[2]

Eigenschaften
Molare Masse 228,28 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,2 g·cm−3[3]

Schmelzpunkt

155–156 °C[2]

Siedepunkt

220 °C (500 Pa)[3]

Löslichkeit

löslich in Ethanol, 300 mg·l−1 in Wasser[3]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) [4]
05 – Ätzend 07 – Achtung 08 – Gesundheitsgefährdend

Gefahr

H- und P-Sätze H: 318​‐​361f​‐​317​‐​335​‐​412
P: 273​‐​280​‐​301+310​‐​305+351+338​‐​315 [3]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [5] aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) [4]
Gesundheitsschädlich
Gesundheits-
schädlich
(Xn)
R- und S-Sätze R: 37​‐​41​‐​43​‐​62​‐​52
S: (2)​‐​26​‐​36/37​‐​39​‐​46​‐​61Vorlage:S-Sätze/Wartung/mehr als 5 Sätze
MAK

5 mg·m−3[3]

Toxikologische Daten
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Bisphenol A (BPA) ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Diphenylmethan-Derivate und eines der Bisphenole.

Geschichte[Bearbeiten]

1891 synthetisierte der russische Chemiker Alexander Dianin, der u. a. in Jena studiert hatte, Bisphenol A erstmals. Theodor Zincke, Professor an der Universität Marburg, publizierte diese Synthese 1905.[6] Die britischen Biochemiker Edward Charles Dodds und Wilfrid Lawson suchten 1936 nach Stoffen mit der Wirkung des Östrogens, weil dessen Gewinnung aus dem Urin trächtiger Stuten zu teuer war. Sie behandelten Ratten, denen die Eierstöcke entfernt worden waren, mit verschiedenen Chemikalien, und identifizierten Bisphenol A als Substanz mit schwacher östrogener Wirkung. Sie entdeckten jedoch bald darauf weit wirkungsvollere synthetische Östrogene, sodass Bisphenol A nicht weiter zur Hormontherapie genutzt wurde.[7][8][9][10]

Darstellung[Bearbeiten]

Bisphenol A wird aus zwei Äquivalenten Phenol und einem Äquivalent Aceton dargestellt. Chlorwasserstoff (HCl) oder Polystyrolsulfonat dienen als Katalysatoren. Um eine möglichst hohe Ausbeute zu erhalten, wird mit einem Überschuss an Phenol gearbeitet:

Synthese von Bisphenol A aus Phenol und Aceton

Durch analoge Synthesen sind auch die anderen Vertreter der Stoffgruppe der Bisphenole zugänglich, die neben der Bezeichnung Bisphenol einen Buchstaben oder eine Buchstabenkombination zur näheren Charakterisierung tragen. Das A des Bisphenol A steht für Aceton.

Verwendung[Bearbeiten]

BPA dient vor allem als Ausgangsstoff zur Synthese polymerer Kunststoffe auf der Basis von Polyestern, Polysulfonen, Polyetherketonen, Polycarbonaten und Epoxidharzen. BPA hat daher eine sehr große wirtschaftliche und technische Bedeutung. Ferner wird BPA als Antioxidans in Weichmachern und zum Verhindern der Polymerisation in Polyvinylchlorid (PVC) verwendet.

Halogenierte Derivate des BPA wie TBBPA werden als Flammschutzmittel eingesetzt.

Hersteller[Bearbeiten]

Neben den US-Firmen Dow Chemical und Hexion Inc. (früher: Momentive Performance Materials) gehört das taiwanesische Unternehmen Nan Ya Plastics, das Teil der Formosa Plastics Group ist, und Ineos Phenol zu den weltweit größten Herstellern. Weitere Hersteller sind Sunoco, Bayer und GE.[11] Bisphenol A ist eine in großen Mengen produzierte Basischemikalie, im Jahr 2006 wurden rund vier Millionen Tonnen hergestellt.[7]

Vorkommen und Freisetzung[Bearbeiten]

Aus Bisphenol A enthaltenden Kunststoffen, insbesondere aus Polycarbonat, Vinylesterharz und Epoxidharz, werden zahlreiche Gegenstände des täglichen Gebrauchs mit direktem Kontakt zu Lebensmitteln und Getränken hergestellt. Aus Epoxidharzen werden Beschichtungen für metallische Behälter ebenfalls für Lebensmittel wie Konservendosen und für Getränkebehälter und Wasserkocher hergestellt.[12][13] Außerdem verwendet man Epoxidharze für Lacke, Farben, Klebstoffe, Innenbeschichtungen zur Sanierung von Trink- und Abwasserbehältern und -rohren (siehe Rohrinnensanierung) und zur Herstellung von Schwimmbecken-Fertigpools und Weinlagerungs-Großtanks und anderem mehr. Das ist von gesundheitlicher Relevanz, da zwar die polymeren Endprodukte selbst biologisch weitgehend inert sind, aus ihnen allerdings der Ausgangsstoff BPA unter Umständen wieder freigesetzt wird und dann gesundheitliche Schäden verursachen kann.

Wärme oder Aufheizen, Säuren und Laugen begünstigen das Freisetzen von Bisphenol A aus dem Polymer. Kochendes Wasser beschleunigt die Rate auf das 55-fache.[14][15] Die Freisetzung kann auch bei zu warmer Lagerung von in Polycarbonat-Flaschen abgefülltem Trinkwasser in heißen Gegenden, bei der Speisenzubereitung in Behältern aus Polycarbonat und nachfolgendem heißem Abwaschen erfolgen. Trübwerden des ansonsten klaren Materials (ohne Kratzer) ist ein Indiz der Extraktion von Inhaltsstoffen. Geschirr aus Polycarbonat, auch Mixbecher von Standmixern sollen deshalb nicht in Geschirrspülmaschinen gewaschen werden, da bei Herauslösen von Bisphenolen das gesamte Spülwasser und damit verbunden das gesamte sonstige zu reinigende Geschirr (nach Benetzung und nachfolgendem Auftrocknen) damit verunreinigt wird. Behälter aus Polycarbonat sollen, um die Bisphenol-A-Belastung der Speisen zu verringern, kurz vor der Verwendung extra noch einmal kalt gespült werden.[7] Auch die Trinkwasser-Entkeimung durch Sonnenlicht in recycelten Polycarbonat-Trinkwasser-Verkaufsflaschen[16] und auch die Verwendung von Polycarbonat als Sichtfenster zur Füllstandsanzeige in Wasserkochern oder Kaffeemaschinen oder für Standmixerbehälter und das Erhitzen von Gefrierbehältern aus PC im Mikrowellenherd sind daher nicht unproblematisch.

Bestimmte im zahnmedizinischen Bereich eingesetzte Füll- und Versiegelungsmassen (zahntechnische Komposite) können während oder in der Folge von zahnärztlicher Behandlung BPA freisetzen.[7]

Auch einige Arten von Thermopapier enthalten BPA in der Beschichtung, wodurch es in den Papierkreislauf gelangt.[17] Über dieses Thermopapier gelangt der Stoff auch direkt über die Haut ins Blut. Eine deutlich erhöhte Belastung von Kassiererinnen in Supermärkten wurde nachgewiesen.[18] Das Greenpeace Magazin publizierte im August 2011 die Ergebnisse einer von Manfred Krautter betreuten Untersuchung von Kassenbons großer Handelsketten.[19] Demnach war BPA noch in einem Teil der Kassenbons nachweisbar, ansonsten fand sich vor allem Bisphenol S, auf das offenbar in großem Maße umgestellt wurde. Von 124 zwischen September 2013 and Januar 2014 in der Schweiz untersuchten Thermopapieren wurde BPA in 100, Bisphenol S in 4 Proben nachgewiesen.[20] 2014 publizierte die US Environmental Protection Agency einen Bericht mit Bewertungen zu 19 verschiedenen Alternativsubstanzen für die Thermopapierherstellung.[21] Hierbei konnte keine Substanz als eindeutig sicherer identifiziert werden, vor allem, weil meist keine ausreichenden toxikologischen Daten verfügbar sind und aufgrund struktureller Ähnlichkeiten zumindest Zweifel an der Unbedenklichkeit bestehen. Inzwischen sind auch gänzlich Bisphenol-freie Thermopapiere verfügbar.[20]

Polyolefine wie z. B. Polypropylen und Polyethylen, die zu den am häufigsten verwendeten Kunststoffen für Lebensmittelverpackungen und Einkaufstüten zählen, enthalten kein Bisphenol A.

Studien zu gesundheitlichen Gefahren[Bearbeiten]

Fruchtbarkeitsprobleme[Bearbeiten]

Frauen[Bearbeiten]

Eine kanadische Studie, veröffentlicht im April 2015, berichtet über keinen Zusammenhang zwischen verminderter Fruchtbarkeit (längere Zeit bis zur Schwangerschaft) und dem Bisphenol A-Gehalt im Urin von Frauen.[22]

Männer[Bearbeiten]

Eine Studie der University of Michigan (veröffentlicht 2010) an 190 Männern mit Fruchtbarkeitsproblemen ergab keinen statistisch signifikanten Zusammenhang, eine statistische Modellierung deutet auf einen möglichen Zusammenhang hin, der weitere Studien zur Bestätigung erfordert:[23]

  • In 89 Prozent der Urinproben wurde BPA gefunden.
  • Bei Männern, die über hohe BPA-Konzentrationen verfügten, konnte man unter anderem eine 23 Prozent geringere Samenkonzentration sowie rund 10 Prozent mehr DNA-Schäden feststellen. Die Werte der Probanden, bei denen nur geringe oder keine BPA-Spuren vorhanden waren, waren deutlich besser.

Nach Auswertungen des Umweltbundesamtes sowie der NGO CHEM Trust deuten neue Studien auf einen Zusammenhang zwischen Diabetes, Herz-Kreislaufproblemen, fehlender Libido oder auch Fettleibigkeit und einem erhöhten BPA-Spiegel im Blut hin.[7][24]

US-Forscher ermittelten eine Steigerung der BPA-Konzentration auf 20,8 Mikrogramm pro Liter im Urin von Testpersonen durch den Konsum von Konservendosen-Suppen, gegenüber der Vergleichsgruppe mit 1,1 Mikrogramm pro Liter.[25] Demnach diffundiert BPA aus der Innenbeschichtung der Dosen in die Nahrung, wird von den Konsumenten verzehrt und aufgenommen und dann über den Urin ausgeschieden.

Bisphenol A ist im Experiment und unter ungünstigen Umweltbedingungen bei Tieren einschließlich Säugetieren ein Xenoestrogen mit estrogenartiger Wirkung (siehe Endokrine Disruptoren). So stört es nicht nur die Sexualentwicklung, sondern auch die Gehirnentwicklung bei Mäusen und Vögeln. Männliche Hirschmäuse zeigen nach Behandlung mit Bisphenol A weibliche Verhaltensweisen und werden von weiblichen Artgenossen gemieden.[26]

Eine Studie an Fabrikarbeitern, die Bisphenol A regelmäßig ausgesetzt sind, verknüpft die Substanz mit Störungen der männlichen Sexualfunktion.[27]

Ein von der WHO einberufenes Expertengremium kam im November 2010 zu dem Schluss, dass in Studien zur Reproduktionstoxizität ein Effekt durch Bisphenol A erst ab einer hohen Dosis auftritt. Unter anderem gemäß Studien zur Neuroentwicklung treten Gefährdungen hingegen bereits ab der von Menschen konsumierten Menge auf. Aufgrund der Unsicherheit bei den Forschungsergebnissen empfahl das Gremium weitere Forschungen zur Gesundheitsgefährdung.[28]

Andere Effekte auf die Gesundheit[Bearbeiten]

Eine wissenschaftliche Auswertung von 2010 stellte fest, dass BPA nicht erbgutschädigend ist.[29]

Einer Studie der Universitätsklinik Bonn vom Dezember 2012 folgend kann BPA den Hormonhaushalt beeinflussen sowie Enzyme und Transportproteine in ihrer Funktion beeinträchtigen. Experimente an Gewebeproben von Mäusen und Menschen ergaben, dass BPA für die Zellfunktion wichtige Calcium-Kanäle in der Zellmembran reversibel blockiert.[30]

Bisphenol A stört die Funktion von Proteinen, die entscheidend für Wachstumsprozesse in Zellen sind und fördert so GTPase-vermittelte Tumore.[31] Kleine GTPasen sind Enzyme, die in zwei Zuständen in Zellen vorliegen. In aktiver Form ist das Molekül GTP gebunden, in der inaktiven Form die energieärmere GTP-Form GDP. Diese Schalterproteine dienen der Signalfortleitung in Zellen. Bisphenol A bindet an die GTPasen K-Ras und H-Ras und stört den Austausch von GDP gegen GTP.

Bisphenol A steht auch im Verdacht, die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation zu verursachen.[32]

Behördliche Regulierung[Bearbeiten]

Europäische Union[Bearbeiten]

Die Europäische Kommission kam in ihrer Risikobewertung von 2003, als BPA im Rahmen der EU-Altstoffverordnung 793/93 auf mögliche Risiken für Mensch und Umwelt untersucht worden war, zu dem Ergebnis, dass bei sachgemäßer Verwendung von BPA keine Gefährdung für die Verbraucher ausgehe. Auch die im Juni 2008 veröffentlichte Aktualisierung der Bewertung wiederholt die Auffassung,[33] wonach es keinen Bedarf an Maßnahmen zur Verringerung der Exposition gebe, auch nicht an weiteren Untersuchungen.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) setzte bis 2006 für BPA einen Grenzwert von 10 µg pro kg Körpergewicht und pro Tag. In ihrer im Januar 2007 veröffentlichten aktualisierten Bewertung von BPA berücksichtigte die EFSA rund 200 Studien und Übersichtsartikel, die seit ihrer ersten Bewertung (2002) erschienen waren, inklusive einer umfangreichen „Zwei-Generationen-Studie“ („Two-Generation… Study“) mit Mäusen.[34] Auf Basis der vorliegenden Daten hat die EFSA den Grenzwert auf 50 µg/kg pro Tag angehoben, entsprechend einem spezifischen Migrationswert von 3 mg/kg.[35][36] Der Migrationswert – er legt fest, wie viel BPA ein Lebensmittel durch den Kontakt mit der Verpackung aufnehmen darf – lag gemäß der Bedarfsgegenständeverordnung (BedGgstV) von 1992 bei 0,6 mg pro kg Lebensmittel.[37]

Im Juli 2008 blieb die EFSA [36][38][39] in Bezug auf Lebensmittelkontaktanwendungen bei ihrer Auffassung, dass auf BPA basierende Polycarbonat- und Epoxidharz-Produkte im Lebensmittelkontakt bei vorgesehenem Gebrauch für alle Altersgruppen sicher seien. Unabhängig davon wurde BPA bisher in der EU-Chemikalienverordnung REACH nicht als besonders besorgniserregend gelistet.[40]

Im September 2010 aktualisierte die EFSA die Stellungnahme zum Bisphenol A, wobei aktuelle Studien sowie Entscheidungen der dänischen Behörden berücksichtigt wurden. Der TDI wurde nicht geändert.[41] Diese Entscheidung der EFSA wurde als industrienah kritisiert (siehe auch: EFSA: Kritik).

Am 26. November 2010 gab der „Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit“ der EU bekannt, dass ab 1. März 2011 die Produktion und ab 1. Juni 2011 der Verkauf von Babyflaschen aus Polycarbonat, die BPA enthalten, in der EU verboten ist. Die Hersteller hatten Säuglingsflaschen, die BPA enthalten, bereits freiwillig vom Markt genommen.[42][43]

Im April 2012 gab die EFSA bekannt, dass nunmehr eine vollständige Neubewertung von Bisphenol A beginnen wird.

Als nächstes übermittelte der Wissenschaftsausschuss der EFSA seine künftigen Kriterien für die Risikoabschätzung an die EU-Kommission, von ihm beschlossen am 28. Februar 2013[44].

Das Risikobewertungskommittee (RAC) der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) hat in einer Stellungnahme den Einstufungsvorschlag Frankreichs unterstützt. Demnach soll Bisphenol A zukünftig als reproduktionstoxisch Kategorie 1B eingestuft werden. Dieser Vorschlag muss jetzt von der Europäischen Kommission umgesetzt werden.[45]

Am 21. Januar 2015 wurde die Neubewertung von Bisphenol A von der EFSA vorgestellt. Die EFSA stellte fest, dass BPA bei der derzeitigen Verbraucherexposition für keine Altersgruppe ein Gesundheitsrisiko darstelle (einschließlich ungeborener Kinder, Kleinkinder und Jugendlicher). Die Exposition über die Ernährung bzw. eine Kombination verschiedener Quellen (Ernährung, Staub, Kosmetika und Thermopapier) liege deutlich unterhalb der sicheren Obergrenze. Zudem wurde die tolerierbare tägliche Aufnahmemenge (TDI) von 50 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag (µg/kg KG/Tag) auf 4 µg/kg KG/Tag gesenkt. Der TDI wird als vorläufig betrachtet, da noch die Ergebnisse einer US-amerikanischen Langzeitstudie berücksichtigt werden sollen.[46]

Das Scientific Committee on Emerging and Newly Identified Health Risks (SCENIHR) bewertete im Auftrag der EU-Kommission die Verwendung von Bisphenol A in Medizinprodukten. Nach einer öffentlichen Konsultation wurde die überarbeitete Stellungnahme am 18. Februar 2015 verabschiedet. Demnach bestehen keine Gesundheitsrisiken für die mögliche Freisetzung von BPA aus Dentalmaterialen während Gesundheitsrisiken für Neugeborene auf Intensivstationen sowie Dialysepatienten für möglich gehalten werden. Daher empfiehlt der SCENIHR dort den Ersatz durch Materialien, die kein BPA freisetzen.[47]

Deutschland[Bearbeiten]

BPA wurde im Hausstaub erstmals in einer 2001 veröffentlichten norddeutschen Studie in Konzentration bis über 10 mg/kg nachgewiesen.[48] Mittlerweile wird in manchen Suchtests auf Wohngifte routinemäßig auf BPA untersucht.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), die in Deutschland zuständige Fachbehörde für die Bewertung von Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz, hat im Herbst 2008 als Reaktion auf Medienberichte zu neuen Studien mitgeteilt: „Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat geprüft, ob die Studien Erkenntnisse liefern, die eine Änderung der gesundheitlichen Risikobewertung erforderlich machen. Das Institut sieht unter Berücksichtigung der Daten aus beiden Studien keinen Anlass, die bisherige Risikobewertung für Bisphenol A zu ändern. Wird die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) 2007 festgelegte tolerierbare tägliche Aufnahmemenge (TDI) von 0,05 Milligramm Bisphenol A pro Kilogramm Körpergewicht eingehalten, besteht für Verbraucher kein gesundheitliches Risiko.“[49]

Das Umweltbundesamt, das bereits 2001 das Entfernen von BPA aus Babyflaschen und Lebensmitteldosen gefordert hatte,[50] ist allerdings weiterhin anderer Ansicht und hat 2009 erneut vor BPA gewarnt und den EU-Grenzwert von 50 µg/kg KG/Tag als zu hoch bezeichnet.[51]

Im Juli 2010 hat das Umweltbundesamt eine Informationsbroschüre veröffentlicht, in der festgehalten wird, dass es vorsorglich die Verwendung BPA-haltiger Produkte beschränken will. Im Kontext der REACH-Verordnung will das Umweltbundesamt die Risikobewertung von BPA überprüfen.[7]

Zum 1. März 2011 hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den Stoff im Zusammenhang mit Babyflaschen verboten, der Abverkauf bereits hergestellter Fläschchen mit diesem Stoff war bis Ende Mai 2011 gestattet.[52]

Deutschland hat im Rahmen der europäischen Chemikaliengesetzgebung REACH u. a. Bisphenol A bewertet. Die Stoffbewertung begann am 1. März 2012 und wurde zum 28. Februar 2013 abgeschlossen.[53] Als Ergebnis der Stoffbewertung veröffentlichte die ECHA im April 2014 Informationsforderungen der deutschen Bewertungsbehörden. Neben einer dermalen Absorptionsstudie werden umfangreiche Informationen zu Emissionswegen in die Umwelt verlangt. Die Registranten müssen diese Informationen und Ergebnisse bis zum 20. Dezember 2015 bei der ECHA einreichen.[54]

Österreich[Bearbeiten]

2004 wies eine Studie des Wiener Umweltbundesamtes bis zu 8,8 mg/kg BPA im Hausstaub nach.[55][56] Mit einer Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 6. Oktober 2011 wurde die Produktion von Schnullern mit Bisphenol A verboten.[57]

Schweiz[Bearbeiten]

Im Februar 2009 hatte das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) die wissenschaftlichen Berichte verschiedener Lebensmittelsicherheitsbehörden ausgewertet und als Ergebnis zusammengefasst, „dass die Einnahme von Bisphenol A durch Lebensmittel kein Risiko für den Konsumenten darstellt. Dies gilt auch für Neugeborene und Säuglinge.“ Die Behörde argumentierte zu Gunsten von BPA: „Ein Verbot von BPA würde unweigerlich dazu führen, dass die Hersteller von Verpackungen und Bedarfsgegenständen (Produkte für den Lebensmittelkontakt) auf andere Stoffe ausweichen müssten, deren Toxizität weniger gut bekannt ist. Das würde bedeuten, dass ein gut charakterisiertes Risiko durch ein deutlich schlechter einschätzbares Risiko ersetzt würde.“[58]

Niederlande[Bearbeiten]

Die niederländische Lebensmittel-Sicherheitsagentur hatte im November 2008 die damalige EFSA-Bewertung übernommen.[59]

Kanada[Bearbeiten]

Im April 2008 hatte Kanada als erstes Land BPA offiziell als gesundheitsschädlich (hazardous to human health) eingestuft[60] und die Verwendung von BPA für Babyflaschen verboten. BPA-haltige Babyfläschchen wurden darauf von führenden Supermarktketten aus den Regalen genommen.[61] Durch behördliche Untersuchungen wurde 2009 aufgedeckt, dass BPA-haltige Produkte als BPA-frei deklariert wurden.[62]

Frankreich[Bearbeiten]

Die französische Agentur für Lebensmittel- und Verbrauchersicherheit (AFSSA und VWA) hatten Ende 2008 die damalige EFSA-Bewertung übernommen.[63] Die französische Gesundheitsministerin Roselyne Bachelot-Narquin äußerte hierzu, BPA stelle laut AFSSA und EFSA kein Gesundheitsrisiko dar. Hierfür gebe es nunmehr ausreichend aussagekräftige Studien. Die kanadischen Behörden hätten bei ihren Auflagen im April 2008[60] aufgrund öffentlichen Drucks, nicht auf Basis der vorliegenden wissenschaftlichen Daten gehandelt. Das Vorsorgeprinzip sei aber ein rationales, kein emotionales.[64] Neue Gesichtspunkte ergaben sich in Frankreich aber schon Ende 2008 durch eine von der „Ecole Nationale Supérieure Agronomique de Toulouse“ veröffentlichte Studie an Ratten, nach der auch kleine Dosen von BPA die Permeabilität des Darms beeinflussen.[65] Im Frühjahr 2010 wurde in Frankreich Bisphenol in Babytrinkflaschen verboten.[66] Im September 2011 veröffentlichte die ANSES eine Bewertung von Bisphenol A und einen Aufruf, weitere Informationen zu Bisphenol A einzureichen.[67] Im Herbst 2012 hatte ANSES ein Einstufungsdossier bei der europäischen Chemikalienagentur ECHA eingereicht, um damit eine Einstufung als reproduktionstoxisch Kategorie 1(A oder B) zu erreichen. Das RAC ist dem Einstufungsvorschlag gefolgt und hat eine Einstufung als reproduktionstoxisch Kategorie 1B vorgeschlagen (siehe oben, EU).

Ab 2013 galt in Frankreich bereits ein Verbot von BPA in Lebensmittelverpackungen, zunächst für Artikel für Kleinkinder unter 3 Jahren. Ab 1. Januar 2015 gilt das Verbot für jegliche Verpackungen von Nahrungsmitteln überhaupt.[68] Frankreich hat im Jahr 2014 bei der ECHA ein Restriktionsdossier für Bisphenol A in Thermopapier eingereicht. Die öffentliche Konsultation dazu erfolgte zwischen dem 18. Juni und dem 18. Dezember 2014.[69]

Le Monde stellte fest, in Sachen Bisphonal A sei folgende "Kluft überdeutlich": zwischen den Forschungsresultaten einerseits und dem Verhalten der großen Aufsichtsbehörden wie EFSA in Europa und FDA in den USA andererseits. Zwischen 1996 und 2014 seien mehrere tausend wissenschaftliche Arbeiten zur BPA erschienen, die meisten von ihnen würden Verbindungen zwischen der Chemikalie und einer Vielzahl von Krankheiten - Diabetes Typ 2, Übergewicht, Unfruchtbarkeit, Prostatakrebs u.a. - feststellen oder bestätigen. Aber die genannten Aufsichtsbehörden würden sich bislang gegen diese vorherrschende wissenschaftliche Meinung versperren[70] Frankreich sei hier ein echtes Vorbild (Avant-garde), meint die Zeitung.[71] Die unterschiedlichen Sichtweisen von ANSES und der EFSA wurden auf einem Treffen am 3. Dezember 2014 diskutiert und dokumentiert.[72]

USA[Bearbeiten]

Anders als in früheren Jahren mehren sich hier seit 2008 warnende Stimmen seitens der Behörden und öffentlichen Forschungsreinrichtungen: Das amerikanische „National Toxicology Program“ (NTP) des „National Institute of Environmental Health Sciences“ (NIH-HHS) äußerte in einer Zusammenfassung[73] von September 2008 einige Bedenken (some concern) wegen der Effekte von BPA auf das Gehirn, auf das Verhalten und die Prostata in Föten, Säuglingen und Kindern unter derzeit üblichen Umwelt-Konzentrationen.[74] Auf regionaler Ebene wurde die Konsequenz gezogen und 2009 BPA in Kinderprodukten verboten, so in Chicago[75] und in Suffolk County, N.Y.[76] Im Januar 2010 gab auch die US-amerikanische FDA bekannt, neuere behördliche Untersuchungen hätten einige Bedenken (some concern) hinsichtlich der Auswirkung von BPA in derzeitigen Produkten auf verschiedene menschliche Organe erbracht. Bis zum Vorliegen weiterer Ergebnisse empfehle die FDA die Aufnahme von BPA über die Nahrung zu verringern, unterstütze die Hersteller bei der Umstellung auf BPA-freie Flaschen und befürworte konkretere behördliche Kontrollen.[77] Die sechs größten Hersteller der USA hatten bereits im März 2009 angekündigt, den Verkauf von BPA-haltigen Babyfläschchen einzustellen, und damit begonnen, die Produktion entsprechend umzustellen.[78][79]

Die FDA hat in Zusammenarbeit mit dem NTP und NIEHS mehrere Studien initiiert, die Auskunft zu den möglichen Gesundheitsgefahren von Bisphenol A geben sollen.[77]

Im November 2014 hat die FDA in einer Aktualisierung der Bewertung von Bisphenol A festgestellt, dass die derzeit zugelassenen Verwendungen von BPA in Lebensmittelverpackungen sicher seien.[80]

Australien und Neuseeland[Bearbeiten]

Die Lebensmittelsicherheitsbehörde von Australien und Neuseeland (FSANZ) bestätigte im März 2009 die Bewertungen der amerikanischen (FDA) und europäischen (EFSA) Behörden zu BPA in Bezug auf Kleinkinder, betonte aber, der Schritt einiger Hersteller, BPA nicht mehr in Babyflaschen zu verwenden, sei eine freiwillige Entscheidung, nicht eine Reaktion auf gesetzgeberische Vorgaben.[81]

Japan[Bearbeiten]

Aufgrund von Bedenken der Konsumenten wurden die Beschichtungen von Konservendosen von Epoxid-Harz weitgehend auf PET-Folien umgestellt.[82]

Volksrepublik China[Bearbeiten]

Daten zur Situation in der Volksrepublik China wurden 2012 veröffentlicht.[83]

Filme[Bearbeiten]

Mehrere Film-Dokumentationen zeigen, warum und wie die seit langem bekannten Erkenntnisse von Wissenschaftlern zu BPA von der Lebensmittelindustrie zurückgehalten werden:

Literatur[Bearbeiten]

  • Theo Colborn, Dianne Dumanoski, John Peterson Myers, Al Gore: Die bedrohte Zukunft. Gefährden wir unsere Fruchtbarkeit und Überlebensfähigkeit? Droemer Knaur, 1996, ISBN 3-426-26864-7.

Weblinks[Bearbeiten]

deutschsprachig
englischsprachig

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eintrag 6623 in der PubChem-Datenbank des National Center for Biotechnology Information (NCBI), abgerufen am 12. Oktober 2014.
  2. a b Eintrag zu Bisphenole. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 16. Juni 2014.
  3. a b c d e f g Eintrag zu Bisphenol A in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 19. November 2007 (JavaScript erforderlich)
  4. a b Eintrag aus der CLP-Verordnung zu CAS-Nr. 80-05-7 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA (JavaScript erforderlich).
  5. Seit dem 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
  6. Pachagingdigest.com
  7. a b c d e f Umweltbundesamt (Hrsg.): Bisphenol A – Massenchemikalie mit unerwünschten Nebenwirkungen (PDF; 522 kB), Dessau-Roßlau, Juli 2010.
  8. E. C. Dodds, W. Lawson: Molecular structure in relation to oestrogenic activity. Compounds without a phenanthrene nucleus. Proceedings of the Royal Society, 1938, 125(839): 222–232, JSTOR 82191.
  9. E. C. Dodds, W. Lawson: Synthetic estrogenic agents without the phenanthrene nucleus. Nature, 1936, 137(996), doi:10.1038/137996a0.
  10. L. N. Vandenberg, R. Hauser, M. Marcus, N. Olea, W. V. Welshons: Human exposure to bisphenol A (BPA). Reprod Toxicol, 2007, 24, 139–177, doi:10.1016/j.reprotox.2007.07.010.
  11. CBG-Network, ohne Datumsangabe
  12. Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): Hormone aus der Dose: Getränkedosen enthalten Bisphenol A, abgerufen am 7. Januar 2014.
  13. Analyseergebnisse zu Bisphenol A in Getränkedosen (PDF)
  14. Scientific American: Plastic (Not) Fantastic: Food Containers Leach a Potentially Harmful Chemical, February 19, 2008
  15. Stiftung Warentest: Bisphenol A – Farblos, aber doch bedenklich, test.de, 29. Juli 2010 (abgerufen am 2. Januar 2013)
  16. DIE WELT: Reines Trinkwasser dank Sonnenlicht vom 16. Dezember 2005.
  17. Martin J. Gehring: Verhalten der endokrin wirksamen Substanz Bisphenol A bei der kommunalen Abwasserentsorgung (Dissertation), 2004
  18. D. Zalko, C. Jacques, H. Duplan, S. Bruel, E. Perdu: Viable skin efficiently absorbs and metabolizes bisphenol A. Chemosphere. 26. Oktober 2010
  19. Untersuchung von Greenpeace, betreut von Manfred Krautter
  20. a b D. M. Goldinger, A. L. Demierre, O. Zoller, H. Rupp, H. Reinhard, R. Magnin, T. W. Becker, M. Bourqui-Pittet: Endocrine activity of alternatives to BPA found in thermal paper in Switzerland. In: Regulatory Toxicology and Pharmacology. [elektronische Veröffentlichung vor dem Druck] Januar 2015, doi:10.1016/j.yrtph.2015.01.002, PMID 25579646.
  21. US EPA: Bisphenol A alternatives in thermal paper, Final Version. Januar 2014.
  22.  Maria P. Vélez, Tye E. Arbuckle, William D. Fraser: Female exposure to phenols and phthalates and time to pregnancy: the Maternal-Infant Research on Environmental Chemicals (MIREC) Study. In: Fertility and Sterility. 103, Nr. 4, ISSN 1556-5653, S. 1011-1020.e2, doi:10.1016/j.fertnstert.2015.01.005, PMID 25681860.
  23. John D. Meekera, Shelley Ehrlich, et al.: Semen quality and sperm DNA damage in relation to urinary bisphenol A among men from an infertility clinic. In: Reproductive Toxicology. 30 (4), 2010, S. 532–539, doi:10.1016/j.reprotox.2010.07.005.
  24. CHEM Trust publications on obesity and diabetes, Stand: 2012, englisch, Zusammenfassung in deutsch verfügbar
  25. Jenny L. Carwile u. a.: Canned Soup Consumption and Urinary Bisphenol A: A Randomized Crossover Trial JAMA (2011)
  26. BPA-Exposed Male Deer Mice are Demasculinized and Undesirable to Females, University of Missouri
  27. Increasing BPA Levels In Urine Associated with Worsening Male Sexual Function Pressemitteilung vom 27. Mai 2010
  28. Joint FAO/WHO Expert Meeting to Review Toxicological and Health Aspects of Bisphenol A (PDF; 441 kB), 1.–5. November 2010
  29. Hintergrundpapier zur Gentoxizität von Bisphenol A für das FAO/WHO-Meeting im November 2010, vorgelegt von Dr. JR Bucher (US NTP) (PDF; 144 kB)
  30. Deutschmann et al. Bisphenol A inhibits voltage-activated Ca2+ channels in vitro: mechanisms and structural requirements Mol. Pharmacol. 2013, 83(2):501–511, PMID 23197648
  31. M. Schöpel, J. Scherkenbeck, R. Stoll et al. (2013): Bisphenol A binds to Ras proteins and competes with Guanine Nucleotide exchange: implications for GTPase-selective antagonists, Journal of Medicinal Chemistry, 56(23):9664–72; doi:10.1021/jm401291q
  32. Zähne wie Kreide in Der Spiegel 49/2013 vom 2. Dezember 2013
  33. Aktualisierte EU-Risikobewertung von Bisphenol A, Juni 2008 (PDF; 1,3 MB)
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  35. Sueddeutsche.de: Wenn der Grenzwert plötzlich fällt, 27. Juni 2007
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  37. Bedarfsgegenständeverordnung in der Fassung vom 24. Juni 2013 (PDF; 348 kB)
  38. EFSA-Mitteilung zur Neubewertung von Bisphenol A, Juli 2008
  39. Bisphenol A aus Plastikbehältnissen gefährdet Verbraucher nicht. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.. 3. Februar 2009. Abgerufen am 27. November 2011.
  40. BPA laut EU kein besonders besorgniserregender Stoff
  41. Scientific Opinion on Bisphenol A: evaluation of a study investigating its neurodevelopmental toxicity, review of recent scientific literature on its toxicity and advice on the Danish risk assessment of Bisphenol A EFSA Opinion vom 23. September 2010, doi:10.2903/j.efsa.2010.1829
  42. EU-Koordination Deutscher Naturschutzring (DNR): EU-weites Verbot für Bisphenol A in Babyflaschen ab Juni 2011. Meldung vom 26. November 2010.
  43. Pressemitteilung der Europäischen Kommission vom 31. März 2011: EU-weites Verbot von Giftstoff in Babyflaschen ab dem 1. Juni.
  44. Publiziert am 20. März 2013. Scientific Opinion on the hazard assessment of endocrine disruptors: Scientific criteria for identification of endocrine disruptors and appropriateness of existing test methods for assessing effects mediated by these substances on human health and the environment
  45. Mitteilung der ECHA vom 19. März 2014, abgerufen am 21. März 2014
  46. EFSA: Kein Gesundheitsrisiko für Verbraucher durch Biphenol A-Exposition, Presseerklärung vom 21. Januar 2015
  47. Stellungnahme des SCENIHR vom 18. Februar 2015 : The safety of the use if bisphenol A in medical devices, abgerufen am 9. März 2015
  48.  W. Butte, W. Hoffmann, O. Hostrup, A. Schmidt, G. Walker: Endokrin wirksame Substanzen im Hausstaub : Ergebnisse eines repräsentativen Monitorings: Herrn Prof. Dr. P. Köll zum 60. Geburtstag gewidmet. In: Gefahrstoffe Reinhaltung der Luft. 61, Nr. 1–2, S. 19–23.
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  51. Grenzwertiger Giftstoff – Bisphenol A könnte Ursache vieler Krankheiten sein. 3sat.de. Abgerufen am 27. November 2011.
  52. Verkaufsverbot von Babyflaschen mit Bisphenol A auf Focus.de
  53. Pressemitteilung der BAuA vom 1. März 2012
  54. Entscheidung der ECHA (ohne Datum), abgerufen am 2. April 2014
  55. Hausstaub – ein Indikator für Innenraumbelastung (PDF; 2,7 MB)
  56. Factsheet Alkylphenole und Bisphenol A und Bisphenol F (PDF; 246 kB)
  57. Bundesgesetzblatt des Bundesministerium
  58. Bundesamt für Gesundheit (BAG):Faktenblatt Bisphenol A. Stand: 24. Februar 2009.
  59. Mitteilung niederländische Lebensmittelsicherheitsagentur
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  61. Lyndsey Layton, Christopher Lee: Canada Bans BPA From Baby Bottles. In: The Washington Post, 19. April 2008. ISSN 0190-8286. Abgerufen am 27. November 2011. 
  62. „labeled as being free of bisphenol A“
  63. Mitteilung französische Lebensmittelsicherheitsagentur (PDF; 100 kB)
  64. Französische Gesundheitsministerin 2008: kein weiterer Forschungsbedarf für BPA
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  66. Franzosen verbieten BPA in Babyflaschen
  67. ANSES: Call for contributions by the French Agency for Food, Environmental and Occupational Health & Safety; Reports on the ‘health effects and uses of bisphenol A’ (PDF; 76 kB) vom 26. September 2011 (abgerufen am 21. Januar 2013)
  68. Alimentation: le bisphénol A, c'est vraiment fini! Le Parisien, 2. Januar 2015; Gesetz vom 24. Dezember 2012.
  69. ECHA: France prepared a restriction report on bisphenol A in thermal paper
  70. Tatsächlich sind es vor allem die politischen Instanzen, z. B. die EU-Kommission, die entsprechende Vorschläge nicht umsetzt.
  71. Le Monde, 5. Januar 2015
  72. Minutes of EFSA-ANSES Expert Meeting on Biphenol A, Protokollnotizen vom 11. Dezember 2014 veröffentlicht am 21. Januar 2015
  73. 3. September 2008: NTP Finalizes Report on Bisphenol A
  74. National Toxicology Program (NTP): Bisphenol A (ABPA). (Memento vom 23. März 2009 im Internet Archive) Factsheet Februar 2010 (englisch).
  75. Chicago 2009: ban of BPA in empty beverage or food containers intended for use by children under the age of 3
  76. Suffolk County 2009: ban on baby bottles and cups that contain the potentially toxic BPA material (Memento vom 9. April 2009 im Internet Archive)
  77. a b FDA Update on Bisphenol A for Use in Food Contact Applications Update vom 30. März 2013
  78. Washington Post 2009: No BPA For Baby Bottles In U.S.
  79. Sunoco Will Stop Selling Bisphenol A for Use in Children’s Food Products
  80. FDA: Questions & Answers on Bisphenol A (BPA) Use in Food Contact Applications, vom 5. November 2014
  81. FoodStandards Australia New Zealand: Bisphenol A (BPA) and food packaging. (Memento vom 23. Mai 2010 im Internet Archive) Mai 2009.
  82. Jane Byrne: Consumers fear the packaging – a BPA alternative is needed now. 22. September 2008. Abgerufen am 5. Januar 2010.
  83. Huang YQ, Wong CK, Zheng JS, Bouwman H, Barra R, Wahlström B, Neretin L, Wong MH: Bisphenol A (BPA) in China: a review of sources, environmental levels, and potential human health impacts., Environ Int. 2012 Jul;42:91-9, Review, PMID 21596439
  84. „Hauptsache haltbar”, Dokumentarfilm von Inge Altemeier und Reinhard Hornung, 2010, 30 Min.
  85. „Unser täglich Gift”, Dokumentarfilm von Marie Monique Robin, Koproduktion von Arte France und INA, Frankreich 2010, 113 Min.
  86. Plastic Planet ist ein Kinodokumentarfilm von Werner Boote, Wien 2009, 95 Min.