Bistum Zielona Góra-Gorzów

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Bistum Zielona Góra-Gorzów
Basisdaten
Staat Polen
Metropolitanbistum Erzbistum Stettin-Cammin
Diözesanbischof Stefan Regmunt
Weihbischof Tadeusz Lityński
Emeritierter Diözesanbischof Adam Dyczkowski
Emeritierter Weihbischof Paweł Socha CM
Fläche 10.805 km²
Dekanate 29 (31.12.2011 / AP 2013)
Pfarreien 266 (31.12.2011 / AP 2013)
Einwohner 1.121.200 (31.12.2011 / AP 2013)
Katholiken 1.089.000 (31.12.2011 / AP 2013)
Anteil 97,1 %
Diözesanpriester 540 (31.12.2011 / AP 2013)
Ordenspriester 99 (31.12.2011 / AP 2013)
Katholiken je Priester 1.704
Ordensbrüder 108 (31.12.2011 / AP 2013)
Ordensschwestern 188 (31.12.2011 / AP 2013)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Polnisch
Kathedrale Dom St. Marien
Konkathedrale St. Hedwig
Website www.diecezja.zgora-gorzow.opoka.org.pl

Das Bistum Zielona Góra-Gorzów (lat.: Dioecesis Viridimontanensis-Gorzoviensis, poln.: Diecezja zielonogórsko-gorzowska) ist eine Diözese der römisch-katholischen Kirche im Westen Polens, das das Gebiet der Woiwodschaft Lebus und Teile angrenzender Woiwodschaften umschließt. Bischofssitz ist Zielona Góra (deutsch: Grünberg i.Schlesien), die Bischofskirche ist St. Marien in Gorzów Wielkopolski (deutsch: Landsberg a.d.Warthe).

Dom St. Marien, in Gorzów Wielkopolski

Geografische Lage[Bearbeiten]

Das Bistum Zielona Góra-Gorzów grenzt im Westen an das Bistum Görlitz und das Erzbistum Berlin, im Norden an das Erzbistum Stettin-Cammin und an das Bistum Koszalin-Kołobrzeg (Köslin-Kolberg), im Osten an das Erzbistum Posen und im Süden an das Erzbistum Breslau sowie das Bistum Legnica (Liegnitz). Mit dem Bistum Koszalin-Kołobrzeg ist es dem Metropolitanbistum Stettin-Cammin untergeordnet.

Konkathedrale St. Hedwig in Zielona Góra

Geschichte[Bearbeiten]

Das Bistum ist eine noch junge Diözese, die als Bistum Gorzów (deutsch Landsberg a.d.Warthe) am 28. Juni 1972 von Papst Paul VI. mit der Apostolischen Konstitution Episcoporum Poloniae coetus[1] aus Diözesangebieten errichtet wurde, die bis dahin de jure zum Bistum Berlin bzw. zur Prälatur Schneidemühl gehörten, seit September 1945 de facto aber Administratoren unterstanden hatten. Seine Gründung knüpft dabei auch an die Tradition des früheren Bistums Lebus an, das bis zur Zeit der Reformation bestand. Am 25. März 1992 wurde die Diözese durch Papst Johannes Paul II. mit der Apostolischen Konstitution Totus Tuus Poloniae populus in Bistum Zielona Góra-Gorzów (deutsch Grünberg-Landsberg) umbenannt und dem Erzbistum Stettin-Cammin als Suffragandiözese unterstellt.[2]

Bischöfe[Bearbeiten]

Jurisdiktionsbezirk Landsberg an der Warthe[Bearbeiten]

Bischöfe seit 1972[Bearbeiten]

Dekanate[Bearbeiten]

  • Babimost (Bomst)
  • Drezdenko (Driesen)
  • Głogów –St. Nikolaus (Glogau-Großglogau)
  • Głogów –Maria Königin v.Polen
  • Gorzów Wielkopolski –Christkönig (Kandsberg a.d.Warthe)
  • Gorzów Wielkopolski –Heiligste Dreifaltigkeit
  • Wschowa (Fraustadt)
  • Zielona Góra –Heilig Geist (Grünberg i.Schlesien)
  • Zielona Góra –Heilig Kreuz
  • Zielona Góra –St.Hedwig
  • Żagań (Sagan)
  • Żary (Sorau)

Bistumspatrone[Bearbeiten]

  • Matka Boża Rokitniańska - Unsere Liebe Frau Rokitniańska 15. August
  • Benedikt, Johannes, Matthäus, Isaak und Krystyn Międzyrzecz (Fünf Heilige Brüder Meseritz) 12./13. November

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Paulus Episcopus servus servorum Dei ad perpetuam rei memoriam: Constititio Apostolica Vratislaviensis - Berolinensis et aliarium, Acta Apostolicae Sedis 64 (1972), n. 10, S. 657f.
  2. Ioannes Paulus II: Const. Apost. Totus Tuus Poloniae populus, AAS 84 (1992), n. 3, S. 1099–1112.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hellmuth Heyden: Kirchengeschichte Pommerns. 2 Bände. 2. umgearbeitete Auflage. Müller, Köln-Braunsfeld, 1957 (Osteuropa und der deutsche Osten. Reihe 3, Bd. 5).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Roman Catholic Diocese of Zielona Góra-Gorzów – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien