Brazzaville
-4.251666666666715.253055555556Koordinaten: 4° 15′ S, 15° 15′ O
| Brazzaville | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat | Republik Kongo | |
| Brazzaville | ||
| ISO 3166-2 | CG-BZV | |
| Höhe | 320 m | |
| Fläche | 100 km² | |
| Einwohner | 1.115.773 (2005) | |
| Dichte | 11.157,7 Ew./km² | |
| Gründung | 1883 | |
| Politik | ||
| Gouverneur | Jean-Baptiste Tati Loutard | |
| Kultur | ||
| Partnerstädte | ||
| Satellitenbild: Die Lage Brazzavilles am Fluss Kongo | ||
Brazzaville ist die Hauptstadt der Republik Kongo mit 1.115.773 Einwohnern (Stand 1. Januar 2005). Ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt ist der 106 Meter hohe Tour Nabemba.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie[Bearbeiten]
Brazzaville liegt gegenüber von Kinshasa am westlichen Ende des Pool Malebo, einer Aufstauung des Kongo. Beide Städte werden durch eine Fähre verbunden. Die Stadt und somit der Hauptstadtdistrikt grenzt im Norden an das Departement Pool und im Süden an die Demokratische Republik Kongo.
Geschichte[Bearbeiten]
Benannt ist die Stadt nach dem Franzosen Pierre Savorgnan de Brazza, der 1883 in Französisch-Kongo eine Station anlegte, aus der sich die Stadt entwickelte. Die Station lag auf dem rechten (nördlichen) Ufer des vom Kongo gebildeten Pool Malebo. Das Gebiet der Station war von Häuptling Makoko im Jahr 1880 an Brazza abgetreten worden.
Seit 1898 war Brazzaville die Hauptstadt von Französisch-Kongo und besaß um 1900 etwa 5.000 Einwohner, bis 1950 war diese Zahl auf etwa 100.000 gestiegen. 1940 schloss sich Französisch-Kongo dem Freien Frankreich an. Brazzaville war vom 26. Oktober 1940 an kurze Zeit die Hauptstadt des Freien Frankreich, bevor der Sitz schließlich nach Algier, Algerien verlegt wurde. Im Januar 1944 fand hier unter Leitung de Gaulles die Konferenz von Brazzaville über die zukünftige Ordnung im französischen Kolonialreich statt.
Am 4. März 2012 wurden bei einer Serie von Explosionen in einem Waffenlager etwa 200 Menschen getötet.[1]
Wappen[Bearbeiten]
Das Wappen ist geviert. Im ersten Feld in Rot eine rechtsgelegte silberne Fahne (Fahnenstange mit Wimpel), im zweiten Feld in Blau ein goldener Elefantenkopf en face mit rechtsliegendem Rüssel gestellt und von drei goldenen Lilien in Reihe begleitet über und je eine neben dem Kopf. Das dritte Feld zeigt in Gold (2:1) gestellte rote Rauten (drei aufrechtstehende Blätter der Maniokpflanze), im letzten Feld in Silber ein schwarzer Pfahl.
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Brazzaville ist wichtiger Knotenpunkt der Schifffahrt auf dem Kongo und Endpunkt einer Eisenbahn zur Küste. Der internationale Flughafen der Stadt heißt Brazzaville Maya-Maya.
Städtepartnerschaften[Bearbeiten]
Brazzaville unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:
Windhoek, seit Ende Juli 2011[2]
Dresden, Deutschland, seit 1975
Washington D.C., USA
Dakar, Senegal
Reims, Frankreich, (offiziell seit 1961) wiederbelebt im November 2011[3]
Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]
- Emile Biayenda, Jazzperkussionist
- Oscar Ewolo, kongolesischer Fußballnationalspieler
- Rolf-Christel Guié-Mien, deutsch-kongolesischer Fußballspieler
- Serge Ibaka, spanisch-kongolesischer Basketballspieler
- Franchel Ibara, kongolesischer Fußballspieler
- Camille Oponga, kongolesischer Fußballspieler
Klimatabelle[Bearbeiten]
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| Klimadiagramm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Brazzaville
Quelle: wetterkontor.de
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Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ 200 Tote bei Explosionen in Waffenlager in Brazzaville. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 4. März 2012, abgerufen am 5. März 2012 (deutsch).
- ↑ Neue Partnerschaft, Allgemeine Zeitung, 29. Juli 2011
- ↑ Zoom sur le comité de jumelage Reims-Brazzaville, L'union Ardennois, 29. November 2011