Finne (Gemeinde)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Finne führt kein Wappen
Finne (Gemeinde)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Finne hervorgehoben
51.21777777777811.430277777778316Koordinaten: 51° 13′ N, 11° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Burgenlandkreis
Verbandsgemeinde: An der Finne
Höhe: 316 m ü. NHN
Fläche: 25,03 km²
Einwohner: 1259 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06647
Vorwahl: 036377
Kfz-Kennzeichen: BLK, HHM, NEB, NMB, WSF, ZZ
Gemeindeschlüssel: 15 0 84 132
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 74a
06647 Lossa
Bürgermeister: Detlef Hartung
Lage der Gemeinde Finne im Burgenlandkreis
Sachsen Thüringen Saalekreis An der Poststraße Meineweh Bad Bibra Balgstädt Droyßig Eckartsberga Elsteraue Elsteraue Freyburg (Unstrut) Finne (Gemeinde) Finne (Gemeinde) Finneland Gleina Goseck Gutenborn Hohenmölsen Kaiserpfalz (Gemeinde) Kaiserpfalz (Gemeinde) Karsdorf Kretzschau Lanitz-Hassel-Tal Laucha an der Unstrut Lützen Mertendorf (Sachsen-Anhalt) Molauer Land Naumburg (Saale) Nebra (Unstrut) Osterfeld (Sachsen-Anhalt) Schnaudertal Schönburg (Saale) Stößen Teuchern Weißenfels Wethau Wetterzeube ZeitzKarte
Über dieses Bild

Finne ist eine Gemeinde im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Sie wurde am 1. Juli 2009 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Billroda und Lossa gebildet.[2] Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde An der Finne an.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zu Finne gehören die folgenden Ortsteile:

Name Einwohner
Billroda 324
Lossa 832
Tauhardt 173

Bergbaugeschichte[Bearbeiten]

Lage der Kalischächte

Circa ein Kilometer nordwestlich des Ortsteils Lossa befinden sich die stillgelegten Schächte und Grubenbaue der Kaliwerke Gewerkschaften Richard und Reichskrone. Der Abstand der Schächte voneinander beträgt nur 30 m. Somit stellen sie der Definition nach eine Doppelschachtanlage dar. Die untertägigen Anlagen besitzen eine Ausdehnung von ca. 850 m x 750 m.

Beide Schächte wurden in den Jahren 1909 bzw. 1910 in Angriff genommen und erschlossen das Kali-Flöz Staßfurt auf der Südwestflanke des Roßlebener Sattels. Neben dem Auffahren von Erkundungsstrecken erfolgte die Gewinnung von Carnallitit lediglich in vier Abbauörtern in den Jahren 1913 bis 1916. Insgesamt wird die zutage geförderte Menge an Carnallitit mit etwa 100.000 t angegeben.

Die endgültige Stilllegung dieser Schachtanlagen erfolgte im Jahre 1921.

Zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit sind die Schachtröhren inzwischen verwahrt und durch eine Abdeckelung gesichert. Die Schachtabsicherungen sind mittels Maschendrahtzaun vor unbefugtem Betreten gesichert.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31.12.2012 (PDF) (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2009, 2. Liste
Evangelische Kirche in Tauhardt

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Finne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien