Gleina

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Gleina im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Weitere Bedeutungen siehe unter Gleina (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Gleina führt kein Wappen
Gleina
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gleina hervorgehoben
51.25722222222211.718888888889212Koordinaten: 51° 15′ N, 11° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Burgenlandkreis
Verbandsgemeinde: Unstruttal
Höhe: 212 m ü. NHN
Fläche: 29,56 km²
Einwohner: 1300 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06632
Vorwahlen: 034462, 034632
Kfz-Kennzeichen: BLK, HHM, NEB, NMB, WSF, ZZ
Gemeindeschlüssel: 15 0 84 150
Adresse der Verbandsverwaltung: Markt 1
06632 Freyburg (Unstrut)
Webpräsenz: www.verbgem-unstruttal.de
Bürgermeister: Gerd Blankenburg
Lage der Gemeinde Gleina im Burgenlandkreis
Sachsen Thüringen Saalekreis An der Poststraße Meineweh Bad Bibra Balgstädt Droyßig Eckartsberga Elsteraue Elsteraue Freyburg (Unstrut) Finne (Gemeinde) Finne (Gemeinde) Finneland Gleina Goseck Gutenborn Hohenmölsen Kaiserpfalz (Gemeinde) Kaiserpfalz (Gemeinde) Karsdorf Kretzschau Lanitz-Hassel-Tal Laucha an der Unstrut Lützen Mertendorf (Sachsen-Anhalt) Molauer Land Naumburg (Saale) Nebra (Unstrut) Osterfeld (Sachsen-Anhalt) Schnaudertal Schönburg (Saale) Stößen Teuchern Weißenfels Wethau Wetterzeube ZeitzKarte
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Gleina ist eine Gemeinde im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Sie gehört der Verbandsgemeinde Unstruttal an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Freyburg hat.

Geografie[Bearbeiten]

Gleina liegt an der Bundesstraße 180 zwischen Querfurt im Norden und Freyburg (Unstrut) im Süden. Die Bodenbeschaffenheit ist eher ungewöhnlich: Die hohen Torfvorkommen der Region stellten im letzten Jahrtausend einen der Pfeiler des Reichtums Gleinas.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Baumersroda, Ebersroda, Gleina und Müncheroda.

Geschichte[Bearbeiten]

Schloss Gleina, Parkseite
Kirche in Gleina
Wasserturm in Gleina

Gleina wurde 1144 urkundlich erstmals erwähnt. Stammsitz der Ritter "von Gleina" (Glyna, Glina), die erst 1245 genannt wurden.

1689 wurde mit dem Bau des Schlosses Gleina begonnen. 1830 kaufte der preußische Kammerherr Bernhard von Helldorff das Schloss und Gut. 1945 wurden seine Nachfahren enteignet. Das Schloss wurde bis 1996 u. a. als Altenheim, Kinderkrippe und Landambulatorium genutzt. 2007 begannen Sanierungsarbeiten.

1697 wurde die Trinitatiskirche in Gleina geweiht. 1992 mussten die Gottesdienste wegen starker Bauschäden eingestellt werden. 2007 konnten diese in der sanierten Kirche wieder aufgenommen werden.

1907 wurde der Wasserturm in Betrieb genommen.

Am 1. Juli 2009 wurden die vormals eigenständigen Gemeinden Baumersroda und Ebersroda eingemeindet.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat der Gemeinde Gleina setzt sich aus 12 Mandatsträgern wie folgt zusammen:

  • Wählergruppen: 10 Sitze
  • CDU: 1 Sitz
  • FDP: 1 Sitz

(Stand: Kommunalwahl 7. Juni 2009)

Bürgermeister[Bearbeiten]

1990 wird Gerd Blankenburg aus dem Kreis der Mitglieder des Gemeinderates zum hauptamtlichen Bürgermeister von Gleina gewählt. Im Jahr 2001 stellte sich Gerd Blankenburg erneut der Wahl und wurde am 6. Mai 2001 von den Bürgern der Gemeinde zum ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Durch die Gemeinde Gleina führt in Nord-Süd-Richtung die Bundesstraße 180, die sich in der Ortslage mit der Landesstraße 209 überlagert. Die L 209 führt östlich von Gleina nach Baumersroda sowie westlich nach Laucha an der Unstrut.

Südlich, außerhalb des Gemeindegebietes, verläuft die Bundesstraße 176, die von Weißenfels nach Sömmerda führt. In unmittelbarer Nähe zum Gemeindegebiet befindet sich der Sonderlandeplatz Flugplatz Laucha.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Wilhelm Roßberg: Geschichte des Dorfes Gleina im Kreise Querfurt, R. K. Jaeckel, Querfurt 1937

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31.12.2012 (PDF) (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)