Lützen

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Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Lützen in Sachsen-Anhalt, weitere Bedeutungen siehe unter Lützen (Begriffsklärung)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Lützen
Lützen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Lützen hervorgehoben
51.2512.133333333333121Koordinaten: 51° 15′ N, 12° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Burgenlandkreis
Höhe: 121 m ü. NHN
Fläche: 108,28 km²
Einwohner: 8871 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 82 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 06679, 06686
Vorwahlen: 034441, 034444, 03443 (Dehlitz, Poserna, Rippach)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: BLK, HHM, NEB, NMB, WSF, ZZ
Gemeindeschlüssel: 15 0 84 315
Stadtgliederung: 34 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
06679, 06686 Lützen
Webpräsenz: stadt-luetzen.de
Bürgermeister: Dirk Könnecke (parteilos)[2]
Lage der Stadt Lützen im Burgenlandkreis
Sachsen Thüringen Saalekreis An der Poststraße Meineweh Bad Bibra Balgstädt Droyßig Eckartsberga Elsteraue Elsteraue Freyburg (Unstrut) Finne (Gemeinde) Finne (Gemeinde) Finneland Gleina Goseck Gutenborn Hohenmölsen Kaiserpfalz (Gemeinde) Kaiserpfalz (Gemeinde) Karsdorf Kretzschau Lanitz-Hassel-Tal Laucha an der Unstrut Lützen Mertendorf (Sachsen-Anhalt) Molauer Land Naumburg (Saale) Nebra (Unstrut) Osterfeld (Sachsen-Anhalt) Schnaudertal Schönburg (Saale) Stößen Teuchern Weißenfels Wethau Wetterzeube ZeitzKarte
Über dieses Bild
Schloss

Lützen ist eine Stadt im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten]

Geografisch gehört Lützen zur Leipziger Tieflandsbucht. Die Stadt liegt etwa 10 Kilometer südwestlich der Stadtgrenze Leipzigs an der Bundesstraße 87, die von Weißenfels über Lützen und Markranstädt nach Leipzig führt. Außerdem ist Lützen über die Anschlussstelle Bad Dürrenberg (ca. 5 km entfernt) an die Bundesautobahn 9 und über die Anschlussstelle Lützen (ca. 1 km entfernt) an die A 38 angeschlossen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Bad Dürrenberg (SK)
Weißenfels Nachbargemeinden Markranstädt und Kitzen (beide L)
Hohenmölsen und Teuchern

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Ortschaft Einwohner Ortsteile
Zorbau Sössen Starsiedel Röcken Rippach Poserna Muschwitz Großgörschen Dehlitz Lützen BurgenlandkreisDistricts of Lützen.svg
Über dieses Bild
Die Ortschaften von Lützen
(anklickbare Karte)
Dehlitz 544 Dehlitz, Lösau und Oeglitzsch
Großgörschen 819 Großgörschen, Kleingörschen, Rahna und Kaja
Lützen 3.705
Muschwitz 1.089 Göthewitz, Muschwitz, Kreischau, Pobles, Söhesten, Tornau und Wuschlaub
Meuchen 260 Meuchen
Poserna 384 Poserna
Rippach 661 Großgöhren, Kleingöhren, Pörsten und Rippach
Röcken 661 Röcken, Bothfeld, Michlitz und Schweßwitz
Sössen 226 Gostau, Sössen und Stößwitz
Starsiedel 677 Kölzen und Starsiedel
Zorbau 810 Gerstewitz, Nellschütz, Zorbau und Zörbitz.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Stadt Lützen gehörte seit dem 13. Jahrhundert zum Einflussbereich des Hochstifts Merseburg und war Sitz des bischöflichen Amts Lützen. Durch die Säkularisation des Bistums Merseburg gelangte die Stadt Lützen mit dem Amt Lützen an das Kurfürstentum Sachsen.

In den 1580er Jahren suchten Seuchen die Region heim, so eine epidemische Hirnentzündung im Jahr 1583 und die Pest im Jahr 1585. Nachdem dieser im Spätsommer auch der Scharfrichter zum Opfer gefallen war, beschuldigte dessen Knecht den Totenträger Melchior Schimpf, den rechten Daumen des Verstorbenen zur Handinnenfläche gebogen und dabei etwas Unverständliches gemurmelt zu haben.[3] Wegen dieses untrüglichen Indizes für Pestzauber ermittelte das Stadtgericht gegen Schimpf. Seine Frau Ursula geriet ebenfalls in den Focus der Ermittler, weil sie mit einer unbekannten Wurzel das Leiden Pestkranker lindern konnte.[3] Unter der Folter gestand Melchior Schimpf nicht nur, vielen weiteren Toten den Daumen in die Handfläche gebogen zu haben, sondern auch, dem Leichnam eines verstorbenen Mädchens mit der Zauberformel „Ich stecke dich ein in aller teuffel nahmen uff 200 Personen, die hernach sterben sollen“ ein Tuch in den Mund gesteckt zu haben, wodurch 200 weitere Menschen von der Pest dahingerafft worden seien. Angestiftet habe ihn seine Frau, die eine Hexe sei.[4] Dieser presste man durch die Folter das Geständnis der Teufelsbuhlschaft und Teilnahme am Hexensabbat ab. Außerdem gestand sie, die Pestbeulen von Toten mit Köpfen von Kaninchen und Wieseln gekocht und den Sud in die Häuser gegossen zu haben, um Menschen zu töten.[3] Die Eheleute wurden verurteilt und am 10. November 1585 auf dem Scheiterhaufen verbrannt.[3]

Lützen war 1632 Schauplatz der Schlacht bei Lützen, einer der Hauptschlachten des Dreißigjährigen Krieges. Der Schwedenkönig Gustav II. Adolf ist in dieser Schlacht gefallen. Eine Kapelle und ein Denkmal erinnern an den König. Da Napoleon in der Nacht vor der Schlacht bei Großgörschen (2. Mai 1813) demonstrativ am Gedenkstein für Gustav Adolf übernachtete, umgeben von seinen Truppen, wird diese manchmal auch als Schlacht bei Lützen bezeichnet.

Lützen um 1650

Nach der Niederlage Napoleons und des mit ihm verbündeten Königreichs Sachsen musste das Königreich Sachsen nach Beschluss des Wiener Kongresses im Jahr 1815 einen großen Teil seines Gebietes an das Königreich Preußen abtreten. Das Amt Lützen wurde dabei geteilt. Der größere Westteil mit der Stadt Lützen wurde der preußischen Provinz Sachsen (Regierungsbezirk Merseburg) angegliedert, der kleinere Ostteil kam an das sächsische Amt Leipzig.

Lützen gehörte bis zur Verwaltungsreform der DDR im Jahr 1952 dem Landkreis Merseburg an. Dann gehörte die Stadt zum Kreis Weißenfels im Bezirk Halle bzw. ab 1990 im Land Sachsen-Anhalt. Ab 1994 gehörte Lützen zum Landkreis Weißenfels. Nach der zweiten Kreisreform im Land Sachsen-Anhalt liegt Lützen seit 2007 im Burgenlandkreis.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 2009 wurde die vormals eigenständige Gemeinde Röcken eingemeindet.[5]

Am 1. Januar 2010 wurde die Stadt Lützen aus dem Zusammenschluss Lützens mit den bis dahin selbstständigen Gemeinden Großgörschen, Muschwitz, Poserna, Rippach und Starsiedel neu gebildet.[6]

Am 1. Januar 2011 wurden die Gemeinden Dehlitz, Sössen und Zorbau eingemeindet.

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Stadtratswahl 25. Mai 2014[7]
Wahlbeteiligung: 49,3 %
 %
30
20
10
0
28,9 %
27,4 %
15,3 %
12,3 %
7,8 %
2,9 %
2,8 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-1,4 %p
+3,5 %p
+0,1 %p
-2,6 %p
-3,1 %p
+2,9 %p
+2,8 %p
-4,8 %p
Rathaus

Der Stadtrat der Stadt Lützen besteht aus 20 ehrenamtlichen Mitgliedern und dem Bürgermeister.

Seit der Wahl am 25. Mai 2014 setzt sich der Stadtrat wie folgt zusammen:

Sitzverteilung im Stadtrat der Stadt Lützen

Bürgermeister[Bearbeiten]

Hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Lützen ist seit dem Jahr 2010 Dirk Könnecke (parteilos). Er setzte sich in einer Stichwahl gegen den damaligen Amtsinhaber Maik Reichel (SPD) durch.[8][9]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 25. Januar 2010 durch den Landkreis genehmigt.

Blasonierung: „In Gold, aus dem unteren Schildrand wachsend, silbern nimbiert, Johannes der Täufer mit schwarzem Haar und Bart, im blauen Gewand über schwarz gegürtetem silbernen Untergewand; mit der rechten Hand weisend auf das auf seinem linken Unterarm auf einem silbernen Buch ruhende, golden nimbierte, silberne Gotteslamm mit Siegesfahne – rotes Kreuz auf Silber – am roten Kreuzstab.“[10]

Die Farben der Stadt sind Blau - Gelb.

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge ist blau - gelb (1:1) gestreift (Längsform: Streifen senkrecht verlaufend, Querform: Streifen waagerecht verlaufend) und mittig mit dem Wappen der Stadt belegt.[10]

Sehenswürdigkeiten / Tourismus[Bearbeiten]

Gustav-Adolf-Gedenkstätte

Gustav-Adolf-Gedenkstätte[Bearbeiten]

Die Gedenkstätte ist dem Schwedenkönig Gustav II. Adolf gewidmet, der während der Schlacht bei Lützen fiel. Schon im Jahr 1632, im Todesjahr, wurde am Todesort ein großer Findling als erstes Denkmal aufgestellt. Im Jahr 1837 erfolgte dann die Einweihung des von Karl Friedrich Schinkel entworfenen, gusseisernen Baldachins, welcher über dem sogenannten „Schwedenstein“ errichtet wurde. Im Jahr 1907 kam die vom schwedischen Konsul Oskar Ekman und seiner Frau Maria gestiftete Gustav-Adolf-Kapelle hinzu. Später folgten noch zwei typisch schwedische Holzhäuser. Bei den gelegentlichen Behauptungen, das Grundstück gehöre dem schwedischen Staat oder sei gar exterritoriales Gebiet, handelt es sich um eine moderne Legende ohne jeglichen wahren Kern.

Aussicht vom Schlossturm

Schloss[Bearbeiten]

Das Lützener Schloss wurde Ende des 13. Jahrhunderts von den Merseburger Bischöfen erbaut. Seit 1928 beherbergt es das Stadt- und Regionalgeschichtliche Museum. In diesem wird an die beiden weltpolitisch bedeutenden Schlachten bei Lützen erinnert. Dies ist einmal die Schlacht bei Lützen von 1632, in der der legendäre Schwedenkönig Gustav II. Adolf sein Leben ließ. Ein Großdiorama mit 3.600 Zinnfiguren zeigt die Schlacht. Das andere ist die Schlacht bei Großgörschen von 1813, welche in einem noch größeren Diorama (5.500 Zinnfiguren) dargestellt. Eine weitere Ausstellung des Museums ist dem Dichter und Schriftsteller Johann Gottfried Seume gewidmet. Das Gebäude beherbergt auch das historische Stadtarchiv.

Gustav-Adolf-Gedenkkirche Meuchen

Gustav-Adolf-Gedenkkirche in Meuchen[Bearbeiten]

Standbild Gustav Adolfs am Rathaus in Lützen

Gustav-Adolf-Gedenkkirche Meuchen: Die ursprünglich romanische Kirche wurde im 15./16. Jahrhundert gotisch umgebaut und im Jahr 1912 als Gedenkkirche neu gestaltet. Hinter dem Altar befindet sich ein alter hölzerner Tisch, auf dem der Leichnam Gustav II. Adolfs bei der Säuberung gelegen haben soll. Ein Farbfenster und ein Bronzerelief des schwedischen Königs sind weitere Ausstellungsstücke.

Denkmäler der Schlacht bei Großgörschen 1813[Bearbeiten]

Das Scharnhorst-Denkmal, die Schinkel-Pyramide, das Denkmal des Prinzen Leopold von Hessen-Homburg und das Marschall-Ney-Haus sind die wichtigsten Denkmäler, die an die Schlacht erinnern.

Rathaus von Lützen[Bearbeiten]

Das Rathaus wurde 1884/1885 im Stil der Neurenaissance erbaut. Von der ursprünglichen Ausstattung sind noch der Sitzungssaal, das Amtszimmer des Bürgermeisters sowie drei erhalten gebliebene Gefängniszellen vorhanden. Die Westseite des Rathauses ziert ein Standbild Gustav Adolfs.

Stadtkirche St. Viti in Lützen

Stadtkirche St. Viti in Lützen[Bearbeiten]

Der Bau spätgotischen Kirche wurde 1488 auf dem Areal eines romanischen Vorgängerbaus aus dem 13. Jahrhundert begonnen, 1513 wurde die Kirche geweiht. Der Bau des Turms begann 1513 und wurde 1531 abgeschlossen. Nach einem Blitzeinschlag im Jahr 1778 wurde der 77 m hohe Turm um 10 m verkürzt.

Sowjetisches Denkmal in Lützen

Weitere Gedenkstätten[Bearbeiten]

  • Nietzsche-Gedenkstätte in Röcken
  • Gedenkstein von 1946 auf dem Gelände der Zuckerfabrik zur Erinnerung an zwölf sowjetische Kriegsgefangene, die hier Opfer von Zwangsarbeit wurden
  • Denkmal von 1951 im Schlosspark (zu DDR-Zeiten Thälmannpark) für die Verfolgten des Naziregimes von dem Bildhauer Lichtenfels aus Halle

Tiergehege im Martzschpark[Bearbeiten]

  • Tiergehege: In dem ca. 32 ha großen Areal sind Rehe, Auerochsen, Esel, Ziervögel und verschiedene Kleintiere zu sehen. Das naturnahe Gehege ist ein beliebter Ausflugsort, der in unmittelbarer Nähe zur Gustav-Adolf-Gedenkstätte an der B87 liegt und über ausreichend Parkplätze verfügt.

Radwege[Bearbeiten]

Schulen[Bearbeiten]

Gesamtschule Gustav Adolf

In Lützen gibt es vier Schulen, die Freie Gesamtschule Gustav Adolf sowie Grundschulen in Lützen, Großgöhren und Großgörschen. Bis 1999 gab es das Gustav-Adolf-Gymnasium in Lützen, das wegen zu geringer Schülerzahlen den Betrieb einstellen musste.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Skulpturengruppe "Röckener Bacchanal" bei Nietzsches Grab in Röcken
  • Thomas Hartmann (* 18. Dezember 1548 in Lützen; † 23. November 1609 in Eisleben), evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter
  • Johann Gottfried Seume (* 29. Januar 1763 in Poserna, Kursachsen; † 13. Juni 1810 in Teplitz, Böhmen), deutscher Schriftsteller und Dichter
  • Gustav Senfft von Pilsach (* 25. Dezember 1790 in Lützen; † 11. Februar 1867 in Dresden), königlich-sächsischer Generalleutnant
  • Franz Theodor Förster (* 28. Januar 1839 in Lützen; † 27. August 1898 in Halle (Saale)), evangelischer Theologe und Professor an der Universität Halle
  • Friedrich Nietzsche (* 15. Oktober 1844 in Röcken bei Lützen; † 25. August 1900 in Weimar), deutscher Philosoph, Dichter und klassischer Philologe
  • Arthur Langhammer (* 6. Juli 1854 in Lützen; † 4. Juli 1901 in Dachau), Maler und Illustrator
  • Rolf Kutzmutz (* 1. September 1947 in Lützen), Politiker (Die Linke)
  • Volkmar Röhrig (* 1. September 1952 in Lützen), Schriftsteller und Hörspielautor
  • Fritz-Gerald Schröder (* 12. Juni 1961 in Lützen), Professor für Gemüsebau

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31.12.2012 (PDF) (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://wahlen.luetzen-wiesengrund.de/2010/SWBM2010-G.html
  3. a b c d  Manfred Wilde: Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2003, ISBN 3-412-10602-X, S. 201 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4.  Wilde: Zauberei- und Hexenprozesse. Köln/Weimar/Wien 2003, S. 260.
  5. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2009, 2. Liste
  6. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  7. http://www.stala.sachsen-anhalt.de/wahlen/gw14/erg/gem/gw.15084315.ergtab.frametab.html
  8. http://www.mz-web.de/weissenfels/burgenlandkreis-koennecke-gewinnt-souveraen,20641108,17614636.html
  9. http://www.stala.sachsen-anhalt.de/wahlen/kw10/fms/fms217li.html
  10. a b Amtsblatt des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt Nr. 2/2010, Seite 29 (PDF; 5,6 MB)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lützen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien