Friedrich Hecker

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Friedrich Hecker

Friedrich Karl Franz Hecker (* 28. September 1811 in Eichtersheim, Kraichgau, Großherzogtum Baden; † 24. März 1881 in Summerfield, Illinois, USA) war Rechtsanwalt, Politiker und radikaldemokratischer Revolutionär in den Staaten des Deutschen Bundes, insbesondere während der ersten Phase der Badischen Revolution im Rahmen der deutschen Revolution von 1848/49. In Baden war er in dieser Zeit einer der populärsten Redner und Agitatoren der Revolution.

Nach seiner Emigration infolge der Niederlage des nach ihm benannten Aufstands in die USA erlangte er während des Sezessionskrieges in der ersten Hälfte der 1860er Jahre als Offizier in der Armee der Nordstaaten zusätzliche Bedeutung.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Jugend und Studium[Bearbeiten]

Das ehemalige Venningensche Rentamt (Friedrich-Hecker-Haus) in Eichtersheim ist Heckers Geburtshaus
Gedenktafel an seinem Geburtshaus
Grab des Vaters auf dem Hauptfriedhof Mannheim

Hecker wurde im Rentamt geboren. Er wuchs in einem oppositionell und bürgerlich-liberal gesinnten Elternhaus auf und besuchte die Volksschule in Eichtersheim. Sein Vater Josef Hecker war königlich bayerischer Hofrat und Rentamtmann bei den Freiherren von Venningen; seine Mutter Wilhelmina war eine geborene von Lüders. Sein Taufpate war Baron Fritz von Venningen.[1] Friedrich hatte drei jüngere Geschwister, darunter der spätere Chirurg und Freiburger Universitätsprofessor Karl Hecker (1812–1878).[2] In Mannheim ging er 1820–1830 auf das Großherzogliche Lyceum, ein überkonfessionelles, neuhumanistisches Gymnasium. Er galt als ausgezeichneter Schüler.[3]

Von 1830 bis 1834 studierte Hecker Jura an der Universität Heidelberg, wo er Vorlesungen bei Anton Friedrich Justus Thibaut, Karl Salomo Zachariae und Karl Joseph Mittermaier hörte und besonders der letztere einen grundlegenden Einfluss auf sein Rechtsverständnis ausübte.[4] Daneben zeigte er sich beeindruckt von den rationalistisch-fortschrittlichen Geschichtsvorlesungen des Historikers Friedrich Christoph Schlosser.[5] Für ein Semester war Hecker auch an der Universität München immatrikuliert.[6] Während seiner Studienjahre begeisterte er sich für die Ziele der studentischen Progressbewegung und engagierte sich bei den Heidelberger Corps Hassia, Palatia und Rhenania.[7] Die gelegentlich kolportierte Zugehörigkeit zur Alten Heidelberger Burschenschaft von 1831[8] ist zweifelhaft. Zu Heckers studentischem Umfeld in Heidelberg gehörten Heinrich Hoffmann, Albert Sprengel, der später Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung war, sowie der Rechtshistoriker Karl Eduard Zachariae von Lingenthal und der Shakespeareforscher Karl Gisbert Friedrich von Vincke; sein Jurakommilitone Theodor Hoffmeister (1812–1834) zeichnete 1832 das früheste bekannte Porträt Heckers.[9] Im gleichen Jahr nahm Hecker vermutlich am Hambacher Fest teil. Nach seinem Abschluss mit dem Zweiten Juristischen Staatsexamen 1834 promovierte er am 16. Juni 1834[10] in Heidelberg mit summa cum laude zum Doctor juris; sein zweijähriges Rechtspraktikum absolvierte er am Landamt Karlsruhe.[11] Im September 1835 unternahm Hecker eine Reise nach Paris, wo er die Vorlesungen des Staatsrates Joseph Marie Degérando besuchte, vor allem aber mit der französischen Praxis des öffentlichen Gerichtsverfahrens in Kontakt kam und den Verhandlungen der Nationalversammlung beiwohnte; darüber hinaus nahm er an einem Congrès Historique Européen teil.[12] 1836 kehrte Hecker nach Karlsruhe zurück und schied sofort nach Beendigung seiner Vorbereitungszeit aus dem Staatsdienst aus.[13] In Mannheim versuchte er, als Rechtsanwalt Fuß zu fassen, erhielt aber erst 1838 eine Stelle als Advokat und Prokurator am Großherzoglichen Oberhofgericht und Hofgericht des Unterrheinkreises.[13] Am 24. Oktober 1839 heiratete Hecker die 18-jährige Marie Josefine Eisenhardt, Tochter eines Mannheimer Kaufmanns.[13]

Politische Karriere[Bearbeiten]

1838 lernte Hecker Gustav von Struve kennen, einen Amtskollegen am Oberhofgericht, der später einer seiner wichtigsten revolutionären Weggenossen werden sollte. Der Kontakt zwischen beiden blieb jedoch zunächst bis Mitte der vierziger Jahre eher gering.[13] [14]Als weitaus bedeutender für seine politische Laufbahn sollte sich die Bekanntschaft mit Adam von Itzstein erweisen, mit dem ihn seit 1839 eine feste Freundschaft verband. Hecker wurde von ihm in den Hallgartenkreis eingeführt, der sich um ein koordiniertes Vorgehen der liberalen Oppositionspolitiker bemühte.[15] Mit kleinen Ämtern begann bald darauf die politische Laufbahn des Advokaten: 1842 wurde er in den Gemeinderat von Mannheim gewählt und Mitglied der exklusiven Herrengesellschaft der „Räuberhöhle“.[13] Schon damals galt er als ausgezeichneter Redner und angenehmer Charakter. Im selben Jahr wählte man ihn auf Empfehlung Itzsteins auch in die Zweite Badische Kammer in Karlsruhe.[16] Seine Arbeit als Abgeordneter erledigte Hecker gewissenhaft.

Als guter Redner stieg Hecker schnell zum Wortführer des linken Flügels der liberalen und demokratischen Opposition auf und wurde in dieser Rolle überregional bekannt. Hecker propagierte radikaldemokratische, zum Teil auch gemäßigt sozialistische Ideen: Die Gründung staatlich geförderter, aber frei konkurrierender Arbeiterassoziationen, die Abschaffung der Monarchie und die Einführung einer parlamentarischen Republik. 1847 setzte er sich bei der Offenburger Versammlung für eine deutsche Republik ein. Mit scharfen Worten forderte er hier unter dem Eindruck der grassierenden Hungersnöte die Beseitigung des Missverhältnisses zwischen der Schrankenlosigkeit des großen Kapitals und der Not des vierten Standes.

Badische Revolution[Bearbeiten]

Hecker mit Revolutionsuniform und „Heckerhut

Die Februarrevolution 1848 in Frankreich schürte politische Hoffnungen bei Hecker und seinen Gesinnungsgenossen. Er stellte sich auf die Seite der revolutionär gesinnten Bürger, die am 12. März 1848 ihre Petitionen beim Karlsruher Landtag einreichen wollten.

Die Zweite Offenburger Volksversammlung am 19. März 1848 war für Hecker ein Erfolg. Die Versammlung verabschiedete ein revolutionäres Programm und beschloss die Gründung von vaterländischen Vereinen. Auch am Frankfurter Vorparlament (31. März bis 3. April 1848) nahmen Hecker und Struve Teil, konnten sich jedoch nicht durchsetzen. Weder gelang es ihnen, in den Fünfzigerausschuss gewählt zu werden, noch stießen ihre radikalen Auffassungen auf Begeisterung. Das Vorhaben, sogleich einen revolutionären Vollzugsausschuss zu gründen, der die politische Macht zu übernehmen habe, scheiterte im Ansatz.

Vom Balkon dieses Konstanzer Stadthauses proklamierte Friedrich Hecker am 12. April 1848 die erste deutsche Republik

Enttäuscht von den Frankfurter Demokraten, unternahmen Hecker und Struve am 13. April 1848 von Konstanz aus einen bewaffneten revolutionären Aufstand, der als „Heckerzug“ in die Geschichte eingegangen ist. Konstanz, die als liberal geltende Hauptstadt des Seekreises, erschien ihm als idealer Ausgangspunkt für einen Revolutionszug von Freischärlern gegen die Residenz in Karlsruhe. Hecker überschätzte jedoch die Teilnahmewilligkeit der Bevölkerung. Sein Zug von anfänglich 30–50 Mann wuchs innerhalb einer Woche zwar auf rund 800 Teilnehmer an, doch wurde er von Truppen des Deutschen Bundes in die Enge gedrängt und im Gefecht auf der Scheideck bei Kandern am Fuß des Südschwarzwalds besiegt. Das Gefecht von Kandern forderte mehrere Menschenleben. Unter den Gefallenen war auch General Friedrich Freiherr von Gagern.

Emigration[Bearbeiten]

Friedrich Heckers Farm in Illinois

Anders als sein Freund Gustav von Struve betrachtete Hecker die deutsche Revolution nach der Niederlage bei Kandern als gescheitert. Struve kehrte zurück nach Baden, wo er sich weiter für die Revolution engagierte. Hecker war nach der Niederlage zunächst mit Struve und anderen Anhängern nach Muttenz bei Basel geflohen. Im September reiste er nach Straßburg, wo ihm die Behörden umgehend mit Ausweisung drohten. Er beschloss, in die USA zu emigrieren. Tausende sollen ihn in Straßburg verabschiedet haben. Von Le Havre aus setzten Hecker und seine Begleiter am 20. September 1848 nach New York über.

Noch im selben Jahr erwarb Hecker eine Farm in Summerfield und Lebanon bei Belleville, wo eine kleine Siedlung deutscher Emigranten existierte. Er betrieb Viehzucht und Weinbau und behielt diese Farm zeit seines Lebens. Hecker, dessen Vater einen Weinberg besaß, hatte in den USA Zugang zu wild wachsenden Reben, die eine weitgehende Resistenz gegen die Reblaus entwickelt hatten. Zwischen Adolph Blankenhorn und Hecker entstand 1872–1880 ein reger Briefwechsel, um die Qualität des deutschen Weins mit reblausresistenten Reben aus Amerika zu verbessern. Das Einfuhrverbot für amerikanische Reben wurde umgangen, indem Blankenhorn verschiedene Sorten von Traubenkernen von Hecker bezog.[17]

Im Mai 1849 reiste Hecker noch einmal für kurze Zeit nach Europa zurück. Die Badische Revolution, die er unterstützen sollte, wurde jedoch kurze Zeit nach seiner Ankunft durch den Sieg preußischer Truppen über die Revolutionsarmee am 23. Juli 1849 niedergeschlagen. Hecker reiste in die USA zurück und kehrte Baden endgültig den Rücken.

Politisches Engagement in den USA[Bearbeiten]

Deutsche Revolutionsimmigranten wie Hecker wurden in den USA „Forty-Eighters“ genannt. Wie viele von ihnen setzte auch Hecker sich ab 1856 in der Republikanischen Partei von Illinois für die Abschaffung der Sklaverei und die Wahl Abraham Lincolns zum Präsidenten ein. Er war sogar Wahlmann für den Staat Illinois, zusammen mit Lincoln.

Mehrmals kämpfte Hecker zwischen 1861 und 1864 im Sezessionskrieg. Gemeinsam mit seinem Sohn meldete er sich freiwillig und warb selbst ein Regiment von Freiwilligen aus deutschen Auswanderern. Ihr General war der ehemalige badische Offizier Franz Sigel, der in Konstanz am Heckerzug beteiligt gewesen war und nun ebenfalls in den USA lebte. Hecker wurde im Mai 1863 in der Schlacht bei Chancellorsville schwer am Bein verwundet.

Friedrich Hecker 1874 im Alter von 64 Jahren (Bild aus dem Familienarchiv seiner Nachfahren)

Am 14. April 1868 bekam Hecker durch das Humboldt Medical College in St. Louis die Ehrendoktorwürde verliehen.[18]

Die deutsche Einigung von 1871 begrüßte Hecker. Allerdings verurteilte er die preußische Hegemonie und später die bonapartistisch-polizeistaatlichen Methoden Bismarcks bei der Verfolgung der Sozialdemokraten durch das Sozialistengesetz. 1873 stattete er seinem Geburtsort seinen einzigen Besuch ab und besuchte in Freiburg den befreundeten Fabrikanten und Politiker Carl Mez.[19] Hecker wollte jedoch nicht in Deutschland bleiben.

Friedrich Hecker starb 1881 im Alter von 69 Jahren auf seiner Farm in Illinois. Sein Grabstein der US Army auf dem Friedhof der Gemeinde Summerfield trägt die Aufschrift „Col. Frederic Hecker 82nd Ill. Inf.“ (Hecker befehligte während des Bürgerkrieges das 82. Infanterieregiment des Staates Illinois[20]). Bei seinem Begräbnis sollen rund 1.000 Menschen anwesend gewesen sein.

Ehrungen[Bearbeiten]

Hecker blieb auch nach seiner Emigration eine der bedeutendsten Idolfiguren der radikalen deutschen Republikaner, insbesondere in Südwestdeutschland. „Heckerhut“ und „Heckerlied“ waren vielfach verbreitet. Dem taten auch die Karikaturen und Satiren seiner Gegner, wie die Spottballaden Das Guckkasten-Lied vom großen Hecker (Karl Gottfried Nadler) oder Der Hecker ist gekommen in den Schwarzwald hinein[21] keinen Abbruch.

Besonders in Baden wird heute noch des Revolutionärs Hecker gedacht. Es gibt ein Friedrich-Hecker-Gymnasium in Radolfzell am Bodensee und eine Friedrich-Hecker-Schule in Sinsheim.[22] Unter anderem in Heidelberg, Freiburg im Breisgau, Waldshut-Tiengen, Schwetzingen und Karlsruhe-Knielingen sind Straßen nach Hecker benannt.

Der AStA der Universität Konstanz trat lange Zeit für die Umbenennung der Hochschule in „Friedrich-Hecker-Universität“ ein. In Konstanz findet sich ein modernes Relief des Heckerzugs unter dem Balkon des Bürgersaals (früher Franziskanerkloster), von dem Hecker 1848 die Republik ausgerufen haben soll (ein Ereignis, das so nie stattfand). Der SPD-Kreisverband Konstanz verleiht jährlich den Heckerhut, zuletzt im Januar 2014 an die ehemalige Justizministerin Herta Däubler-Gmelin[23] (weitere unter Kalabreser).

Nach Hecker benannte sich auch das Dorf Hecker[24] in Monroe County, das bis 1895 Freedom hieß.[25] Ob sich Hecker jemals dort aufgehalten hat, ist nicht belegt.

Die deutsche Neofolk-Band Hekate würdigte Heckers Leistungen auf der Robert Blum gewidmeten LP Hambach -1848- im Stück Hecker's Traum.

Nachlass[Bearbeiten]

Der umfangreiche schriftliche Nachlass Heckers (Friedrich Hecker-Papers) befindet sich seit 1987 als Sammlung S0451 in der Western Historical Manuscript Collection[26] in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri.[27]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Ludwig Vögely: Hecker hoch! Dein Name schallet... Friedrich Hecker zum 100. Todestag am 24. März 1981, in: Badische Heimat, Jahrgangsband 1981, S. 85
  2. Ernst Gurlt: Hecker, Friedrich. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 11, Duncker & Humblot, Leipzig 1880, S. 213 f.
  3. Freitag, S. 38
  4. Freitag, S. 38-45
  5. Freitag, S. 45-49
  6. Freitag, S. 54
  7. Matrikel der Rhenania II, Corpsarchiv Rhenania Heidelberg
  8. Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft, Teil 2: F-H, 1999. ISBN 978-3-8253-0809-4
  9. Vgl. Dieter Lent: Ein braunschweigisches Studentenporträtalbum von der Universität Heidelberg mit einem unbekannten Jugendporträt des Revolutionsführers Friedrich Hecker. In: Braunschweigisches Jahrbuch für Landesgeschichte. Braunschweigischer Geschichtsverein, Braunschweig 1998, Band 79, S.139-166 (Porträtabbildung auf S.141)
  10. Faksimile in: 1848/49 Revolution der deutschen Demokraten in Baden. Nomos, Baden-Baden 1998,S. 224.
  11. Freitag, S. 56
  12. Freitag, S. 56f.
  13. a b c d e Freitag, S. 57
  14. in Struve's phrenologischer Zeitschrift (dritter Band, drittes Heft, S. 231 ff.) erschien unter dem Datum vom 6. April 1845 eine phrenologische Analyse Heckers in der ein nervös sanguinisches Temperament attestiert wurde. „...concentriert momentane Thätigkeit, allein nicht ausharrende Geduld und mühsam fortgesetzte Anstregung sind hier zunächst zu erwarten“
  15. Freitag, S. 58-60
  16. Freitag, S. 57f.
  17. Bernhard Wagner: Wie zwei Badener die Weinwelt gerettet haben. In: Lahrer Hinkender Bote 2013, S. 176-182.
  18. Western Historical Manuscript Collection. University of Missouri/St.Louis. Collection Number 451 (Heckernachlaß): Box 3, Folder 33. Fundstelle im Buch „Adam Hammer ein deutscher Achtundvierziger“ von Dr. Werner Streckfuß.
  19. Heinz Siebold: Friedrich Hecker träumte den Traum der Freiheit in: Lahrer hinkender Bote 2012, S. 112
  20. s. Eintrag in der englischen Wikipedia [1]
  21. David Robb, Eckhard John: Der Hecker ist gekommen in den Schwarzwald hinein (2011). In: Populäre und traditionelle Lieder. Historisch-kritisches Liederlexikon des Deutschen Volksliedarchivs
  22. Webseite der Friedrich-Hecker-Schule in Sinsheim
  23. Franz Domgörgen: Herta Däubler-Gmelin mit dem Hecker-Hut (German). In: Südkurier, 16. Januar 2014. 
  24. s. Homepage des Dorfes (englisch) [2]
  25. Hecker, Illinois
  26. s. englische Wikipedia Western Historical Manuscript Collection
  27. Inventar des Nachlasses

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Ideen und Vorschläge zu einer Reform des Gerichtswesens. Heinrich Hoff, Mammnhein 1844 Digitalisat
  • Die staatsrechtlichen Verhältnisse der Deutschkatholiken mit besonderem Hinblicke auf Baden. Gross, Heidelberg 1845 Digitalisat
  • Friedrich Hecker, Georg Lommel: Deutschland und Dänemark. Für das deutsche Volk. Ziegler, Schaffhausen 1847 Digitalisat
  • Die Erhebung des Volkes in Baden für die deutsche Republik im Frühjahr 1848. Schabelitz, Basel 1848 Digitalisat
  • Thomas Paine: Die Rechte des Menschen; eine Antwort auf Burke’s Angriff gegen die französische Revolution und zugleich eine Kritik des Wesens und des Werthes der verschiedenen bestehenden Regierungsformen. Aus dem Englischen. Mit einer Biographie des Verfassers und einer Vorrede von Friedrich Hecker. Arnold, Leipzig 1851
  • Gepfefferte Briefe. Schneider, Mannheim 1868 Digitalisat
  • Friedrich Hecker's Festrede, gehalten bei der Deutschen Friedens-Feier zu St. Louis im Staate Missouri in den Vereinigten Staaten von Amerika, Sonntag den 12 März 1871. Baist i. Komm., Frankfurt a. M. 1871
  • Reden und Vorlesungen. C. Witter, St. Louis; Neustadt a. Haardt, 1872

Literatur, Quellen und Darstellungen[Bearbeiten]

Quelleneditionen

  • Franz X. Vollmer (Hg.): Der Hecker-Nachlaß von St. Louis/USA. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1988, Band 136, S. 349-415.
  • Adolph Blankenhorn / Friedrich Hecker: Briefwechsel 1872 – 1880, herausgegeben von Isolde Döbele-Carlesso. Carlesso Verlag, Brackenheim 2007. ISBN 978-3-939333-04-3

Darstellungen zu Heckers Leben und zum Hecker-Mythos

  • Friedrich von Weech: Friedrich Franz Karl Hecker. In: Badische Biographien (herausgegeben von Friedrich von Weech), Vierter Teil, Karlsruhe 1891, S. 166-171online in der Badischen Landesbibliothek
  • Wolfgang Schieder: Hecker, Friedrich Franz Karl. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 8, Duncker & Humblot, Berlin 1969, ISBN 3-428-00189-3, S. 180–182 (Digitalisat).
  • Andreas Lück: Friedrich Hecker. Rolle, Programm und politische Möglichkeiten eines Führers der radikal-demokratischen Bewegung von 1847/48 in Baden, Diss. phil. Berlin 1979
  • Klaus-Peter Klingelschmitt: Vivat! Hoch! – Die freie Republik! Friedrich Hecker, ein deutscher Mythos, Ed. Dordeliers, Stuttgart 1982.
  • Rudolf Muhs: Heckermythos und Revolutionsforschung. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1986, Band 134, S. 422-441.
  • Peter Assion: Der Heckerkult. Ein Volksheld von 1848 im Wandel seiner geschichtlichen Präsenz. In: Zeitschrift für Volkskunde. Waxmann, Münster 1991, Band 87, S. 53-76.
  • Alfred Georg Frei (Hg.): Friedrich Hecker in den USA. Eine deutsch-amerikanische Spurensicherung, Stadler Verlag, Konstanz 1993.
  • Gertrud Rieth: Friedrich Hecker (1811-1881). Ein romantischer Revolutionär. In: Gudrun Schäfer (Hg.): Nachbar Amerika. Verwandte, Feinde, Freunde in drei Jahrhunderten, Knecht, Landau 1996, S. 147-180.
  • Alfred Georg Frei, Kurt Hochstuhl: Wegbereiter der Demokratie. Die badische Revolution 1848/49. Der Traum von der Freiheit, Verlag G. Braun, Karlsruhe 1997. ISBN 3-7650-8168-X
  • Sabine Freitag: Friedrich Hecker. Biographie eines Republikaners, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1998. ISBN 3-515-07296-9
  • Sabine Freitag: „Rasende Männer und weinende Weiber“. Friedrich Hecker und die Frauenbewegung. In: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften. StudienVerlag, Innsbruck 1998, Band 9, S. 568-575.
  • Wolfgang Haaß: Betrachtungen über Friedrich Hecker anlässlich des 150. Jahrestages der Revolution von 1848, Gde. Angelbachtal, Angelbachtal 1998.
  • Dieter Lent: Ein braunschweigisches Studentenporträtalbum von der Universität Heidelberg mit einem unbekannten Jugendporträt des Revolutionsführers Friedrich Hecker. In: Braunschweigisches Jahrbuch für Landesgeschichte. Braunschweigischer Geschichtsverein, Braunschweig 1998, Band 79, S.139−166. ISSN 1437-2959
  • Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band I Politiker, Teilband 2: F–H. Heidelberg 1999, S. 266–268.
  • Bernd Wunder: Das Scheitern des Heckerzuges 1848. In: Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung, Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 1999, Band 117, S. 227-243.
  • Gerhard Lötsch: Friedrich Hecker und Achern. Betrachtungen am Ende des Gedenkjahres 1998. In: Die Ortenau. Historischer Verein für Mittelbaden, Offenburg 1999, Band 79, S. 229-242.
  • Fritz Engelmann: Friedrich Hecker. Corpsstudent und Bürger zweier Welten. In: Einst und jetzt. Verein für corpsstudentische Geschichtsforschung, Neustadt a. d. Aisch 2004, Band 49, S. 197-227.
  • Kilian Spiethoff: Der Heckerkult in seiner Funktion für die demokratische Bewegung 1848/49, GRIN Verlag, München 2009. ISBN 978-3-640-49694-5
  • Kurt Hochstuhl: Friedrich Hecker. Revolutionär und Demokrat, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2011. ISBN 978-3-17-021626-6

Literatur zur Epoche

  • Badisches Landesmuseum Karlsruhe (Hrsg.): 1848/49. Revolution der deutschen Demokraten in Baden, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 1998. ISBN 3-923132-66-2

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Friedrich Hecker – Quellen und Volltexte
 Commons: Friedrich Hecker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien