iBooks

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Dieser Artikel behandelt das Programm zum Lesen von E-Books; zu der Laptopreihe, siehe iBook.
iBooks
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Entwickler Apple Inc.
Aktuelle Version 3.1
(5. März 2013)
Betriebssystem iOS (ab Version 5.0)
Programmier­sprache Objective C
iBooks-Webseite

iBooks ist der Name einer Anwendung („App“), die Apple am 27. Januar 2010 im Rahmen der Präsentation des iPad vorstellte. Die iBooks-Anwendung erlaubt es, Bücher in digitaler Form, sogenannte E-Books, zu erwerben und auf dem iPad, dem iPhone sowie dem iPod touch zu lesen.

Seit Juni 2011 ist es außerdem möglich, E-Books direkt über den Rechner im iTunes Store zu kaufen.[1] Diese E-Books werden im iBookstore zur Verfügung gestellt werden. Als Dateiformat soll der offene Standard EPUB verwendet werden, ergänzt um die Apple-spezifische Implementierung einer digitalen Rechteverwaltung. Wenn eine Arbeit im ibooks-Format erstellt wurde und eine Gebühr dafür erhoben werden soll, darf sie nur im iBookstore von Apple verkauft werden. Für andere Formate, wie z.B. PDF oder ePub gilt diese Einschränkung nicht. Soll das Werk jedoch kostenlos vertrieben werden, darf es auch über andere Vertriebswege verteilt werden und zwar auch im .ibooks-Format.[2]

Für den iBookstore hat Apple Vertriebsverträge mit fünf großen Verlagen in den Vereinigten Staaten abgeschlossen und tritt in unmittelbare Konkurrenz zu Amazon und dessen E-Book-Reader Kindle.[3] Der iBookstore wurde in den Vereinigten Staaten zum Verkaufsstart angeboten, ist aber inzwischen auch in Deutschland verfügbar.

Am Tag nach der iPad-Präsentation nahm Amazon, bisheriger Marktführer unter den Vertreibern von E-Books, Bücher des New Yorker Verlags Macmillan Publishers Ltd., dem fünftgrößten Verlag der Vereinigten Staaten, aus dem Programm, weil Macmillian das Vertriebsmodell von Apple bevorzugt. Am nächsten Tag wurden die Bücher wieder aufgenommen und Macmillan das Recht eingeräumt, vom Festpreis-Konzept Amazons abzuweichen.[4]

Auf der WWDC 2010 wurde iBooks um einige Funktionen erweitert: Nun gibt es die App auch für das iPhone und den iPod touch und es wurde die Möglichkeit hinzugefügt, PDF-Dateien zu betrachten. Außerdem können nun Abschnitte in den E-Books markiert und kommentiert werden.

Am 19. Januar 2012 stellte Apple eine neue Version der App, genannt iBooks 2, vor. Damit lassen sich iBooks mit multimedialen Inhalten, z.B. 3D-Animationen oder Fotogalerien, lesen und über den iBook Store beziehen. Gleichzeitig wurde die kostenlose App iBooks Author präsentiert, mit der sich solche Bücher ohne spezielle Kenntnisse erstellen und veröffentlichen lassen.[5] Mit iBooks 3 wurde die iCloud fest in die App integriert. Außerdem sind gekaufte Bücher direkt im Bücherregal verfügbar und können aktualisiert werden.

iBooks ist nicht im iOS vorinstalliert, sondern kann wie Apps von Drittanbietern über den App Store geladen werden.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. iTunes 10.3 ist da: Drahtloser Sync und iBookstore, bei ifun.de. Abgerufen am 19. September 2011
  2. Apple FAQ iBooks Author
  3. Apple wird der Großverlag der Welt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. Februar 2010
  4. Amazon knickt vor US-Verlag MacMillan ein. In: Handelsblatt, 1. Februar 2010.
  5. Zeit.de: Apple will Markt für Lehrbücher revolutionieren