Jerry Maguire – Spiel des Lebens
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Jerry Maguire – Spiel des Lebens |
| Originaltitel | Jerry Maguire |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1996 |
| Länge | 133 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Stab | |
| Regie | Cameron Crowe |
| Drehbuch | Cameron Crowe |
| Produktion | James L. Brooks, Cameron Crowe, Laurence Mark, Richard Sakai |
| Musik | Nancy Wilson, The Who, Elvis Presley, Neil Young, Bob Dylan, Bruce Springsteen, Paul McCartney, Rickie Lee Jones u.a. |
| Kamera | Janusz Kamiński |
| Schnitt | Joe Hutshing |
| Besetzung | |
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Jerry Maguire – Spiel des Lebens ist ein Film von Regisseur Cameron Crowe, gedreht im Jahr 1996 in den Vereinigten Staaten.
Inhaltsverzeichnis |
Handlung[Bearbeiten]
Jerry Maguire arbeitet als extrem erfolgreicher Sportmanager für ein großes Unternehmen. Nach einer Tirade gegen die Unehrlichkeit und mangelnde Menschlichkeit des Unternehmens, die er in sämtliche Postfächer der Angestellten verteilen lässt, wird er entlassen. Daraufhin eröffnet er mit einer Buchhalterin, die ihm wegen seines Mission Statements aus dem alten Unternehmen folgt, eine eigene Agentur. Neben dem jungen Football-Megatalent Frank Cushman kann er mit Rod Tidwell noch einen seiner früheren Kunden übernehmen. Dieser ist jedoch sportlich nicht gerade erfolgreich und zudem von einer kaputten Schulter gezeichnet. Er erwartet von Jerry einen neuen Millionenvertrag. Bei einem gemeinsamen Marketingauftritt seiner beiden letzten Kunden kümmert sich Jerry fast nur um den jungen Frank und lenkt die Medienaufmerksamkeit auf ihn, wodurch sich Rod im Stich gelassen fühlt. Doch als Jerry Frank an einen ehemaligen Kollegen verliert, ist er auf Rod angewiesen. Unter diesen Voraussetzungen und der einseitigen Abhängigkeit entwickelt sich im Laufe des Films ein fast freundschaftliches Verhältnis zwischen den beiden.
Maguire heiratet seine Buchhalterin Dorothy Boyd. Er ist sich aber nicht sicher ob, er sie wirklich liebt oder sie nur wegen ihres jungen Sohns geheiratet hat, mit dem sich Maguire sehr gut versteht. Das Paar trennt sich.
Jerry bemüht sich nun um Rod und schenkt ihm seine volle Aufmerksamkeit. Der sportliche Erfolg bleibt jedoch weiter aus, worauf sie sich gegenseitig Vorwürfe machen und in ihrem Handeln kritisieren. Bei einem Spiel wird Rod mal wieder eingesetzt und schafft prompt einen sensationellen Touchdown. Er bleibt jedoch nach einem Tackle mit anschließendem Überschlag regungslos am Boden liegen. Von den Kameras erfasst, läuft Jerry besorgt zu ihm. Nach einem kurzen Moment öffnet Rod die Augen, steht auf und lässt einen Freudentanz folgen, wobei das ganze Stadion, samt Rods Familie am Fernseher, in Jubel ausbricht. Jerrys besorgtes Verhalten auf dem Spielfeld bleibt nicht ohne Wirkung, denn Cushman stellt die Frage, warum er nicht auch eine solche Behandlung seitens seines Agenten genießt und gedenkt wieder zu Jerry zu gehen. Rod erhält einen neuen Vertrag.
Jerry Maguire geht zurück zum Haus, in dem Dorothy lebt. Sie hat gerade ein paar Freundinnen zu Besuch, vor denen er seine Liebe gesteht und sie um einen Neubeginn bittet. Sie antwortet, dass er sie bereits beim „Hallo“ überzeugt hatte.
Kritiken[Bearbeiten]
Der Film wurde als witzig und romantisch bezeichnet. Die Zeitschrift TV Movie (05/1997) lobte die Regiearbeit von Cameron Crowe und das Spiel von Tom Cruise.
„Dank eines hervorragend aufgelegten Tom Cruise ist dies eine packende Komödie über den Sinn des Lebens. Allerdings erfährt man recht wenig über die Arbeit eines Sportagenten - Cruise könnte ebenso im Finanz-Business tätig sein. Trotzdem präsentiert die Komödie einige gute Sportszenen, die den Zuschauer durchaus mit dem Footballspieler leiden lassen. Gute Nebenfiguren und originelle Details runden das Vergnügen ab.“
– Prisma Online
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- Bester Hauptdarsteller (Cruise)-Nominierung
- Bester Schnitt (Hutshing)-Nominierung
- Bester Film-Nominierung
- Bestes Originaldrehbuch (Crowe)-Nominierung
- Bester Nebendarsteller (Gooding Jr.)-Gewonnen
Chicago Film Critics Association
- Bester Nebendarsteller (Gooding Jr.)-Gewonnen
- Beste Regie (Crowe)-Nominierung
- Bester Hauptdarsteller Spielfilm- Musical oder Komödie (Cruise)-Gewonnen
- Bester Film Spielfilm- Musical oder Komödie-Nominierung
- Bester Nebendarsteller Spielfilm- Musical oder Komödie (Gooding Jr.)-Nominierung
- Bester Nebendarsteller (Gooding Jr.)-Nominierung
- Bester Hauptdarsteller Spielfilm- Musical oder Komödie (Cruise)-Gewonnen
- Beste Hauptdarstellerin Spielfilm- Musical oder Komödie (Zellweger)-Nominierung
- Bester Nebendarsteller Spielfilm- Musical oder Komödie (Gooding Jr.)-Gewonnen
- Bester Hauptdarsteller (Cruise)-Nominierung
- Bester Nebendarsteller (Gooding Jr.)-Gewonnen
- Beste Nebendarstellerin (Zellweger)-Nominierung
- Bestes Originaldrehbuch (Crowe)-Nominierung
- "Best Male Performance" (Tom Cruise)
Rezeption[Bearbeiten]
Der Country-Musiker Kenny Chesney brachte 1999 den Song "You Had Me from Hello" heraus, der auf der Filmzeile beruhte, in der Dorothy sagt: "You had me at 'hello'." Die Rockband Bon Jovi benannte auf dem 2002 erschienen Bounce ebenfalls einen Song You Had Me From Hello nach dieser Zeile.[2]
Einspielergebnisse[Bearbeiten]
Der Film wurde ein großer kommerzieller Erfolg und spielte bei 50 Millionen Dollar Produktionskosten 273 Mio. Dollar ein.[3]
Weblinks[Bearbeiten]
- Jerry Maguire – Spiel des Lebens in der Internet Movie Database (englisch)
- Sammlung von Kritiken zu Jerry Maguire – Spiel des Lebens bei Rotten Tomatoes (englisch)
- Zeitungskritiken zu Jerry Maguire – Spiel des Lebens auf Metacritic.com (englisch)
- Dirk Jasper FilmLexikon - Jerry Maguire – Spiel des Lebens
- filmzentrale.com - Jerry Maguire – Spiel des Lebens
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ zelluloid.de Filmdetails
- ↑ MTV News: Bon Jovi Put Post-9/11 Faith, Hope, Energy Into Bounce, 12. September 2007, Zugriff am 4. Juli 2010
- ↑ Bericht in Boxoffice Mojo (engl.)
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