Kirchen in Hamburg

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Es bestehen zahlreiche Kirchen in Hamburg von verschiedenen Denominationen. Aufgeführt sind hier die bestehenden Kirchen (außer den ev.-luth. Kirchen) sowie nicht mehr bestehende Kirchengebäude (aller Richtungen) auf dem heutigen Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg.

Die evangelisch-lutherischen Kirchen (Norddeutsche Landeskirche, Selbständige, Nordische Seemannskirchen) sind auf Grund der Vielzahl einschließlich der noch bestehenden ent- oder umgewidmeten Kirchengebäude im eigenen Artikel Liste der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Hamburg verzeichnet.

Evangelisch-lutherische Kirchen[Bearbeiten]

Evangelische Freikirchen[Bearbeiten]

Römisch-katholische Kirchen[Bearbeiten]

Orthodoxe und orientalische Kirchen[Bearbeiten]

Griechisch-katholische Kirche[Bearbeiten]

Abbildung Name Stadtteil, Ortsteil, Straße
und Lage
Bauzeit Bemerkungen, Internetseite
Allerheiligenkirche 01.jpg Allerheiligenkirche (Ukrainische griechisch-katholische Gemeinde) Neuwiedenthal
Rehrstieg
53° 28′ 49,7″ N, 9° 52′ 15″ O53.480489.87082
1980 Backstein-Zentralbau mit flacher Kuppel von Karlheinz Bargholz
(Homepage)

Anglikanische Kirche[Bearbeiten]

Abbildung Name Stadtteil, Ortsteil, Straße
und Lage
Bauzeit Bemerkungen, Internetseite
Englische Kirche Hamburg.JPG St.-Thomas-a-Becket-Church Neustadt
Zeughausmarkt
53° 32′ 55,4″ N, 9° 58′ 28,6″ O53.5487222222229.9746111111111
1836–38 Klassizistischer Bau von Ole Jörgen Schmidt. Die Gemeinde geht auf die Merchant Adventurers zurück und besteht seit 1616. [Homepage]

Apostolische Kirchen[Bearbeiten]

Abbildung Name Stadtteil, Ortsteil, Straße
und Lage
Bauzeit Bemerkungen, Internetseite
Apostolische-gemeinde-hamburg.jpg Apostolische Gemeinschaft Lurup
Fangdieckstraße 164
53° 36′ 5,9″ N, 9° 53′ 25,3″ O53.6016388888899.8903611111111
1993–94 Fertigbaukirche
Katholisch-apostolische Kirche Finkenau (Hamburg-Uhlenhorst).jpg Katholisch-Apostolische Gemeinde Uhlenhorst
Finkenau 3a
53° 34′ 15,9″ N, 10° 1′ 50,8″ O53.57108333333310.030777777778
vor 1940 Neugotischer Baustil
Kirche Katholisch-Apostolische Gemeinde Hamburg-Altona-Nord.JPG Katholisch-Apostolische Gemeinde Altona-Nord
Gerichtstraße 15
53° 33′ 21,7″ N, 9° 56′ 23,2″ O53.5560277777789.9397777777778
vor 1940 Hinterhofkirche

Neuapostolische Kirchen[Bearbeiten]

Die neuapostolischen Gemeinden in Hamburg gehören zur Gebietskirche Norddeutschland und waren bis zum 30. April 2009 in fünf Ältestenbezirke aufgeteilt: Hamburg-Nord, -Ost, -Süd, -West und -Mitte. Seit dem 1. Mai 2009 gibt es aus demographischen Gründen für die Hamburger Gemeinden nur noch zwei Bezirke: Hamburg-Nord (12 Gemeinden inkl. solcher außerhalb von Hamburg) und -Ost (15 Gemeinden inkl. solcher außerhalb der Hansestadt). Im Jahre 2012 fällte die Neuapostolische Kirche den Beschluss, die Gemeinden in Norddeutschland neu zu strukturieren und dabei eine Reihe von Standorten in Hamburg zu schließen.[1]

Genutzte Kirchen[Bearbeiten]

Abbildung Name Stadtteil, Ortsteil, Straße
und Lage
Bauzeit Bemerkungen, Internetseite
Neuapostolische Kirche Dweerblöcken (Hamburg-Sasel).ajb.jpg Neuapostolische Gemeinde Alstertal Sasel
Dweerblöcken 8
53° 39′ 7,5″ N, 10° 6′ 42,4″ O53.65208333333310.111777777778
2005 Die Gemeinde Alstertal entstand im Jahr 2003 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Sasel und Wellingsbüttel. Die Gemeinde Wellingsbüttel existierte seit 1929, Sasel wurde 1949 gegründet. [Homepage]
Hamburg-Barmbek Neuapostolische-Kirche 01.jpg Neuapostolische Gemeinde Barmbek
Schwalbenstraße 2
53° 35′ 19,9″ N, 10° 2′ 49,7″ O53.58886111111110.047138888889
1951–52 [Homepage]
Neuapostolische Gemeinde Bergedorf
Glindersweg
53° 29′ 13,5″ N, 10° 13′ 35,5″ O53.48708333333310.226527777778
1964 [Homepage]
Kirche Godeffroystrasse.JPG Neuapostolische Gemeinde Blankenese
Godeffroystraße 13
53° 33′ 41,9″ N, 9° 48′ 59″ O53.5616388888899.8163888888889
Die neue Gemeinde Blankenese hat die Gemeinde Altona in sich aufgenommen. [Homepage]
Neuapostolische Kirche in Hamburg-Borgfelde.jpg Neuapostolische Gemeinde Borgfelde
Alfredstraße 62
53° 33′ 21,2″ N, 10° 1′ 59,2″ O53.55588888888910.033111111111
1978 Die Gemeinde Hamburg-Borgfelde entstand 1863 ff. aus der Trennung von der Katholisch-Apostolischen Gemeinde (KAG). Sie ist daher die älteste Gemeinde der Neuapostolischen Kirche. Im Erdgeschoss des achteckigen Gebäudes befindet sich eine geräumige Eingangshalle mit der Garderobe. Von der Eingangshalle gehen die Sakristei, Nebenräume und zwei geschwungene Treppen hinauf zum Kirchenschiff im ersten Stock. Dieses bietet ca. 250 Personen Platz; die Altaransicht wird von der Orgel beherrscht. Zwei Treppen führen zur Empore mit weiteren ca. 200 Sitzplätzen. [Homepage]
Neuapost eidelst.jpg Neuapostolische Gemeinde Eidelstedt
Lohkampstraße 71
53° 36′ 38,4″ N, 9° 53′ 45,4″ O53.6106666666679.8959444444444
1963 Die neue Gemeinde Eidelstedt hat die Gemeinden Schnelsen und Stellingen in sich aufgenommen. [Homepage]
Neuapostolische Gemeinde Eimsbüttel
Am Weiher 2
53° 34′ 37,3″ N, 9° 57′ 34,9″ O53.5770277777789.9596944444444
1963–64 In der Nacht zum 25. Juli 1943 wurde die Kirche in der Oevelgönner Straße durch einen Bombenangriff zerstört. Die Gemeinde verteilte sich auf erhalten gebliebene oder provisorisch untergebrachte Nachbargemeinden. Wieder ein geeignetes Kirchenlokal in Eimsbüttel zu finden war nicht einfach, denn viele Stadtviertel bestanden nur noch aus Ruinen. An geeigneten Räumen fehlte es überall. Selbst die Schulen waren überbelegt. Nach vielen Verhandlungen mit der Mennoniten-Gemeinde Hamburg-Altona, wurde schließlich deren Gemeindesaal in der Langenfelder Straße 100 angemietet. In Selbsthilfe wurde der Saal hergerichtet und am 7. November 1948 feierlich geweiht. Das Gebäude Am Weiher wurde dann 1963 gebaut. [Homepage]
Neuapostolische Kirche Abendrothsweg (Hamburg-Hoheluft-Ost).2.ajb.jpg Neuapostolische Gemeinde Eppendorf Hoheluft-Ost
Abendrothsweg 18
53° 35′ 9,3″ N, 9° 58′ 43,3″ O53.5859166666679.9786944444444
1956 Gründung der Gemeinde 1922. [Homepage]
Neuapostolische Gemeinde Finkenwerder
Norderkirchenweg 57
53° 31′ 49,3″ N, 9° 51′ 51,7″ O53.5303611111119.8643611111111
1973 Im Januar 2006 wurde die ehemalige Gemeinde Bahrenfeld aufgenommen. [Homepage]
Neuapostolische Kirche Iserbrook.JPG Neuapostolische Gemeinde Iserbrook
Sülldorfer Landstraße 20
53° 34′ 38,5″ N, 9° 49′ 11,1″ O53.5773611111119.81975
1962 [Homepage]
Neuapostolische Kirche Wördenmoorweg 76 (Hamburg-Langenhorn).jpg Neuapostolische Gemeinde Langenhorn
Wördenmoorweg 76
53° 39′ 16,4″ N, 10° 1′ 4,6″ O53.65455555555610.017944444444
1981 [Homepage]
Neuapostolische Gemeinde Lohbrügge
Leuschnerstraße 62

53° 30′ 3,4″ N, 10° 12′ 26,1″ O53.50094444444410.20725

nach 1950 [Homepage]
Neuapostolische rugenbarg.jpg Neuapostolische Gemeinde Lurup
Rugenbarg 240
53° 35′ 8,9″ N, 9° 52′ 12,3″ O53.5858055555569.8700833333333
1965–66 Von Lurup aus wurden die Gemeinden in Wedel (1924) und Halstenbek (1932) gegründet. Im Jahr 1949 wurden 191 der mittlerweile 450 Luruper Gemeindemitglieder der neu gegründeten Gemeinde Schenefeld zugeordnet. Dadurch konnte eine Entlastung der zunehmenden räumlichen Enge erreicht werden.

1954 erfolgte von Lurup aus die Gründung der Gemeinde Hamburg-Osdorf (heute Hamburg-Iserbrook). [Homepage]

Hamburg-Rahlstedt Neuapostolische-Kirche 01.jpg Neuapostolische Gemeinde Rahlstedt
Wilhelm-Grimm-Straße
53° 36′ 2,5″ N, 10° 9′ 16,2″ O53.60069444444410.1545
nach 1960 Die neue Gemeinde Rahlstedt hat die Gemeinden Farmsen und Wandsbek in sich aufgenommen. [Homepage]
Neuapostolische Kirche (Hamburg-Volksdorf).ajb.jpg Neuapostolische Gemeinde Volksdorf
Eulenkrugpfad 6
53° 38′ 55,5″ N, 10° 10′ 10,1″ O53.6487510.169472222222
nach 1970 [Homepage]

Zur Schließung vorgesehene Kirchen[Bearbeiten]

Abbildung Name Stadtteil, Ortsteil, Straße
und Lage
Bauzeit Bemerkungen, Internetseite
Kirche Neuapostolische Gemeinde Hamburg-Altona-Altstadt.JPG Neuapostolische Gemeinde Altona-Altstadt
Goethestraße 31
53° 33′ 9,5″ N, 9° 56′ 22,3″ O53.5526388888899.9395277777778
1968 Im Jahr 1928 erhielt die Gemeinde in der Schillerstraße 42 ein eigenes Kirchengebäude, das 1966 dem Einkaufszentrum Neue Große Bergstraße weichen musste. Seit 1968 steht das Kirchengebäude in der Goethestraße 31. Die Kirche ist mit ca. 500 Sitzplätzen die größte des Bezirks Hamburg-West. Die Kirche wurde am 13. Juni 2012 geschlossen. [Homepage]
Neuapostolische tegelweg.jpg Neuapostolische Gemeinde Farmsen Farmsen-Berne
Tegelweg 151
53° 36′ 27″ N, 10° 6′ 9,8″ O53.607510.102722222222
1976 Die Kirche wurde 2012 geschlossen.[Homepage]
Neuapostolische Gemeinde Fuhlsbüttel
Hornkamp 13
53° 37′ 43,6″ N, 10° 0′ 42,5″ O53.62877777777810.011805555556
nach 1970 [Homepage]
Neuapostolische Gemeinde Jenfeld
Borgstücken 21
53° 34′ 7″ N, 10° 7′ 40,2″ O53.56861111111110.127833333333
nach 1950 [Homepage]
Neuapostolische Gemeinde Niendorf
Wendlohstraße 46
53° 37′ 35″ N, 9° 56′ 46,7″ O53.6263888888899.9463055555556
1958 Im Frühjahr 1928 wurde die Gemeinde Niendorf gegründet. Vom ersten Gottesdienst an bis Februar 1958 fanden die Gottesdienste an verschiedenen Versammlungsstätten statt.

Im Februar 1958 wurde das Kirchengebäude in der Wendlohstraße 46 eingeweiht. 2004 hatte die Gemeinde ca. 180 Mitglieder. [Homepage]

Neuapostolische wogenmannsburg.jpg Neuapostolische Gemeinde Schnelsen
Wogenmannsburg 6
53° 37′ 50,9″ N, 9° 54′ 8,8″ O53.6308055555569.9024444444444
1968 Die Kirche wurde am 7. Juni 2012 geschlossen.[Homepage]
Neuapostolischekirche-hh.jpg Neuapostolische Gemeinde Stellingen
Basselweg 98
53° 35′ 46,9″ N, 9° 55′ 56,4″ O53.5963611111119.9323333333333
1959 Die erste große Renovierung wurde 1967 vorgenommen. Statt der bisherigen Klappsitze wurde die Kirche mit Bänken ausgestattet. Die nächste größere Renovierungsmaßnahme im Herbst 1995 stellte den jetzigen Zustand her. In einem seitlichen Anbau werden Ämterzimmer, Teeküche und sanitäre Anlagen untergebracht. Dadurch konnte der Eingangsbereich auf die gesamte Kirchenbreite erweitert werden. Die Kirche wurde am 10. Juni 2012 geschlossen. [Homepage]
Neuapostolische Kirche Pillauer Straße 25 (Hamburg-Wandsbek).jpg Neuapostolische Gemeinde Wandsbek
Pillauer Straße 25
53° 35′ 33,9″ N, 10° 4′ 43,5″ O53.5927510.07875
nach 1960 Die Kirche wurde Anfang 2012 geschlossen.[Homepage]

Andere Gemeinschaften[Bearbeiten]

Christengemeinschaft[Bearbeiten]

Hauptartikel: Die Christengemeinschaft
Abbildung Name Stadtteil, Ortsteil, Straße
und Lage
Bauzeit Bemerkungen, Internetseite
Hamburg Johnsallee Johannes-Kirche 01.jpg Johannes-Kirche Rotherbaum
Johnsallee 15

53° 33′ 58,8″ N, 9° 59′ 37,7″ O53.5663333333339.9938055555556

1954 [Homepage]
Lukas-Kirche (Hamburg-Volksdorf).jpg Lukas-Kirche Volksdorf
Rögeneck 25
53° 39′ 17,5″ N, 10° 9′ 33,4″ O53.65486111111110.159277777778
1969 [Homepage]
Michaels-Kirche.JPG Michaels-Kirche Blankenese
Schenefelder Landstraße 34–38
53° 33′ 49″ N, 9° 49′ 35,2″ O53.5636111111119.8264444444444
nach 1950 [Homepage]
mit Gemeindehaus
Christengemeinschaft Hamburg-Harburg

Kirche Jesu Christi[Bearbeiten]

Name Lage Bild
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Gemeinde Hamburg /
Genealogie-Forschungsstelle Hamburg[2]
Eilbek
Wartenau 20

53° 33′ 58,9″ N, 10° 1′ 57,7″ O53.56636111111110.032694444444

Hamburg-Eilbelk Mormonen-Kirche 01.jpg
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Gemeinde Langenhorn /
Genealogie-Forschungsstelle Langenhorn[3]
Langenhorn
Eberhofweg 90

53° 39′ 6,6″ N, 10° 0′ 59,3″ O53.65183333333310.016472222222

Mormonenkirche am Eberhofweg in Hamburg-Langenhorn.jpg
Gemeinden ohne Kirchengebäude und genealogische Forschungsstelle [Homepage])
Gemeinde Altona, Elbchaussee 180
Gemeinde Bergedorf, Rahel-Varnhagen-Weg 44
Gemeinde Wilhelmsburg, Veringstraße 119

Aufgelassene Kirchen[Bearbeiten]

Abbildung Name Ehemaliger Standort Ehemalige Konfession Bauzeit Bemerkungen
St.-Annen-Kapelle HafenCity/Speicherstadt
St. Annenufer/
Bei St. Annen
evang.-luth. 1566 Am dortigen Friedhof als Begräbniskapelle errichtet. Gehörte zu St. Katharinen. Nach Abriss der Kapelle stand der kleine Turm noch bis 1869.
Auferstehungskapelle     St. Pauli
Paulinenplatz / Wohlwillstr.
53° 33′ 18,4″ N, 9° 57′ 44,3″ O53.5551111111119.9623055555556
evang.-luth. 1. Bau: 1901,
1962 abgerissen
2. Bau: 1967
Der 1. Bau wurde 1962 wegen Baufälligkeit abgerissen, der provisorische Nachfolgerbau existiert heute ebenfalls nicht mehr. Hier steht heute ein mehrstöckiges Wohnhaus. [Info]
Englisch-reformierte Kirche

Neustadt
53° 32′ 42″ N, 9° 58′ 20″ O53.5451149.972174
englisch-reformiert 1826 1891 im Zuge des Hafenausbaus abgerissen.
Gertrude2.jpg Gertrudenkapelle
(St. Gertrud)
Altstadt
53° 33′ 9″ N, 10° 0′ 3″ O53.55241310.00097
evang.-luth. 1580 1842 während des Großen Brandes zerstört. Nachfolgebau wurde St. Gertrud außerhalb der Altstadt auf der Uhlenhorst
Hh-heiligengeistkirche.jpg Heilig-Geist-Kirche Barmbek
53° 35′ 0,2″ N, 10° 2′ 28,3″ O53.58338888888910.041183333333
evang.-luth. 1902–03 2004 wegen Baufälligkeit geschlossen, Ende Mai 2005 entwidmet, 2008 bis auf einen Rest des östlichen Kirchenflügels abgerissen, der in ein neugebautes Wohnhaus eingefügt wurde.
Hamburg.Domkirche.1800.jpg Mariendom
(Dom St. Marien)
Altstadt
53° 32′ 58″ N, 9° 59′ 50″ O53.5493989.997097
evang.-luth. 1245 errichtet und mehrfach erweitert Bis 1529 katholisch. 1805 nach Säkularisation abgerissen.
St. Marien Harburg
(heute etwa Lotsekanal)
evang.-luth. vor 1307 Bis Reformation kath. Wiederaufbau der Marienkirche nach Stadtbrand 1597. Im Zuge des Festungsausbaus des Harburger Schlosses um 1650 abgerissen.
Marienkap eidelst.jpg Marienkapelle Eidelstedt
Mählstraße 1

53° 36′ 22,2″ N, 9° 53′ 35″ O53.6061666666679.8930555555556

evang.-luth. nach 1950 Die Kapelle wurde seit 2005 nicht mehr als Kirche genutzt und 2013 durch einen Neubau einer Kindertagesstätte ersetzt.[4] Homepage der Gemeinde
Matthiaskapelle Waltershof
(heutiges Hafengebiet)
evang.-luth. 1953 Bis zum 31. Dezember 1962 gehörte sie zur Gemeinde der St. Pauli Kirche. Am 1. Januar 1963 wurde die Gemeinde und damit auch die Kapelle an die Kirchengemeinde Finkenwerder übergeben. Später wurde vermutlich im Zuge der Hafenerweiterung die Kapelle abgerissen. [Info]
Große-freiheit-84.JPG Mennonitenkirche Altona
evang.-mennonitisch 1943 Bis zum Umzug der mennonitischen Gemeinde in die heutige Mennonitenkirche in Altona-Nord 1915 diente das Gebäude als Gemeindekirche. In der Zwischenkriegszeit diente das Gebäude unter anderem der Altonaer Stadtmission, 1943 wurde es durch Bomben zerstört. Die erhalten gebliebenen Nachbarhäuser Nr. 73 und 75 an der Großen Freiheit sind das alte mennonitische Pastorat und Küsterhaus (siehe Foto) Info
St. Nikolai Wilstorf
Kapellenweg 63?
röm.-kath. vor 1201-1203 Bis zur Überlassung an das Hamburger Domkapitel 1201/1203 Eigenkirche des Erzbischof von Bremen-Hamburg Hartwig. Kirchspiel umfasste bis 15./16. Jahrhundert auch Harburg. Abriss spätestens nach Reformation 1527 (bis max. 1538). Vermutete Lage am bis 1912 genutzten Friedhof Nahe der Schule. S. a. Wilstorfer Kapellen.
Philippuskirche Eimsbüttel
Bismarckstraße
53° 34′ 29,9″ N, 9° 57′ 59,8″ O53.5749722222229.9666111111111
evang.-luth. 1907 und 1913 erweitert 1943 zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die errichteten Mauern stellen den ehemaligen Grundriss dar.
Glocke Rimbertkirche (Hamburg-Billstedt).ajb.jpg Rimbert-Kirche Billstedt
Sturmvogelweg 16
53° 33′ 12,2″ N, 10° 6′ 37,3″ O53.55338888888910.110361111111
evang.-luth. nach 1963 2005 entwidmet [Info], 2008 abgerissen [Info]
Scharkapelle

Altstadt röm.-kath. 1375 Nach der Reformation 1529 nicht mehr genutzt und später abgerissen.
Stephan-Kempe-Kirche

Hammerbrook 1909 1943 zerstört und nicht wieder aufgebaut.
Wilstorfer Kapelle Wilstorf
Kapellenweg 63?
evang.-luth. 1701 und 1818 1814 durch die Franzosen zerstört. 1818 Fachwerk-Neubau. Durch Bomben zerstört und 1947 abgerissen

Literatur[Bearbeiten]

  • Friedhelm Grundmann, Thomas Helm: Wenn Steine predigen. Hamburgs Kirchen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Medien-Verlag Schubert, Hamburg 1993, ISBN 3-929229-14-5.
  • Matthias Gretzschel: Kirchen in Hamburg. Hamburger Abendblatt, Hamburg 2000, ISBN 3-921305-92-6.
  •  Ralf Lange: Architektur in Hamburg. Junius Verlag, Hamburg 2008, ISBN 978-3-88506-586-9.
  • Kulturbehörde / Denkmalschutzamt Hamburg (Hrsg.): Baukunst von morgen! Hamburgs Kirchen der Nachkriegszeit. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung des Denkmalschutzamtes Hamburg und der Freien Akademie der Künste Hamburg. Dölling und Gautz Verlag GmbH München – Hamburg 2007.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kirchen in Hamburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Übersicht der Strukturänderungen auf der Homepage der Neuapostolischen Kirche. Abgerufen am 18.Juni 2012.
  2. [Homepage]
  3. [Homepage]
  4. Geschichte der Marienkapelle auf der Homepage der Kirchengemeinde Eidelstedt. Abgerufen am 15. Dezember 2011.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing