Landolfshausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Landolfshausen
Landolfshausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Landolfshausen hervorgehoben
51.51666666666710.083333333333204Koordinaten: 51° 31′ N, 10° 5′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Göttingen
Samtgemeinde: Radolfshausen
Höhe: 204 m ü. NN
Fläche: 16,22 km²
Einwohner:

1.158 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 71 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37136
Vorwahl: 05507
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 03 1 52 015
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Unterdorf 14
37136 Landolfshausen
Webpräsenz: www.landolfshausen.de
Bürgermeister: Michael Becker[2]
Lage der Gemeinde Landolfshausen im Landkreis Göttingen
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Über dieses Bild

Landolfshausen ist ein Ort in Südniedersachsen in der Samtgemeinde Radolfshausen im Landkreis Göttingen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Landolfshausen liegt an der Suhla, etwa 18 km östlich von Göttingen und 10 km westlich von Duderstadt. Die Nachbargemeinden sind Ebergötzen, Seulingen, und Waake.

Zu Landolfshausen gehören die Ortsteile Mackenrode, Potzwenden und Falkenhagen.

[Bearbeiten] Geschichte

Die erste Erwähnung Landolfshausens findet man in den Traditiones Fuldenses, in welcher der Ort unter dem Namen Lantolfshausen geführt wird, sowie in den Güterlisten des Hildesheimer Michaelisklosters und des Klosters Reinhausen. Die, von Bischof Bernward von Hildesheim ausgestellte Urkunde datiert auf das Jahr 1022 und wird heute als Fälschung angesehen[3]. In diesem Dokument wird zudem das, während der spätmittelalterlichen Wüstungeperiode aufgelassene Dorf Svechusen im Leinegau angesprochen, welches sich unmittelbar in der Nachbarschaft des damaligen Landwardeshusen befand. Eine weitere, benachbarte Wüstung war das, ebenfalls im Spätmittelalter aufgelassene Dorf Drudewenshusen. Während des Spätmittelalters war Landolfshausen Bestandteil der Herrschaft Plesse, dies geht aus einem Bericht hervor, welcher aussagt, dass die Vertreter der Herren von Plesse Gottschalk der Ältere sowie sein Bruder Jan und Gottschalks Sohn Gottschalk 1395 dem Stift zu Pöhlde ihr halbes Dorf zu Radeleveshusen mit dem Zehnten, Vorwerk, sowie allen Frucht- und Geldzinsen für 56 Göttinger Mark verkauften. Mit diesem Betrag lösten die Plesser wiederum ihre Dörfer Valckenhagen (Falkenhagen), Landolfshausen und Radeleveshusen ein, die zwischenzeitlich im Besitz von Heinrich von Stockhausen waren[4]. Darüber hinaus ist bezeugt, dass die Herren von Plesse das Gericht Landolfshausen mitsamt der wüsten Ortschaft Svechusen gekauft haben. Sie machten das umliegende, stellenweise wüstgefallen Land, wieder urbar und verlehnten es als Erbzinsgut von 124 einhalb Morgen. Später, Mitte des 19. Jahrhunderts, zählte der Ort zum ehemaligen Amt Radolfshausen. Gemeinsam mit der nahe gelegenen Trudelshäuser Mühle bildete es einen Gemeindeverband und zählte insgesamt 636 Einwohner, die in 106 Häusern wohnten[5], während um das Jahr 1818 das Dorf lediglich 526 Einwohner besaß.

Landolfshausen

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Musik

In Landolfshausen gibt es die Original Landolfshäuser Blasmusikanten.

[Bearbeiten] Sport

Der Turn und Sport Verein Landolfshausen hat ca. 600 aktive und passive Mitglieder. Hervorzuheben sind die Sektionen Fußball, Handball und Tischtennis.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten


[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Landolfshausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
  2. [1] www.landolfshausen.de, abgerufen am 5. Dezember 2011
  3.  Otto Fahlbusch: Der Landkreis Göttingen in seiner geschichtlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Entwicklung. Heinz Reise-Verlag, Göttingen 1960, S. 189.
  4.  Johann Georg Leuckfeld: Antiquitates Poeldenses, Oder Historische Beschreibung des vormahligen Stiffts Poelde, Præmonstratenser Ordens. Gottfried Freytag, Wolfenbüttel 1707, S. 80.
  5.  Friedrich Wilhelm Harseim, C. Schlüter, Friedrich Wilhelm Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlütersche Hofbuchdruckerei, Hannover 1848, S. 82.
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