Osterode am Harz

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Osterode am Harz
Osterode am Harz
Deutschlandkarte, Position der Stadt Osterode am Harz hervorgehoben
51.72861111111110.252222222222220Koordinaten: 51° 44′ N, 10° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Osterode am Harz
Höhe: 220 m ü. NN
Fläche: 102,46 km²
Einwohner: 24 209 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 236 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37520
Vorwahl: 05522
Kfz-Kennzeichen: OHA
Gemeindeschlüssel: 03 1 56 011
Adresse der Stadtverwaltung: Eisensteinstraße 1
37520 Osterode am Harz
Webpräsenz:
Bürgermeister: Klaus Becker (Parteilos)
Lage der Stadt Osterode am Harz im Landkreis Osterode am Harz
Karte
Altes Rathaus von vorne
Altes Rathaus von der Seite
Ehemaliges Kornmagazin und heutiges Rathaus
Kornmarkt
St. Aegidien
St. Jacobi
Burgruine Alte Burg

Osterode am Harz ist eine Stadt im Südosten des Bundeslandes Niedersachsen am südwestlichen Rand des Harzes. Sie ist Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Durch Osterode am Harz fließt die Söse, die etwa 5 km vor der Stadt zur Sösetalsperre aufgestaut wird. Die Söse-Talsperre wurde 1931 fertig gestellt und hat ein Fassungsvermögen von 25,5 Millionen m³; durch die Harzwasserwerke wird Trinkwasser bis nach Bremen geliefert.

[Bearbeiten] Stadtgliederung

  • Dorste (1.650 Einwohner)
  • Düna (140 Einwohner)
  • Förste (2.000 Einwohner)
  • Freiheit (2.100 Einwohner)
  • Katzenstein (1.200 Einwohner)
  • Lasfelde (1.300 Einwohner)
  • Lerbach (1.200 Einwohner)
  • Marke (150 Einwohner)
  • Nienstedt am Harz (440 Einwohner)
  • Osterode am Harz (11.500 Einwohner)
  • Petershütte (800 Einwohner)
  • Riefensbeek-Kamschlacken (350 Einwohner)
  • Schwiegershausen (1.800 Einwohner)
  • Stadtdorf Uehrde (100 Einwohner)

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Stadtrat

Der Stadtrat aus Osterode wurde aus demographischen Gründen verkleinert und setzt sich ab der Kommunalwahl 2006 aus 34 Mitgliedern zusammen.

Die Kommunalwahl am 10. September 2006 lieferte folgendes Ergebnis:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 51,04 18 48,48 19
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 31,73 11 35,59 13
FDP Freie Demokratische Partei 6,73 2 4,26 1
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 5,81 2 5,29 2
FWG Freie Wählergemeinschaft Stadt Osterode 2,69 1 6,38 2
Gesamt 100,0 34 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 49,49 52,29

Hinzu kommt die Stimme des Bürgermeisters.

[Bearbeiten] Bürgermeister

Auf Vorschlag der SPD und der FDP wurde Klaus Becker zum Bürgermeister von Osterode gewählt und trat am 1. Juni 2004 sein Amt an.

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

  • Armentières, Frankreich (eine der Sösebrücken heißt „Armentieres-Brücke“).
  • Ostróda, Polen (In der Innenstadt steht ein Stein, der verkündet: „Noch 826 Kilometer bis Osterode/ Ostpreußen“)

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Museen

Das Museum im Ritterhaus sammelt und präsentiert Zeugnisse und Dokumente der Osteroder Geschichte vom Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit. Neben der Dauerausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte finden regelmäßig Sonderausstellungen zu wechselnden Themen statt.

[Bearbeiten] Bauwerke

In der Nähe von Osterode befinden sich mehrere reizvolle Burgruinen, darunter die der Burg Lichtenstein zwischen Dorste und Förste und die der Alten Burg.

Eines der imposantesten Bauwerke der Stadt ist das zwischen 1719 und 1722 entstandene Harzkornmagazin, das ursprünglich zur Versorgung der Bergbauorte im Oberharz mit Getreide diente und heute nach einer umfassenden Renovierung das Rathaus beherbergt.

Bis 2004 bestand in Osterode noch die Rommel-Kaserne. Sie beheimatete das Panzergrenadierbataillon 12 der Bundeswehr. Das großflächige Kasernengelände steht heute leer.

[Bearbeiten] Sport

Osterode ist Ausgangspunkt des knapp 100 km langen Wanderweges nach Thale, dem Harzer Hexenstieg.

In Osterode ist der Fußballverein VfR Osterode 08 zu Hause, dessen 1. Mannschaft in der Bezirksoberliga spielt. Zudem gibt es in Osterode einen türkischen Fußballverein Namens FC Dostluk Spor. Zusammen mit dem VfR Osterode und dem FC Dostluk Spor spielt zudem der Vorortverein TuSpo Petershütte (richtige Vereinsbezeichnug ist TuSpo Lasfelde-Petershütte-Katzenstein) in der Bezirksoberliga Braunschweig.


[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Durch Osterode führen mehrere Bundesstraßen. Die B 243, die vierspurig ausgebaut ist, ist die westliche Hauptverbindung zwischen Nord- und Südharz. Die B 241 und B 498 verbinden den Solling mit dem Ostharz.

Osterode liegt an der Bahnstrecke Herzberg–Seesen, welche weiter nach Braunschweig führt. Im November 2004 erhielt der Ort für rund eine Million Euro zwei neue Haltepunkte, die die bisherigen Haltepunkte ersetzen und durch eine zentralere Lage die Qualität des ÖPNV verbessern sollen.

Die schmalspurige Bahnstrecke Osterode–Kreiensen wurde 1967 aufgegeben.

[Bearbeiten] Bildung

  • Tilman-Riemenschneider-Gymnasium Osterode am Harz
  • Berufsbildende Schulen I des Landkreises Osterode am Harz (Handelslehranstalt)
  • Berufsbildende Schulen II
  • Realschule auf dem Röddenberg
  • Hauptschule Neustädter Tor

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

[Bearbeiten] Literatur

  • Johann Georg Friedrich Renner: Historisch-topographisch-statistische Nachrichten und Notizen von der Stadt Osterode am Harze. Osterode 1833 (Digitalisat)

[Bearbeiten] Weblinks

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