Mähring

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Mähring
Mähring
Deutschlandkarte, Position des Marktes Mähring hervorgehoben
49.90833333333312.528055555556652Koordinaten: 49° 54′ N, 12° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Tirschenreuth
Höhe: 652 m ü. NHN
Fläche: 72,94 km²
Einwohner: 1838 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 25 Einwohner je km²
Postleitzahl: 95695
Vorwahl: 09639
Kfz-Kennzeichen: TIR, KEM
Gemeindeschlüssel: 09 3 77 139
Marktgliederung: 19 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Großkonreuth 24
95695 Mähring
Webpräsenz: www.maehring.de
Bürgermeister: Josef Schmidkonz (FW)
Lage des Marktes Mähring im Landkreis Tirschenreuth
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Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Mähring ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Tirschenreuth.

Mähring liegt im Norden der Oberpfalz im Stiftland an der Grenze zu Tschechien am Lohbach, einem Nebenfluss der Mies.

Geografie[Bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Unweit von Mähring befindet sich das Sibyllenbad. Jenseits der tschechischen Grenze liegen die bekannten böhmischen Bäder Marienbad und Franzensbad.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Mähring hat 19 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Ein Großteil des Gemeindegebietes gehörte zur Propstei Hohenstein, die erst zur Grund- und Gerichtsherrschaft des Klosters Reichenbach gehörte und 1442 vom Kloster Waldsassen angekauft wurde. Mähring wurde Mittelpunkt eines Richteramtes im Stiftland. Im Freiheitsbrief von 1566 wurde der Ort schon als Flecken (Markt) bezeichnet. Die 1818 entstandene politische Gemeinde wurde um die bis 1978 selbständigen Gemeinden Dippersreuth, Griesbach und Großkonreuth erweitert.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Jahr 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Dippersreuth, Griesbach und Großkonreuth (ab dem 9. Januar 1952, vorher amtlich Poppenreuth[3]) eingegliedert.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die 12 Sitze sind wie folgt verteilt:

  • FW 4 Sitze
  • CSU 3 Sitze
  • CSWU (Christlich Soziale Wählerunion) 3 Sitze
  • UWG 2 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten]

  1. Bürgermeister: Josef Schmidkonz, UWG
  2. Bürgermeister: Walter Frank, FW

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Über schwarzem Schildfuß, darin ein schräg gestelltes silbernes Türband, in Silber ein wachsender roter Drache, der ein halbes mit Messern besetztes schwarzes Rad hält. Die Gemeinde führt das Wappen seit 1979.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • Mineralienmuseum - Ferdinand Wagner
  • Museumsstube Mähring - Lohäuser im Alten Rathaus Mähring

Bauwerke[Bearbeiten]

St.-Anna-Gedächtniskirche mit Aussichtsturm
  • St-Anna-Gedächtniskirche auf dem Pfaffenbühl.
Die ursprünglich 1953 geweihte Kapelle wurde in den Jahren 1967 und 1987 erweitert. Sie erinnert an die gleichnamige Egerländer Wallfahrtskirche im 13 Kilometer entfernten böhmischen Plan-Weseritz im damaligen Sudetenland. Der Aussichtsturm ergänzte 1973 das Gebäudeensemble. Besonders in den Zeiten des Kalten Krieges und des Eisernen Vorhangs diente er den Heimatvertriebenen als Aussichtspunkt für einen „Blick in die alte Heimat“ und „Symbol der Wachsamkeit und Wehrhaftigkeit gegenüber den kommunistischen Osten“.[4]

Feuerwehren[Bearbeiten]

Freiwillige Feuerwehren bestehen in Mähring, Griesbach, Großkonreuth, Poppenreuth, Dippersreuth und Redenbach

Vereine[Bearbeiten]

Es gibt die Fußballvereine SC Mähring 1970 e. V. (gegründet 1970), SV Griesbach (gegründet 1949) und SG Großkonreuth (gegründet 1974).[5] sowie die Schützenvereine SV Linda Mähring 1963 e. V. (gegründet 1963) und SG Heimat Griesbach. Der Heimatverein Mähring wurde 1980 gegründet. Der Zweigverein Griesbach des Oberpfälzer Waldvereins hat hier seine Zweigstelle[6]. Der Faschingsverein Rosamunde Mähring wurde im Jahr 1970 gegründet. Im Jahr 2008 wurde schließlich der Modellsportverein Großkonreuth e.V.[7] gegründet.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Heimat-Treffen der Plan-Weseritzer in der letzten Juliwoche

Tourismus[Bearbeiten]

Der Markt Mähring entwickelt sich immer mehr zu einem Touristenort, nicht zuletzt durch die Nähe des Bäderdreiecks MarienbadFranzensbadKarlsbad, das über den Grenzübergang Mähring/Broumov erreicht werden kann. Auch die Mittelgebirgslandschaft, die zu ausgedehnten Wanderungen einlädt oder die vielen Fischgewässer für Angler sind Gründe für die steigende Beliebtheit.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Im Mähringer Ortsteil Treppenstein befindet sich ein Grenzübergang nach Broumov in die Tschechische Republik.

Wochentags verkehren die Buslinien 2702 und 2704 der Firma Eska Stiftlandkraftverkehr.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111108/140353&attr=OBJ&val=1089
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 580.
  4. Staatliche Heimatpolitik und Heimatdiskurse in Bayern 1947 bis 1970, Ulla-Britta Vollhardt, 2008, ISBN 383-1608156 [1]
  5. http://www.vereinswappen.de/vereine.php?land=3651
  6. http://www.maehring.de/marktgemeinde/vereine.html
  7. http://www.msv-grosskonreuth.de

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mähring – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien