Plößberg

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Plößberg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Plößberg
Plößberg
Deutschlandkarte, Position des Marktes Plößberg hervorgehoben
49.78333333333312.308333333333600Koordinaten: 49° 47′ N, 12° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Tirschenreuth
Höhe: 600 m ü. NHN
Fläche: 74,1 km²
Einwohner: 3276 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner je km²
Postleitzahl: 95703
Vorwahl: 09636
Kfz-Kennzeichen: TIR, KEM
Gemeindeschlüssel: 09 3 77 146
Marktgliederung: 38 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Jahnstr. 1
95703 Plößberg
Webpräsenz: www.ploessberg.de
Bürgermeister: Lothar Müller (CSU)
Lage des Marktes Plößberg im Landkreis Tirschenreuth
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Plößberg ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Tirschenreuth. Der staatlich anerkannte Erholungsort liegt im Osten des Naturparks Oberpfälzer Wald.

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Plößberg ist in 38 Ortsteile eingeteilt[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Plößberg wurde vermutlich um 1052 besiedelt, Mitte des 12. Jahrhunderts wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Nach den Grafen von Sulzbach, dem Adelsgeschlecht der Plößberger und den Gleißenthalern, Herren von Schönkirch, wurde Plößberg um 1350 Eigentum der böhmischen Krone. Es folgten mehrere Besitzerwechsel, Kriege und Plünderungen, vor allem während der Reformation und der Gegenreformation sowie im Dreißigjährigen Krieg. Im Mittelalter lag Plößberg an der Goldenen Straße von Nürnberg nach Prag. Seit 1951 darf sich Plößberg Markt nennen. Seit diesem Zeitpunkt hat Plößberg auch ein eigenes Wappen.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Beidl, Liebenstein, Schönkirch und Wildenau eingegliedert.[3] Am 1. Mai 1978 kamen Schönficht und Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Hohenthan hinzu.[4]

Politik[Bearbeiten]

Marktgemeinderat[Bearbeiten]

Der Marktgemeinderat hat 16 Mitglieder: Nach der Kommunalwahl am 16. März 2014 setzt sich der Gemeinderat so zusammen:[5]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist Lothar Müller von der CSU.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen stellt vier heraldische Blüten (Zeichen der Grafen von Sulzbach) und einen schwarz-silber gevierten Schild dar (Herren von Gleißenthal).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Katholische Pfarrkirche St. Georg in Plößberg
Die evangelische Pfarrkirche St. Georg

Museen[Bearbeiten]

Das Glasschmelzofenbau- und Glasmuseum widmet sich dem Handwerk der Herstellung von Glasschmelzöfen, die für die Glasherstellung unverzichtbar sind und waren.

Im Rathaus kann die Krippen- und Heimatstube besichtigt werden.

Bauwerke[Bearbeiten]

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

  • Dreikreuzstein im Sulzteich in Beidl

Sport und Freizeit[Bearbeiten]

  • Waldstrandbad Großer Weiher

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Lange Tradition hat in Plößberg der Bau von Glasschmelzöfen. Diese werden weltweit von Plößberger Ofenmaurern gebaut. Auch die holzbearbeitende Industrie hat sich in den letzten Jahrzehnten stark ausgeweitet. Es gibt mehrere größere, mittelständische und kleinere Sägewerke innerhalb des Gemeindegebietes.
Der Ortsteil Liebenstein (Oberpf) liegt an der Bahnstrecke Wiesau–Bärnau. Diese ist stillgelegt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111108/160601&attr=OBJ&val=1094
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 580.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 663.
  5. Website Plößberg, Wahlen

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Plößberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien