Olympiade
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Die Olympiade ist der vierjährige Zeitraum zwischen der Eröffnung zweier aufeinanderfolgender Olympischen Spiele.
Im antiken Griechenland wurde der Beginn der Olympischen Spiele in Olympia auf das Jahr 776 v. Chr. datiert. Mit diesem Jahr beginnen die Siegerlisten. Es ist der Ausgangspunkt der klassischen griechischen Zeitrechnung. Die Zählung der Olympiaden wurde aber erst von dem Geschichtsschreiber Timaios von Tauromenion eingeführt, der im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. lebte. Erst danach begann die Datierung von Ereignissen nach Olympiaden, und die Olympiadenrechnung wurde zur Grundlage der griechischen Chronologie.
1896 begann die erste Olympiade der Neuzeit. Das IOC definiert die Olympiade heute als den Zeitraum zwischen der Eröffnung zweier aufeinanderfolgender Sommerspiele. Demnach begann die XXIX. Olympiade der Neuzeit am 8. August 2008 mit der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele 2008.
Herodot machte schon im 5. Jahrhundert v. Chr. darauf aufmerksam, dass der Begriff der Zeitdauer (Olympiade) oft fälschlicherweise für das Ereignis (Olympische Spiele) verwendet wurde. In dieser Bedeutung ist er jedoch in den modernen Sprachgebrauch eingegangen.
[Bearbeiten] Sonstige
- Schacholympiade: bedeutendster Mannschaftswettbewerb im Schach.
- Die Olympiade (1734): Oper in drei Akten von Antonio Vivaldi, Libretto von Pietro Metastasio; Deutsche Erstaufführung 2007, Schwetzingen.
- Deutsche Mathematik-Olympiade: bundesweit durchgeführter Schülerwettbewerb in Deutschland im Fach Mathematik.
[Bearbeiten] Siehe auch
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