Selsingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Selsingen
Selsingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Selsingen hervorgehoben
53.3666666666679.216666666666727Koordinaten: 53° 22′ N, 9° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Rotenburg (Wümme)
Samtgemeinde: Selsingen
Höhe: 27 m ü. NHN
Fläche: 41,86 km²
Einwohner: 3527 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27446
Vorwahl: 04284
Kfz-Kennzeichen: ROW, BRV
Gemeindeschlüssel: 03 3 57 043
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Bürgermeister: Reinhard Aufdemkamp (CDU)
Lage der Gemeinde Selsingen im Landkreis Rotenburg (Wümme)
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Selsingen (Plattdeutsch: Sürsen) ist eine Gemeinde und Verwaltungssitz der gleichnamigen Samtgemeinde Selsingen im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen.

Eitzter Mühle an der Oste
Windmühle Elisabeth am südlichen Ortsrand von Selsingen

Geografie[Bearbeiten]

Selsingen liegt in der Zevener Geest.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die heutige Gemeinde besteht aus dem Kernort Selsingen und den Ortsteilen Eitzte, Granstedt, Haaßel, Lavenstedt und Parnewinkel.

Geschichte[Bearbeiten]

Zwar wird der Name des Kernorts erst 1219 urkundlich erwähnt, die Siedlung dürfte jedoch weitaus älter sein. Hier residierte ein Adelsgeschlecht, das nach der Zerstörung der Burg sich nicht mehr „von Selsingen“, sondern nur nach dem Sitz ihres zweiten Hauses „von der Kuhla“ nannten. Besonders alt dürfte der Ort Lavenstedt sein, der sich in Urkunden aus den Jahren 971 und 986 findet.

Die Dörfer Selsingen, Granstedt, Haaßel und Ober Ochtenhausen haben erfolgreich an den Bundeswettbewerben „Unser Dorf soll schöner werden“ teilgenommen.

Am 15. April 1986 stürzte bei Parnewinkel eine F-16 der niederländischen Luftwaffe ab. Der Pilot kam beim Absturz ums Leben.[2]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Granstedt, Haaßel, Lavenstedt und Parnewinkel eingegliedert.[3]

Religion[Bearbeiten]

In Selsingen gibt es die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Lamberti.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 15 Mitglieder

  • CDU – 10 Sitze
  • SPD – 5 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Reinhard Aufdemkamp (CDU)

Wappen[Bearbeiten]

Beschreibung: In Silber eine gerade rote Spitze mit aufgelegten gekreuzten goldenen Vogtstab und Kampfschwert.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Die Gemeinde unterhält seit 1990 eine Partnerschaft mit der englischen Stadt Sawston.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt an der Bundesstraße 71 zwischen Bremervörde und Zeven und an der Bahnstrecke Bremervörde−Zeven−Rotenburg. Die Bahnstrecke wird allerdings nur noch von Güterzügen befahren. Der ÖPNV erfolgt durch Linienbusse.

Industrie[Bearbeiten]

Mit der Hansa Maschinenbau befindet sich einer der führenden europäischen Hersteller von Friedhofsbaggern und Kommunalfahrzeugen in Selsingen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Ehrhardt: Die Börde Selsingen – Herrschaft und Leben in einem Landbezirk auf der Stader Geest im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. 564 S., Landschaftsverband Stade, Stade 1999, ISBN 3-931879-04-6.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2. http://www.brv-zeitung.de/lokales/lokale-nachrichten_artikel,-1986-F-16-kracht-auf-Acker-_arid,549628.html.
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 242.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Selsingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien