Anderlingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Anderlingen
Anderlingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Anderlingen hervorgehoben
53.3741666666679.303611111111118Koordinaten: 53° 22′ N, 9° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Rotenburg (Wümme)
Samtgemeinde: Selsingen
Höhe: 18 m ü. NN
Fläche: 35,67 km²
Einwohner:

906 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 25 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27446
Vorwahl: 04284
Kfz-Kennzeichen: ROW
Gemeindeschlüssel: 03 3 57 003
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 8
27446 Selsingen
Webpräsenz: www.anderlingen.de
Bürgermeister: Irene Barth, geb. Walter[2]
Lage der Gemeinde Anderlingen im Landkreis Rotenburg (Wümme)
Bremen Hamburg Schleswig-Holstein Landkreis Cuxhaven Landkreis Diepholz Landkreis Harburg Landkreis Osterholz Landkreis Stade Landkreis Heidekreis Landkreis Verden Ahausen Alfstedt Anderlingen Basdahl Rotenburg (Wümme) Bötersen Bothel Breddorf Bremervörde Brockel Bülstedt Deinstedt Ebersdorf (Niedersachsen) Elsdorf (Niedersachsen) Farven Fintel Gnarrenburg Groß Meckelsen Gyhum Hamersen Hamersen Hassendorf Heeslingen Hellwege Helvesiek Hemsbünde Hemslingen Hepstedt Hipstedt Horstedt (Niedersachsen) Horstedt (Niedersachsen) Kalbe (Niedersachsen) Kirchtimke Kirchwalsede Klein Meckelsen Lauenbrück Sittensen Lengenbostel Oerel Ostereistedt Reeßum Rhade Rotenburg (Wümme) Sandbostel Scheeßel Seedorf (bei Zeven) Selsingen Sittensen Sittensen Sottrum Stemmen (Landkreis Rotenburg) Tarmstedt Tiste Tiste Vahlde Vahlde Vierden Visselhövede Vorwerk (Niedersachsen) Westertimke Westerwalsede Wilstedt Wohnste ZevenKarte
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Anderlingen ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Selsingen im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen. Anderlingen erstreckt sich auf einer Fläche von 35,67 Quadratkilometern.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Die Gemeinde teilt sich in folgende Ortsteile:

  • Anderlingen
  • Ohrel
  • Fehrenbruch
  • Grafel
  • Winderswohlde

[Bearbeiten] Geschichte

Die in der Gemarkung Anderlingen gefundene bronzezeitliche Steinkiste von Anderlingen, ist bekannt durch die Darstellung dreier menschlicher Figuren auf dem südlichen Abschlussstein. Sie wurde abgebaut und in Hannover wieder errichtet. Der südliche Abschlussstein dieses Grabes ist unter dem Namen Anderlinger Bildstein weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt. Er gilt als einer der bedeutendsten Funde im norddeutschen Raum und diente als Vorlage für das heutige Wappen des Ortes.

Anderlingen wird erstmals urkundlich bereits im 12. Jahrhundert erwähnt, wobei eine genaue Zeitangabe jedoch fehlt. Die Erwähnung von Anderlingen erfolgt in Zusammenhang mit den Zehntschenkungen des Bischofes Hermann von Verden (gestorben 1167) an das Verdener Domkapital, die hohe Domgastlichkeit. (Nach: Friedrich Wichmann, Untersuchungen zur älteren Geschichte des Bistums Verden, in Zeitschrift des historischen Vereins für Niedersachsen, Jahrg. 1904, 1905). Die Schenkung ist überliefert in einer - verloren gegangenen - Totenliste des 13. Jahrhunderts, aus der die wohl 1332 abgefasste und bis ins 15. Jahrhundert fortgeführte Verdener Bischofschronik geschöpft hat. Die Chronik nennt das Dorf in einer entstellten Form „Thunderlinge“.[3]

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat, der am 10. September 2006 gewählt wurde, setzt sich wie folgt zusammen:

(Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006)

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
  2. http://www.selsingen.de/anderlingen.php
  3. Rainer Brandt: Anderlingen – ein Dorf mit langer Geschichte.1995

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Anderlingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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