Heeslingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Heeslingen
Heeslingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Heeslingen hervorgehoben
53.3166666666679.333333333333319Koordinaten: 53° 19′ N, 9° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Rotenburg (Wümme)
Samtgemeinde: Zeven
Höhe: 19 m ü. NN
Fläche: 82,3 km²
Einwohner:

4.803 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27404
Vorwahlen: 04281 (auch 04287)
Kfz-Kennzeichen: ROW
Gemeindeschlüssel: 03 3 57 021
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Webpräsenz: www.heeslingen.de
Bürgermeister: Gerhard Holsten (CDU)
Lage der Gemeinde Heeslingen im Landkreis Rotenburg (Wümme)
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Über dieses Bild

Heeslingen ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Zeven im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

[Bearbeiten] Geographische Lage

Heeslingen liegt etwa 5 km östlich von Zeven. Durch die Ortschaft fließt die Oste.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Neben der Ortschaft Heeslingen gehören zur Gemeinde die Ortsteile Boitzen, Freyersen, Meinstedt, Sassenholz, Steddorf, Weertzen, Wense und Wiersdorf Osterheeslingen.

[Bearbeiten] Geschichte

Älteste Siedlungsspuren werden auf die mittlere Steinzeit vor über 6000 Jahren datiert, aus der jüngeren Steinzeit vor über 3700 Jahren sind etliche Megalithgräber vorhanden.

Aus Urkunden kann nachgewiesen werden, dass 961 ein Kloster in Heeslingen gegründet wurde. Die frühromanische Feldsteinkirche ist die älteste dieser Art zwischen Elbe und Weser. Heeslingen diente wohl auch als von vielen Mooren umgebener Fluchtort in der Zeit der normannischen Übergriffe auf die Städte an Elbe und Weser. So wurde Hamburg 845 von dänischen Wikingern und 915 von slawischen Abodriten zerstört. Ein Höhepunkt der Entwicklung Heeslingens war 1038 die Verleihung des Marktrechts durch den salischen Kaiser Konrad II. Diese bedeutende Phase endete 1141 durch die Verlegung des Klosters ins nahegelegene Zeven während der vorübergehenden Herrschaft Albrecht des Bären als Herzog von Sachsen.

Heinrich Himmler wurde im Mai 1945 im Ortsteil Meinstedt durch das britische Militär gefasst.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Seit der Kommunalwahl am 11. September 2011 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: In Blau eine mit dem Turm nach links gestellte, silberne Kirche über einem schräglinks liegenden goldenen Eichenblatt mit zwei Eicheln.

Das Wappen der Gemeinde zeigt eine perspektivisch nach nichtheraldisch rechts verlaufende silberne Kirche auf blauem Grund. Darunter befindet sich ein nach nichtheraldisch rechts liegendes goldenes Eichenblatt, von dessen Blattstiel zwei goldene Eicheln nach oben und unten ragen. Die Wappenkirche entspricht im Aussehen außerdem der Dorfkirche vor der Zerstörung des Glockenturms 1875.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Heeslingen liegt nordöstlich von Zeven oberhalb der Richtung Hamburg verlaufenden Bahnlinie, die einen Haltepunkt in Heeslingen eingerichtet hat. Der Radfernweg Hamburg-Bremen verläuft durch die Gemeinde.

[Bearbeiten] Sport

In Heeslingen ist der in der Niedersachsenliga spielende TuS Heeslingen ansässig.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)

[Bearbeiten] Literatur

  • Die Börde Heeslingen. Fördergemeinschaft Gemeinde Heeslingen, 1984, ISBN 3-9229-1301-0 (formal falsche ISBN).

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Heeslingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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