Stein-Bockenheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Stein-Bockenheim
Stein-Bockenheim
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Stein-Bockenheim hervorgehoben
49.7738888888897.9591666666667198Koordinaten: 49° 46′ N, 7° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Alzey-Worms
Verbandsgemeinde: Wöllstein
Höhe: 198 m ü. NHN
Fläche: 5,55 km²
Einwohner: 664 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 120 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55599
Vorwahl: 06703
Kfz-Kennzeichen: AZ
Gemeindeschlüssel: 07 3 31 062
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 10
55597 Wöllstein
Webpräsenz: www.steinbockenheim.de
Ortsbürgermeister: Siegbert Mees (SPD)
Lage der Ortsgemeinde Stein-Bockenheim im Landkreis Alzey-Worms
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Rathaus, Bachgasse 15; spätklassizistischer Walmdachbau von 1887
ev. Pfarrhaus, Fachwerkbau des 17. Jh., Torbogen von 1600

Stein-Bockenheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wöllstein an.

Geographie[Bearbeiten]

Als Weinbaugemeinde liegt Stein-Bockenheim im größten Weinbau treibenden Landkreis Deutschlands und mitten in der Rheinhessischen Schweiz im Weinanbaugebiet Rheinhessen. 160 ha des Gemeindegebietes sind Weinberge und 390 ha Wiesen und Felder. Der Ort wird überragt vom 36m hohen Turm der evangelischen Kirche.

Südlich von Stein-Bockenheim entspringt der Dunzelbach.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 784 als Buckenheim.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Stein-Bockenheim besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[2]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappentier der Gemeinde ist der Steinbock, der jedoch keine historischen Wurzeln hat. Er sollte wahrscheinlich die Vorsilbe „Stein“ charakterisieren, die aber erst spät als Unterscheidungsmerkmal zum gleichlautenden Dorfnamen eingeführt wurde und eventuell auf den ehemaligen Besitzer, den Rheingrafen zum Stein zurückgeht.

Sehenswertes[Bearbeiten]

  • Liste der Kulturdenkmäler in Stein-Bockenheim
  • Ev. Pfarrkirche, Kirchstraße 16; barocker Saalbau von 1723, 1897–1900 nach Brand wiedererrichtet, neugotischer Turm von 1866–68; der Kirchturm wurde im Mai 1945 zerstört, bis Mai 1955 wurde das Gotteshaus wiederhergestellt, der Kirchturm wurde erst sechs Jahre später wieder vollendet; straßenseitige Sützmauer und Treppenaufgang des 19. Jh
  • Alter Friedhof an der ev. Kirche; ca. 50 gründerzeitliche Grabsteine, 2. Hälfte 19.Jh. um 1910, darunter Grabmal der Familie Ritter um 1900, Bronzeengel von Bildhauer Otto Büchting
  • ev. Pfarrhaus, Kirchstraße 11; Fachwerkbau des 17. Jh., massive Ersetzungen 1865/66, Torbogen von 1600
  • Rathaus, Bachgasse 15; spätklassizistischer Walmdachbau von 1887
  • Wasserbehälter, außerhalb der Gemarkung an der K 7, expressionistisch angeregter Bossenquaderbau von 1927
  • Spurenrest der Synagoge, Bachgasse, Ecke Breite Gasse; von 1750 bis 1937 bestand die Synagoge in einem kleinen alten Gebäude, dass 1937 versteigert wurde. Das Synagogengebäude wurde völlig umgebaut; es blieben nur einige Sandsteineinfassungen erhalten, unter anderem über einem Tor mit der nur noch teilweise lesbaren Jahreszahl 17xx. [3]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Zur Förderung des Önotourismus betreibt ein Weingut ein Gästehaus, das vom DEHOGA mit vier Sternen ausgezeichnet wurde.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Die alljährige Kerb findet immer am 3. Wochenende im September statt [4].

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stein-Bockenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

Gabriele Plattes: Chronik der Verbandsgemeinde Wöllstein : Eckelsheim, Gau-Bickelheim, Gumbsheim, Siefersheim, Stein-Bockenheim, Wendelsheim, Wöllstein, Wonsheim; Hrsg.: Verbandsgemeinde Wöllstein 1992, 237 S. ; 21 x 22 cm

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  3. Die Synagoge von Stein-Bockenheim
  4. Kerb 2013 in Stein-Bockenheim