Stinstedt

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Stinstedt (Begriffsklärung) aufgeführt.


Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Stinstedt
Stinstedt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stinstedt hervorgehoben
53.6613583333338.97251388888897Koordinaten: 53° 40′ N, 8° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Cuxhaven
Samtgemeinde: Börde Lamstedt
Höhe: 7 m ü. NHN
Fläche: 30,1 km²
Einwohner: 564 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner je km²
Postleitzahl: 21772
Vorwahl: 04756
Kfz-Kennzeichen: CUX
Gemeindeschlüssel: 03 3 52 052
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schützenstrasse 20
21769 Lamstedt
Webpräsenz: www.stinstedt.de
Bürgermeister: Herbert Pape (Bürgerliste)
Lage der Gemeinde Stinstedt im Landkreis Cuxhaven
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Luftbild

Stinstedt (plattdeutsch Stinst) ist eine niedersächsische Gemeinde im Landkreis Cuxhaven. Zur Gemeinde gehören neben dem Hauptort Stinstedt auch die Orte St. Joost, Neubachenbruch und Moorausmoor. Die Gemeinde gehört zur Samtgemeinde Börde Lamstedt.

Geografie[Bearbeiten]

Der renaturierte Stinstedter See liegt südwestlich vom Ort.

Geschichte[Bearbeiten]

In Sankt Joost bestand eine dem heiligen Jodokus geweihte Wallfahrtskapelle, die 1367 erstmals erwähnt wird und die bis zur Reformation der Gegend viele Wallfahrer anzog. Sie wurde 1541 abgebrochen.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Moorausmoor und Neubachenbruch eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1961 1970 1987 1992 1997 2002 2007 2008 2009 2010 2011
Einwohner 823 742 640 615 603 560 567 546 535 549 531

(1961 am 6. Juni, 1970 am 27. Mai, jeweils Volkszählungsergebnisse einschließlich Moorausmoor und Neubachenbruch[2]; ab 1987 jeweils am 31. Dezember[3])

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Nach der Kommunalwahl vom 11. September 2011 gehören dem Gemeinderat an:

  • 8 Ratsmitglieder der Bürgerliste Stinstedt
  • 1 Ratsmitglied der Wählergemeinschaft Neubachenbruch

sowie der direkt gewählte Bürgermeister Herbert Pape (Bürgerliste Stinstedt).

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Silber ein silberner bärtiger Mann in blauem ponchoartigen Pilgermantel, blauem Pilgerhut und blauen Schuhen, in der rechten Hand ein goldener Pilgerstab mit Kugelknauf, in der linken eine goldene Jakobsmuschel und zur Linken seiner Füße eine große goldene Blattkrone.“

Der Mann im Wappen ist der heilige Einsiedler und Pilger Jodokus, der Namenspatron der früheren Wallfahrtskapelle St. Joost, mit den Attributen Stab, Jakobsmuschel und Krone (Hinweis auf seine adelige Herkunft).

Kultur[Bearbeiten]

Sagen und Legenden[Bearbeiten]

  • Hase webt[4]
  • Die Kapelle von St. Joost[4]

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stinstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 243.
  3. LSKN-Online
  4. a b Männer vom Morgenstern: „Hake Betken siene Duven“. Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung. Bremerhaven 1999. ISBN 3-931771-16-4