Wanna

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wanna
Wanna
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wanna hervorgehoben
53.758.85Koordinaten: 53° 45′ N, 8° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Cuxhaven
Samtgemeinde: Sietland
Höhe: 5 m ü. NN
Fläche: 53,93 km²
Einwohner: 2369 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner je km²
Postleitzahl: 21776
Vorwahl: 04757
Kfz-Kennzeichen: CUX
Gemeindeschlüssel: 03 3 52 055
Adresse der Gemeindeverwaltung: Am Sportplatz 6
21776 Wanna
Webpräsenz:
Bürgermeister: Hans-Hermann Peters (SPD)
Lage der Gemeinde Wanna im Landkreis Cuxhaven
Karte
Betroffenes Gebiet bei einer „kleinen“ Sturmflut von nur 4,50 m bei einem Deichbruch am Glameyer Stack, Otterndorf.
Blick auf Wester-Wanna mit Kirche St. Georg
Kirche St. Georg im Winter
Der Gravenberg bei Wanna
Das Heimat-Museum in Wanna

Wanna ist eine dörfliche Gemeinde in der Samtgemeinde Sietland, Niedersachsen, Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Die im Land Hadeln liegende Gemeinde befindet sich ca. 20 km südöstlich der Kreisstadt Cuxhaven, und besteht aus den Gemeindeteilen Osterwanna, Westerwanna, Kampen, Süderleda und Ahlen-Falkenberg.

Wanna liegt im Niederelbegebiet. Die Nähe zur Elbmündung und zur Nordsee bringen die Gefahr mit sich, dass im Falle eines Deichbruchs bei einer Sturmflut das maximal 5 m über NN, oftmals aber deutlich niedriger liegende Gemeindegebiet zu weiten Teilen überflutet werden würde. Ein mögliches Szenario wird im Artikel Glameyer Stack beschrieben.

[Bearbeiten] Geschichte

Erste Erwähnung 1139 als "Wanen". Im 13. Jahrhundert (um 1230) lässt sich eine Kapelle in Süderleda nachweisen. Das Vorschlagsrecht für den Pfarrer lag damals beim Kloster Neuenwalde. 1239 verkaufte Herzog Albert von Sachsen-Lauenburg den Kirchspielsleuten von Süderleda einen Weg nach Osterwanna (heute: die "Neue Trift") und einen Entwässerungskanal nach der Emmelke. Seit dem 14. Jahrhundert bestand aber auch eine Kirche in Westerwanna, die dem Heiligen Georg geweiht war. Um 1369 wurde eine neue Kirche in Westerwanna errichtet, bei der man wahrscheinlich Material der abgebrochenen Süderledaer Kapelle mitverwandte.

Zwischen Michaelis und Weihnachten 1526 wurde Wanna evangelisch.

Seit 1915 wurde die Kultivierung der südlich von Wanna gelegenen Heide und Moorgebiete verstärkt in Angriff genommen. Hier entstand die Siedlung Ahlen-Falkenberg, die seit 1951 über eine eigene Kapelle verfügt.

1970 wurde Wanna Mitglied der Samtgemeinde Hadeln, 1972 schloss sich die Gemeinde Wanna der zwei Jahre zuvor gebildeten Samtgemeinde Sietland an.

Die Wannaer Geest ist reich an vor- und frühgeschichtlichen Fundstätten. Neben Großsteingräbern der Trichterbecherkultur hat besonders das altsächsische Urnengräberfeld am Gravenberg überregionale Bekanntheit erlangt.

[Bearbeiten] Heimatmuseum

Das Heimatmuseum zeigt in einem alten Bauernhaus Funde der Vor- und Frühgeschichte. Es beherbergt die Dorfschmiede, die Holzschuhwerkstatt und die Schuhmacherei.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter

[Bearbeiten] Sagen und Legenden

  • Der Wannaer Kirchenbau
  • Der Gravenberg
  • Der Wannaer See
  • Der Jungfernberg
  • Das brüllende Moor
  • Sünderfehden

Quelle: „Hake Betken siene Duven“ Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung ISBN 3-931771-16-4 von den Männern vom Morgenstern

[Bearbeiten] Weblinks


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