openSUSE
| openSUSE | |
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| Bildschirmfoto | |
openSUSE 12.3 mit KDE Plasma Desktop 4.10.0 |
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| Basisdaten | |
| Entwickler | SUSE Linux GmbH und Benutzergemeinschaft |
| Aktuelle Version | 12.3 (13. März 2013) |
| Abstammung | \ GNU/Linux \ SLS \ Slackware \ jurix \ S.u.S.E. Linux (4.2) \ openSUSE |
| Architekturen | i586, x86-64, ARM[1] |
| Lizenz | GPL und andere Lizenzen |
| Sonstiges | Sprache: mehrsprachig Desktop: Gnome, KDE SC, LXDE, Xfce u. a. |
| Website | www.opensuse.org |
openSUSE [ˌoʊpɛnˈsuːzə], ehemals SUSE Linux und SuSE Linux Professional,[2][3] ist eine Linux-Distribution des Unternehmens SUSE Linux GmbH. Sie gehört zu den fünf beliebtesten Linux-Distributionen,[4] wobei ein Großteil der Anwender aus Deutschland stammt.[5] Der Fokus der Entwickler liegt darauf, ein stabiles und benutzerfreundliches Betriebssystem mit großer Zielgruppe für Desktop und Server zu erschaffen.[6]
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte der Distribution [Bearbeiten]
SuSE Linux [Bearbeiten]
Die Wurzeln von openSUSE reichen bis Anfang der 1990er zurück, als Linux noch auf ungefähr 10 Disketten (3,5"; 1,44 MB) aus dem Internet geladen werden konnte (siehe Softlanding Linux System), aber nur wenige potenzielle Nutzer überhaupt Internetzugang hatten. Die damalige S.u.S.E. GmbH (Gesellschaft für Software- und Systementwicklung GmbH) wurde am 2. September 1992 von Burchard Steinbild, Hubert Mantel, Thomas Fehr und Roland Dyroff gegründet[7] und stellte Linux-Disketten zu einem kaufbaren Paket zusammen. Daneben erschien bereits vorher die Slackware-Distribution von Patrick Volkerding, die – eine weitere Besonderheit des späteren S.u.S.E. Linux – weitgehend durch die S.u.S.E. GmbH für die Installation in deutscher Sprache übersetzt (lokalisiert) wurde und dadurch der Distribution eine große Anhängerschaft im deutschsprachigen Raum schuf. Zudem wurde das Slackware-eigene Installationstool alsbald durch das von der S.u.S.E. GmbH selbst entwickelte YaST ersetzt. Ab April 1994 wurde das S.u.S.E.-Linux-Paket in der Version 1.0 nicht mehr auf Disketten – am Ende waren es über 70 Stück –, sondern auf CD-ROM ausgeliefert.
Die erste eigenständige, auf Basis von jurix[8] entwickelte Version der Linux-Distribution wurde im Mai 1996 unter dem Namen S.u.S.E. Linux mit der Versionsnummer 4.2 veröffentlicht. Die Versionsnummer ergab sich nach langer Diskussion: da man die Versionsnummer 1.1 ablehnte, lehnte man die Nummer lieber an die Zahl 42, der Antwort auf die „Frage aller Fragen“ aus Douglas Adams Roman Per Anhalter durch die Galaxis an. Erstmals enthielt die drei CDs umfassende Distribution auch ein Live-Dateisystem.
Die Verkaufszahlen von S.u.S.E. Linux stiegen ab der Version 4.2 stark an. Ein professioneller Linux-Markt forderte angepasste Produkte, so dass S.u.S.E Linux ab der Version 5 erstmals parallel ein auf einer eingefrorenen Standard-S.u.S.E-Linux-Distribution basierendes S.u.S.E.-Business-Linux-Produkt anbot, das über längere Release-Zyklen und sogenannten Business-Support ein spezielles Publikum ansprechen sollte. Diese Konzeption wurde aber erst deutlich später durch den SUSE Linux Enterprise Server (SLES) konsequent umgesetzt, der neben den längeren Release- und Update-Zyklen auch mit verschiedenen Support-Angeboten und Training erworben werden kann.
Neben der Diversifizierung im Support-Level verbreiterte sich SuSE Linux – bis dahin nur für die Intel-80386-Plattform – ab der Version 6.1 auch auf die DEC-Alpha-AXP-Plattform, ab Version 6.3 auf die PowerPC-Plattform. Im weiteren Verlauf kamen SuSE-Linux-Versionen für AMD-Athlon-64-, Intel-Itanium- und IBM-S390-(Z-Series)-Systeme hinzu.
Für Endbenutzer gab es von der Version 7.0 bis einschließlich zur Version 9.1 zwei Versionen von SuSE Linux: eine vom Programmumfang eingeschränkte, günstigere Personal-Version und eine Professional-Version, der zusätzlich Server- und Entwicklungssoftware beilag. Daneben gab es eine ermäßigte Campusversion für Schüler und Studenten, die identisch mit der Professional-Version war. Ein preiswerteres Update-Paket für die Professional-Version war ebenfalls erhältlich, es enthielt jedoch kein gedrucktes Handbuch. SuSE 9.1 ist die erste Version, die unter der Leitung von Novell erschien. Zu den Änderungen gehörte, dass nun neben der Installation über FTP-Server ab Juni 2004 eine CD für eine grundlegende Installation im Internet verfügbar war. Nicht auf der CD enthaltene Pakete wurden per Internet geladen. Auch war bei der Professional-Edition im Handel eine zweite DVD mit der Software für 64-Bit-Systeme (AMD64- und Intel-64-CPUs) dabei (die 64-Bit-Version von SuSE 9.0 wurde separat verkauft). Außerdem wurde bei der Veröffentlichung von SuSE Linux 9.1 im April 2004 das Installations- und Konfigurationswerkzeug YaST unter die GNU General Public License gestellt. Zu den von Novell eingeführten Neuerungen gehörte außerdem, dass neben K Desktop Environment der GNOME-Desktop ein stärkeres Gewicht fand, was unter anderem anhand eines eigenen Live-Systems mit diesem Desktop ab Version 9.2 deutlich wurde. Bei einigen Versionen gab es zusätzlich oder alternativ Live-DVDs mit KDE und GNOME. Beide Arbeitsumgebungen wurden gleichwertig behandelt. Der Anwender musste bei der Installation eine auswählen. Es gab keine Vorauswahl. Für SuSE 9.2 wurden dann erstmals umfassende ISO-Abbilder der Distribution zum Herunterladen angeboten und die Personal-Version wurde eingestellt. Die ermäßigte Campusversion und das preiswertere Update-Paket wurden noch bis einschließlich Version 9.3 vertrieben. Ab Version 10.0 ist jeweils nur noch eine Box in den Handel gekommen. Seit Version 11.2 ist KDE Plasma Desktop die Vorauswahl für die Arbeitsumgebung.[9] GNOME wird aber weiterhin angeboten.
openSUSE [Bearbeiten]
Mit der Schaffung des openSUSE-Projekts wurde die Entwicklung von SUSE Linux öffentlich gemacht, wodurch jeder Nutzer auch die Alpha- und Beta-Versionen von SUSE Linux testen und gefundene Fehler in einem öffentlichen Bugtracker melden kann. Weiterhin kann man sich im Rahmen dieses Projekts jetzt auch aktiv an der Entwicklung beteiligen, indem man Patches zu bestehenden oder ganz neue Pakete zur Distribution beisteuert. Auch am Schreiben der openSUSE-Dokumentation kann man sich beteiligen.
Die erste unter Mitwirkung dieses Projekts entstandene finale Version konnte entweder ohne jegliche proprietäre Software als vollständige Open-Source-Distribution heruntergeladen werden (SUSE Linux OSS 10.0) oder aber im Bündel mit proprietärer Software wie dem Adobe Reader und Flash Player sowie MP3-Spielern heruntergeladen oder gekauft werden (SUSE Linux 10.0 Eval).
Seit dem 11. Mai 2006 wurde das „OSS“ im Namen entfernt. Ferner werden inzwischen nur noch Versionen veröffentlicht, die ausschließlich freie Software und Treiber enthalten. Proprietäre Software wurde jedoch bis einschließlich Version 11.0 weiterhin in einem separaten Verzeichnis mitgeführt.
Mit der Veröffentlichung der Version 10.2 am 7. Dezember 2006 wurde der Name der Distribution von SUSE Linux in openSUSE geändert, um den Einfluss des Projekts widerzuspiegeln und Verwechslungen mit den kommerziellen Ablegern zu vermeiden.
Am 22. November 2010 kündigte Attachmate den Kauf von fast ganz Novell an. Dieser wurde am 27. April 2011 abgeschlossen.[10] Lediglich einige Patente von Novell wurden an ein von Microsoft geführtes Konsortium mit dem Namen CPTN Holdings veräußert.[11][12] SUSE wird in Zukunft wieder als eigene Sparte geführt. Für das openSUSE-Projekt soll dies keine unmittelbaren Veränderungen mit sich bringen.[13]
Besonderheiten der Distribution [Bearbeiten]
Die größte Besonderheit der Distribution ist das hauseigene Installations- und Konfigurationswerkzeug YaST, das eine zentrale Schnittstelle für das gesamte System darstellt. Der Name „YaST“ stammt vom englischen „Yet another Setup Tool“ (deutsch: „Noch ein weiteres Einrichtungswerkzeug“).
Im Vergleich mit anderen Heimnutzer-Distributionen stellt auch die LSB-Zertifizierung der Distribution etwas Besonderes dar: So sind verschiedene Versionen der Distribution jeweils LSB-zertifiziert worden. Die Version openSUSE 10.2 ist LSB-3.1-zertifiziert.[14]
Der BuildService ermöglicht Entwicklern und Benutzern Software für openSUSE zu packen und so fest und automatisiert in openSUSE zu integrieren. Dadurch kann openSUSE eine große Menge an Software und verschiedenen Versionen bereitstellen.
Traditionell war SuSE Linux stets eine KDE-zentrierte Distribution. Dessen auf der Qt-Bibliothek basierende Desktop-Umgebung wurde seit den späten 1990er Jahren standardmäßig als Arbeitsumgebung installiert, gleichzeitig standen und stehen zahlreiche KDE-Entwickler auf der Gehaltsliste von SUSE. Nach der Übernahme SUSEs durch den Softwarekonzern Novell, der zuvor das Unternehmen Ximian des GNOME-Gründers Miguel de Icaza aufgekauft hatte, verschob sich die Gewichtung der Entwicklungsarbeit stärker in Richtung GNOME. Ab openSUSE 10.3 standen nun auf jenen Installationsmedien, die beide Plattformen enthalten, GNOME und KDE Plasma Workspaces als gleichwertige Optionen zur Verfügung. Seit Version 11.2 ist KDE wieder die Standardoberfläche. Zudem werden CDs als Installationsmedium bereitgestellt, die jeweils nur eine dieser beiden Arbeitsumgebungen enthalten.
Auf den Installationsmedien werden zusätzlich weitere Arbeitsumgebungen wie Xfce und Fenstermanager wie FVWM mitgeliefert.
Rückblickend hatte sich SUSE im Vergleich mit anderen Distributionen vor allen Dingen durch eine fortgeschrittene Unterstützung und Integration von ISDN-Karten, die gegenüber dem Standard-Kernel deutlich erweiterte Treiberauswahl, das sehr frühzeitige Integrieren des K Desktop Environments und einen großen Paketumfang wesentlich unterschieden.
Eine weitere Besonderheit stellten die SUSE-Support-Datenbank und die SUSE-Component-Database dar. Beide stellten umfangreiche Informationen und Hilfestellungen für die Installation und Konfiguration des Systems und der entsprechenden Hardware zur Verfügung. Dabei ist vor allen Dingen die Hardware-Datenbank auch von Nutzern anderer Distributionen rege genutzt worden. Beide Mechanismen waren ebenfalls auf den Medien der Distribution enthalten und ergänzten so die Produkt-Dokumentation. Die Supportdatenbank (SDB) wurde in das openSUSE-Wiki integriert.
Das SUSE-eigene Installations- und Systemverwaltungsprogramm YaST2 stellt eine komfortable Suche nach Paketen zur Verfügung. Neben YaST setzte die Distribution ab der Version 10.1 auch auf die mono-basierte Paketverwaltung Novell ZENworks. Das seit openSUSE 10.2 als Backend für die Paketverwaltung eingesetzte Werkzeug zypper wurde mit Veröffentlichung der Version 11.0 für größere Geschwindigkeit überarbeitet.[15] Der neue Algorithmus führt die Aufgabe der Installation von Paketen und deren Abhängigkeiten auf das SAT-Problem zurück.
Seit openSUSE 10.3 bietet die Distribution durch die Migrationshilfe instlux die Möglichkeit, openSUSE aus einer bestehenden Microsoft-Windows-Installation heraus zu installieren.[16]
Kritik [Bearbeiten]
Anfang 2012 war openSUSE bzw. dessen Sicherheitseinstellungen Gegenstand eines harschen Blogeintrags von Linus Torvalds. Er kritisierte unter anderem, dass für alltägliche Dinge das Root-Passwort benötigt werde.[17][18]
SUSE-Linux-Produkte [Bearbeiten]
openSUSE (ehem. SUSE Linux) [Bearbeiten]
- Wird von der openSUSE-Community mitentwickelt und im Abstand von 8 Monaten[19] veröffentlicht
- Die Distribution ist in mehreren Varianten (KDE Live, Gnome Live, Full DVD, Netinstall) per Download verfügbar
- Sicherheits- und Bugfix-Updates werden für 18 Monate angeboten und sind kostenlos [20]
- Zielgruppe: Privatpersonen
- Boxversionen werden von Drittanbietern wie Open Source Press, oder auch eine Variante unter der Bezeichnung unter dem Name „Balsam Professional“ von open-slx GmbH angeboten[21]
- unter der Bezeichnung „Evergreen“ werden ausgewählte Versionen als LTS für einen längeren Zeitraum von der Community weiter gepflegt um auch einen längeren Einsatz zu ermöglichen[22]
SUSE Linux Enterprise Desktop (SLED) [Bearbeiten]
- Namen der vorherigen Versionen waren SUSE Linux Desktop 1 und Novell Linux Desktop 9 (NLD)
- Wartungs- und Sicherheitsupdates sowie Support werden für fünf bzw. sieben Jahre angeboten, benötigen aber einen aktiven Wartungsvertrag.
- Zielgruppe: Unternehmen, die Support und einen langen Produktlebenszyklus für Desktopsysteme brauchen
SUSE Linux Enterprise Server (SLES) [Bearbeiten]
- Für Server geeignet.
- Wartungs- und Sicherheitsupdates sowie Support werden für fünf bzw. sieben Jahre angeboten, benötigen aber einen aktiven Maintenance-Vertrag.
- Zielgruppe: Unternehmen
Entwicklungszweige [Bearbeiten]
- openSUSE Factory ist der Hauptentwicklungszweig von openSUSE. Dieser Zweig mündet in die jeweilige kommende Veröffentlichung der Distribution.
- openSUSE Factory Tested[23] ist ein weiterer Entwicklungszweig, der das Testen durch Benutzer der Distribution erleichtern soll. Dieser wird nur aktualisiert, wenn laut automatischem Test mehrere Kriterien zutreffen: Das System muss installierbar sein, zypper muss Software installieren können und das X Window System muss sich starten lassen.
- openSUSE Tumbleweed[24] ist ein Rolling Release, aber nur mit stabilen Veröffentlichungen. Jeder kann neue Versionen, die von den Anwendungsentwicklern als stabil bezeichnet werden, vorschlagen. Die Verwalter prüfen dies und sorgen dafür, dass es beim Aktualisieren keine unangenehmen Überraschungen beim Nutzer gibt. Dieser Zweig richtet sich vor allem an fortgeschrittene Nutzer.
Versionen [Bearbeiten]
Übersicht [Bearbeiten]
| Version | Veröffentlichung | Kernelversion | LSB | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|
| 1.0 | März 1994 | 1.0.0 | ||
| 1.0.9 | Juli 1994 | 1.0.9 | – | Linux 1.0 (Kernel 1.0) |
| 11/94 | November 1994 | – | Auf Slackware-Basis | |
| 4/95 | April 1995 | 1.2.9 | – | |
| 8/95 | August 1995 | – | ||
| 9/95 | September 1995 | – | Linux aktuell, erschien alle 2 Monate, deutsche Slackware-Distribution der S.u.S.E. GmbH | |
| 11/95 | November 1995 | – | Erstes S.u.S.E. Linux | |
| 4.2 | Mai 1996 | 1.2.13 | – | Erstes offizielles S.u.S.E. Linux |
| 4.3 | September 1996 | 2.0.18 | – | |
| 4.4 | November 1996 | 2.0.25 | – | |
| 4.4.1 | Februar 1997 | – | ||
| 5.0 | Juni 1997 | 2.0.30 | – | Basiert auf RPM |
| 5.1 | November 1997 | 2.0.32 | – | |
| 5.2 | 23. März 1998 | 2.0.33 | – | |
| 5.3 | 9. Oktober 1998 | 2.0.35 | – | |
| 6.0 | 21. Dezember 1998 | 2.0.36 | – | ALICE-Autoinstallation |
| 6.1 | 7. April 1999 | 2.2.5 | – | Unterstützung für AXP-Plattform |
| 6.2 | 12. August 1999 | 2.2.10 | – | |
| 6.3 | 25. November 1999 | 2.2.13 | – | Unterstützung für PowerPC |
| 6.4 | 27. März 2000 | 2.2.14 | – | |
| 7.0 | 27. September 2000 | 2.2.16 | – | |
| 7.1 | 24. Januar 2001 | 2.2.18
2.4.0 |
– | |
| 7.2 | 15. Juni 2001 | 2.2.19
2.4.4 |
– | |
| 7.3 | 13. Oktober 2001 | 2.4.10 | – | |
| 8.0 | 22. April 2002 | 2.4.18 | – | Erste Version von AutoYaST für automatische Installation[25] |
| 8.1 | 30. September 2002 | 2.4.19 | – | |
| 8.2 | 7. April 2003 | 2.4.20 | – | |
| 9.0 | 15. Oktober 2003 | 2.4.21 | – | Unterstützung für AMD64 |
| 9.1 | 23. April 2004 | 2.6.4 | 1.3 | Unicode (UTF-8) vollständig implementiert |
| 9.2 | 25. Oktober 2004 | 2.6.8 | 2.0 | |
| 9.3 | 16. April 2005 | 2.6.11.4 | – | |
| 10.0 | 6. Oktober 2005 | 2.6.13 | 3.0 | Unterstützung durch das openSUSE-Projekt |
| 10.1 | 11. Mai 2006 | 2.6.16.13 | – | |
| 10.1 Remastered | 13. Oktober 2006 | 2.6.16.21 | – | Enthält alle Updates seit 10.1 |
| 10.2 | 7. Dezember 2006 | 2.6.18.2 | 3.1 | Erstes Release unter dem Namen openSUSE |
| 10.3 | 4. Oktober 2007 | 2.6.22.5 | – | |
| 11.0 | 19. Juni 2008 | 2.6.25.5 | – | |
| 11.1 | 18. Dezember 2008 | 2.6.27.7 | – | |
| 11.2 | 12. November 2009 | 2.6.31.5 | – | Codename „Emerald“ |
| 11.3 | 15. Juli 2010[26] | 2.6.34[27] | – | Codename „Teal“ |
| 11.4 | 10. März 2011[28] | 2.6.37[29] | – | Codename „Celadon“, LibreOffice ersetzt OpenOffice[30] |
| 12.1 | 16. November 2011 [31] | 3.1[32] | – | Codename „Asparagus“, neues Versionsnummernsystem,[19] Gnome 3, Umstellung auf systemd |
| 12.2 | 5. September 2012[33] | 3.4[34] | – | Codename „Mantis“, Umstellung auf GRUB 2, Einführung von Plymouth[35] |
| 12.3 | 13. März 2013[36] | 3.7 | – | Codename „Dartmouth“ (englisch wörtlich für „Pfeilmund“); unter anderem wurde die Datenbank MySQL durch MariaDB ersetzt und die Unterstützung für UEFI Secure Boot eingearbeitet;[37] da die beiden Direktstartsysteme mit KDE (Ausgabe 4.10) und Gnome (Ausgabe 3.6) nun jeweils zu groß für normale CDs sind wird nun ein Rescue genanntes Rettungssystem – mit rund 570 Megabyte und der Arbeitsumgebung XFCE (Ausgabe 4.10) – angeboten[38] |
| 13.1 | November 2013[39] | – | – | Codename „Bottle“ |
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Legende:
Ältere Version; nicht mehr unterstützt
Ältere Version; noch unterstützt
Aktuelle Version
Zukünftige Version
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Zeitstrahl [Bearbeiten]

Derivate [Bearbeiten]
Bekannte Abkömmlinge (Derivate):
- JackLab
- mit Enlightenment-Desktop, Echtzeit-Kernel und Software für Musiker, Medienkünstler, Produzenten von Musik (das Projekt wurde eingestellt).[40]
- kmLinux
- für den Einsatz als Arbeitsplatzrechner in Schulen optimierte Distribution.[41]
- Linkat
- Distribution des Bildungsministeriums des Generalitat de Catalunya, speziell für den Einsatz in Bildungseinrichtungen.
- Linux-Musterlösung
- vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg für den Schuleinsatz vertriebene Serverversion (bis Version 2.3, 2007).
- NetSecL
- auf Sicherheit ausgerichtet Live-DVD.
- openSUSE Education
- eine Zusatz-DVD für openSUSE, die über 100 Anwendungen für Schulen und Universitäten enthält.[42]
- openSUSE Medical
- eine auf SUSE Studio basierende Distribution für Ärzte, Kliniken und Medizinstudenten.[43]
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
- openSUSE.org Projekt-Website mit deutschsprachigem Wiki und Forum
- Literatur über openSUSE 11 im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Links zum Thema SuSE Linux im Open Directory Project
- Linupedia Wiki vom Linux Club (verantwortlich Thomas Mönkemeier)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ OpenSuse 12.2 für ARM ist fertig – Artikel bei golem.de, vom 6. November 2012
- ↑ Suse Linux wird Opensuse – Artikel bei heise online, vom 13. Juli 2006
- ↑ SUSE Linux 10.2 Alpha2 Release - and distribution rename (englisch) – Brief bei opensuse.org, vom 13. Juli 2006
- ↑ http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity
- ↑ http://en.opensuse.org/Statistics
- ↑ http://en.opensuse.org/Portal:Distribution
- ↑ SuSE GmbH – Seite beim Operating System Documentation Project; Stand: 18. September 2011. Abgerufen am 28. Februar 2012.
- ↑ jurix --- Linux distribution (englisch) – Textdokument von Florian La Roche, vom 24. April 1996. Abgerufen am 28. Februar 2012.
- ↑ Test: Mit Opensuse 11.2 macht KDE Spaß – Artikel bei Golem.de, vom 12. November 2009. Abgerufen am 28. Februar 2012.
- ↑ Erfolgreicher Abschluss der Übernahme von Novell durch The Attachmate Group. The Attachmate Group. Abgerufen am 28. April 2011.
- ↑ Attachmate Corporation to Acquire Novell, Inc.. attachmate.com. Abgerufen am 7. Dezember 2010 (englisch).
- ↑ Attachmate und Microsoft: Das Ende der Verkaufsgerüchte um Novell. heise.de. Abgerufen am 7. Dezember 2010.
- ↑ Die Zukunft von OpenSuse. heise.de. Abgerufen am 7. Dezember 2010.
- ↑ Eintrag im „LSB Certification Register“. linuxfoundation.org. Abgerufen am 19. Oktober 2010.
- ↑ Sneak Peeks at openSUSE 11.0: Package Management, with Duncan Mac-Vicar news.opensuse.org. Abgerufen am 19. Oktober 2010.
- ↑ en.opensuse.org Wiki > SDB:Instlux, mit Datenträger
- ↑ Linux-Erfinder schimpft über zu viel Sicherheit in Opensuse, golem.de. 29. Februar 2012.
- ↑ Venting, Linus Torvalds, 28. Februar 2012 (englisch)
- ↑ a b Bryen Yunashko: Plus ça change, plus c’est la même chose. news.opensuse.org, 6. April 2011, abgerufen am 8. April 2011 (englisch).
- ↑ Change in maintenance for openSUSE 11.2 and future versions. Mailingliste des Projekts. Abgerufen am 19. Oktober 2010.
- ↑ Community-Seite der Balsam Professional Produkte der open-slx GmbH
- ↑ openSUSE:Evergreen
- ↑ Announcing factory-tested. lizards.opensuse.org. Abgerufen am 13. Dezember 2010 (englisch).
- ↑ Tumbleweed Potal
- ↑ Dokumentation von AutoYaST. Abgerufen am 19. Oktober 2010.
- ↑ Welcome to the 11.3 Portal auf opensuse.org. en.opensuse.org. Abgerufen am 3. Oktober 2012.
- ↑ Opensuse: Version 11.3 auf der Zielgeraden – Artikel bei Golem.de, vom 18. Juni 2010 (Abgerufen am: 17. März 2013)
- ↑ openSUSE Announce First 11.4 Development Milestone With Improved Package Management Performance, New XOrg, KDE and GNOME – Artikel bei openSUSE News, vom 2. September 2010 (englisch).
- ↑ Opensuse 11.4: Zweiter Release Candidate veröffentlicht – Artikel bei Golem.de, vom 25. Februar 2011 (Abgerufen am: 17. März 2013)
- ↑ Andrea Müller: OpenSuse-11-4-installieren-und-entdecken. Heise online, 10. März 2010, abgerufen am 19. März 2011.
- ↑ openSUSE 12.1: All Green!
- ↑ OpenSuse 12.1 mit Systemd und Btrfs
- ↑ Linux-Distribution OpenSuse 12.2 freigegeben
- ↑ Die Neuerungen von OpenSuse 12.2
- ↑ Andreas Proschofsky: openSUSE 12.2: Das Chamäleon unter den Linux-Distributionen. derStandard.at, 5. September 2012, abgerufen am 1. Oktober 2012.
- ↑ Zeitleiste auf turing.suse.de (englisch). Abgerufen am 27. Januar 2013.
- ↑ Linux-Distributionen: Opensuse 12.3 freigegeben – Artikel bei Golem.de, vom 13. März 2013 (Abgerufen am: 17. März 2013)
- ↑ Die Neuerungen in Opensuse 12.3 – Artikel bei Heise open, vom 13. März 2013 (Abgerufen am: 17. März 2013)
- ↑ Roadmap (englisch). Abgerufen am 20. Mai 2013.
- ↑ JackLab has closed
- ↑ kmLinux-Dokumentation
- ↑ openSUSE Education
- ↑ openSUSE Medical project