Nanny Diaries

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Filmdaten
Deutscher Titel Nanny Diaries
Originaltitel The Nanny Diaries
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2007
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe FSK / JMK 0
Stab
Regie Shari Springer Berman,
Robert Pulcini
Drehbuch Shari Springer Berman,
Robert Pulcini
Produktion Richard N. Gladstein
Dany Wolf
Musik Mark Suozzo
Kamera Terry Stacey
Schnitt Robert Pulcini
Besetzung

Nanny Diaries ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Shari Springer Berman und Robert Pulcini aus dem Jahr 2007. In der Hauptrolle ist Scarlett Johansson als Annie Braddock zu sehen.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Emma McLaughlin und Nicola Kraus aus dem Jahr 2003.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Annie Braddock ist eine junge Frau aus New Jersey, die nach ihrem Abschluss in Anthropologie bei der Jobsuche in eine Identitätskrise gerät, weil sie selbst nicht zu wissen scheint, wer sie eigentlich ist. Durch einen Zufall trifft sie im Central Park auf Mrs. X, eine junge Mutter aus der New Yorker Oberschicht, die sie auf Grund ihres Namens Annie für eine Nanny hält und ihr prompt eine Stelle anbietet, welche sie nach kurzer Bedenkzeit auch annimmt.

Schon am Tag ihres Einzuges in die noble Wohnung im Stadtteil Upper East Side merkt Annie, dass ihre neue Arbeit ganz anders werden wird, als sie es sich vorgestellt hat. Zunächst erfährt sie, dass ihre Vorgängerin auf Grund eines einzelnen Dates entlassen wurde, dann erhält sie ein Zimmer in der Wohnung, welches eher einer Besenkammer gleicht, und zu allem Überfluss scheint der Sohn Grayer sie zu hassen, da er noch sehr an seiner alten Nanny hängt.

Auf dem Flur lernt Annie nach kurzer Zeit Hayden, den attraktiven Nachbarn der Familie X, kennen, der zunächst allerdings nur als Harvard Hottie bezeichnet wird. Im Laufe der ersten Wochen gelingt es Annie, ihre Beziehung zu Grayer in den Griff zu bekommen, und der kleine Junge schließt sie als Ersatzmutter in sein Herz, da seine echte Mutter egozentrisch ist und keine echte Beziehung zu ihrem Sohn hat. Genauso wie der Vater des Kindes, welcher neben dem Sohn noch seine Frau stark vernachlässigt und damit die Familienprobleme verursacht.

Durch Annies Freundschaft mit Hayden und ihre gute Beziehung zu Grayer, auf die seine Mutter mehr und mehr eifersüchtig wird, spitzen sich die Probleme zu. Auch Annies Wunsch nach gelegentlichen freien Abenden ist Mrs. X ein Dorn im Auge. Durch die Installation der berüchtigten Nanny Cam will sie ihre Bedenken bestätigen. Ein weiteres Problem für Annie stellt ihre Mutter, eine engagierte Krankenschwester, dar, welche glaubt, dass ihre Tochter in einer Bank arbeitet und sie nach ihrem Wegzug aus dem Elternhaus nur zu gerne besuchen will.

Nachdem Mrs. X zu dem Entschluss gekommen ist, dass Annie keine gute Nanny ist, wobei sie nie auch nur einmal an ihren Sohn denkt, wird sie kurzerhand während eines Kurzurlaubes entlassen, wodurch sie ihrem eigenen Kind und dem jungen Kindermädchen das Herz bricht. Um ihrem Ärger Luft zu machen, entschließt sich Annie, in die leere Wohnung zu gehen, ein wenig zu randalieren und ihrer ehemaligen Arbeitgeberin per Nanny Cam die Meinung zu zeigen, ohne damit zu ahnen, dass ihre Worte Mrs. X und einige ähnliche Mütter tief berühren.

Am Ende entschließt sich Mrs. X, sich von ihrem Mann zu trennen und mehr Zeit mit ihrem Sohn zu verbringen. Annie wird mit ihrem Verehrer Hayden glücklich.

[Bearbeiten] Hintergrund

Der Film wurde in New York City, in East Hampton auf Long Island, in Hoboken (New Jersey) und in Toronto gedreht.[1] Er startete in den Kinos der USA am 24. August 2007 und spielte dort ca. 25,9 Millionen US-Dollar ein.[2][3] Der deutsche Kinostart wurde für den 14. August 2008 festgelegt.

[Bearbeiten] Sonstiges

Der Film enthält immer wieder Anspielungen auf den britischen Film Mary Poppins mit Julie Andrews, wie zum Beispiel den roten Schirm, das Wort "Superkalifragilistischexpiallegetisch" oder einen Auszug aus der Filmmusik.

[Bearbeiten] Kritiken

„Die reizvolle satirische Außenperspektive der distanziert beobachtenden und wertenden „Forscherin“ wird zunächst mit großem Tempo und mit viel Witz inszeniert, büßt aber zunehmend an Scharfsinnigkeit ein und wandelt sich zur versöhnlich-seichten Komödie.“

Lexikon des Internationalen Films

„Ein langweiliger Schmarrn, den auch die aparte Hauptdarstellerin als leidgeprüfte Nanny oder die meist gut aufgelegte Laura Linney als verbiesterte Mutter nicht zu retten vermögen. Die Story plätschert allzu unglaubwürdig, vorhersehbar und belanglos dahin, als das sie als Persiflage auf die Möchtegern-High-Society funktionieren würde.“

Prisma[4]

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Filming locations für The Nanny Diaries, abgerufen am 24. August 2007
  2. Premierendaten für The Nanny Diaries, abgerufen am 24. August 2007
  3. Einspielergebnisse für The Nanny Diaries, abgerufen am 12. Februar 2008
  4. Nanny Diaries auf prisma.de, abgerufen am 27. Dezember 2011
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