Veitsch

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Wappen Karte
Wappen von Veitsch
Veitsch (Österreich)
DEC
Veitsch
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Steiermark
Politischer Bezirk Mürzzuschlag (MZ)
Fläche 77,71 km²
Koordinaten 47° 35′ N, 15° 30′ O47.57944444444415.492777777778664Koordinaten: 47° 34′ 46″ N, 15° 29′ 34″ O
Höhe 664 m ü. A.
Einwohner 2630 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 34 Einwohner je km²
Postleitzahlen 8663, 8664
Gemeindekennziffer 6 13 15
AT223
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Obere Hauptstraße 18
8663 Veitsch
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Erwin Dissauer (SPÖ)
Gemeinderat (2005)
(15 Mitglieder)
10 SPÖ, 3 ÖVP,
2 Veitscher für Veitsch
Lage der Marktgemeinde Veitsch

Veitsch ist eine Marktgemeinde im Mürztal in der Steiermark in Österreich. Sie liegt auf einer Seehöhe von 664 (Dorf) bis 1982 Metern auf der Hohen Veitsch. Der Ölberg/Sattlerkogel hinter der Veitscher Kirche bildet die Scheide zwischen dem westlichen Großveitsch-Tal, das zum westlichen Ende des Hohe-Veitsch-Kalkgebirgsstockes führt (Brunnalm), und dem östlichen Kleinveitsch-Tal, das zum östlichen Ende des Hohe-Veitsch-Kalkgebirgsstockes führt.

Das Gemeindegebiet wird im Südosten und Norden vom Mürztal umgeben. Der Kalkgebirgsstock der Hohen Veitsch schließt im Norden das Veitschgebiet ab. Im Westen führt eine Verbindung über den Pretalsattel (etwa 1000 Meter Seehöhe) in das Stübing- bzw. Aflenztal.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Tourismus und Sport

Die Hohe Veitsch ist ein beliebtes Wander- und Skigebiet und wird manchmal als das „kleinste Hochgebirge“ der Steirisch-Niederösterreichischen Kalkalpen bezeichnet. Gämsen, Hirsche, Adler, Auerhähne, Alpendohlen sowie Edelweiß, Petergstamm, Enziane sind hier heimisch.

Über das Kleinveitschtal erreicht man über wunderbare Wanderwege das beliebte Hochegg (auch Hocheck 1418 m).

2004 wurde in Veitsch das größte begehbare Holzkreuz Europas errichtet und eröffnet (Pilgerkreuz am Veitscher Ölberg). Der Kirchplatz ist auch Ausgangspunkt für den Magnesitwanderweg (etwa 3-4 Std. auf max. 1000 m ü. NN).

Die Gemeinde Veitsch betreibt seit 1954 ein Hallenbad, das heute, modernisiert mit Wasserrutsche, im Betrieb ist. 1959 wurde ein erster Schlepplift im Skigebiet der Brunnalm gebaut. Heute sind im Winter ein Sessellift und drei Schleppliftanlagen im Betrieb.

Seit 1986 wird entlang der Gemeindegrenzen der "Veitscher Grenzstaffellauf" (etwa 54 km für 3 Staffeln oder Durchläufer) bei mittleren Laufzeiten von etwa 4,5 Stunden durchgeführt.

[Bearbeiten] Industrie

Pilgerkreuz Veitsch

Veitsch ist seit 1881 ein Ort des Magnesit-Abbaus, begründet vom Koblenzer Großkaufmann Carl Spaeter. Zuvor wurde ohne großen Erfolg Eisen, Kupfer, Mangan und Graphit abgebaut.

Die Veitscher Magnesitwerke AG unter dem französischen Präsidenten M. Henry Goldberger trugen zur Schaffung eines relativen Wohlstandes bei: Angestellten- und Arbeiterwohnungen wurden von der AG erbaut und den Mietern kostengünstig zur Verfügung gestellt. Von damals bis zu 1400 Beschäftigten ist man seit der Stilllegung des Bergbaues (1. Februar 1968) derzeit (2005) auf einem Beschäftigtenstand von etwa 300 Mitarbeitern. Des Weiteren steht im Veitschtal eine der Fertighausproduktionsstätten des deutschen Fertighausherstellers Bien-Zenker mit ca. 250 Mitarbeitern.

[Bearbeiten] Verkehr

Die berühmt-berüchtigte Brunnalmstraße wurde im Herbst 2005 durch eine sanfte neue Straßenführung ersetzt.

[Bearbeiten] Einsatzorganisationen

Die größte Einsatzorganisation in Veitsch ist die Freiwillige Feuerwehr. Sie besitzt 5 Feuerwehrfahrzeuge (1 Rüstlöschfahrzeug RLFA 2000, 1 Löschfahrzeug LFB-A, 2 Kleinlöschfahrzeuge KLF-A und 1 Mannschaftstransportfahrzeug MTF-A).

[Bearbeiten] Weblinks

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