Weiding (Landkreis Cham)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Weiding
Weiding (Landkreis Cham)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Weiding hervorgehoben
49.26666666666712.766666666667380Koordinaten: 49° 16′ N, 12° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Cham
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Weiding
Höhe: 380 m ü. NHN
Fläche: 28,16 km²
Einwohner: 2478 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 88 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93495
Vorwahl: 09977
Kfz-Kennzeichen: CHA, KÖZ, ROD, WÜM
Gemeindeschlüssel: 09 3 72 174
Gemeindegliederung: 14 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
93495 Weiding
Webpräsenz: www.weiding.de
Bürgermeister: Daniel Paul[2] (Freie Wählergemeinschaft Dalking)
Lage der Gemeinde Weiding im Landkreis Cham
Lohberg (Bayern) Lam Arrach Hohenwarth (Landkreis Cham) Grafenwiesen Neukirchen beim Heiligen Blut Eschlkam Furth im Wald Gleißenberg Arnschwang Bad Kötzting Rimbach (Oberpfalz) Blaibach Waldmünchen Treffelstein Tiefenbach (Oberpfalz) Rötz Schönthal (Oberpfalz) Weiding (Landkreis Cham) Chamerau Miltach Willmering Stamsried Pösing Zandt Traitsching Chamerau Runding Cham (Oberpfalz) Pemfling Waffenbrunn Schorndorf (Oberpfalz) Michelsneukirchen Roding Walderbach Reichenbach (Landkreis Cham) Rettenbach (Oberpfalz) Falkenstein (Oberpfalz) Zell (Oberpfalz) Wald (Oberpfalz) Tschechien Landkreis Schwandorf Landkreis Regen Landkreis Straubing-Bogen Landkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild

Weiding ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Cham und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Weiding.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt zentral zwischen den Städten Cham, Furth im Wald, Kötzting und Waldmünchen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Weiding hat 14 amtlich benannte Ortsteile[3]:

Auf Gemeindegebiet existieren folgende Gemarkungen: Dalking, Habersdorf, Walting, Weiding. Bedingt durch die Teil-Eingemeindungen während der Gebietsreform werden die Gemarkungen der kursiv dargestellten Gemarkungen mit den Nachbargemeinden Arnschwang und Waffenbrunn geteilt.

Geschichte[Bearbeiten]

Weiding unterstand der Landeshoheit des Kurfürstentums Bayern. Weiding war ein Teil der geschlossenen Hofmark Arnschwang der Grafen von Toerring-Jettenbach, die seit 1759 (bis 1801) in Personalunion mit der törringschen Hofmark Ränkam verwaltet wurde. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Ein Dorfbrand am 25. Juli 1885 zerstörte Schulhaus und Kirche.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden Teile der Gemeinde Habersdorf und am 1. Juli des gleichen Jahres Teile der Gemeinde Nößwartling eingegliedert.[4] Am 1. Mai 1978 wurden die ehemals selbstständigen Gemeinden Dalking und Walting eingemeindet.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

  • Weiding liegt direkt, mit eigener Anbindung, an der Bundesstraße 20.
  • Die Gemeinde liegt an der Bahnstrecke Schwandorf–Furth im Wald. Es bestehen regelmäßige Verbindungen über Cham nach Schwandorf, sowie nach Furth im Wald.
  • Mit den Buslinien Furth im Wald – Gleißenberg – Dalking – Weiding – Cham und Zenching – Neumühlen – Walting – Cham sowie Taus (CZ) – Furth im Wald – Weiding – Cham ist Weiding an den ÖPNV angebunden. Ausserdem bestehen Busverbindungen nach Pilsen in der Tschechischen Republik.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Der Ort ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Weiding.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.mittelbayerische.de/region/cham/cham/artikel/daniel-paul-gewinnt-die-wahl-in-weiding/1040770/daniel-paul-gewinnt-die-wahl-in-weiding.html
  3. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111204/204422&attr=OBJ&val=941
  4.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 440.
  5.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 643.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Weiding (Landkreis Cham) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien