Walderbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Walderbach
Walderbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Walderbach hervorgehoben
49.18333333333312.383333333333369Koordinaten: 49° 11′ N, 12° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Cham
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Walderbach
Höhe: 369 m ü. NHN
Fläche: 34,18 km²
Einwohner: 2069 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93194
Vorwahl: 09464
Kfz-Kennzeichen: CHA, KÖZ, ROD, WÜM
Gemeindeschlüssel: 09 3 72 170
Gemeindegliederung: 25 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Franz-Xaver-Witt-Str. 2
93194 Walderbach
Webpräsenz: www.walderbach.de
Bürgermeister: Josef Höcherl (Freie Wähler im Regental)
Lage der Gemeinde Walderbach im Landkreis Cham
Lohberg (Bayern) Lam Arrach Hohenwarth (Landkreis Cham) Grafenwiesen Neukirchen beim Heiligen Blut Eschlkam Furth im Wald Gleißenberg Arnschwang Bad Kötzting Rimbach (Oberpfalz) Blaibach Waldmünchen Treffelstein Tiefenbach (Oberpfalz) Rötz Schönthal (Oberpfalz) Weiding (Landkreis Cham) Chamerau Miltach Willmering Stamsried Pösing Zandt Traitsching Chamerau Runding Cham (Oberpfalz) Pemfling Waffenbrunn Schorndorf (Oberpfalz) Michelsneukirchen Roding Walderbach Reichenbach (Landkreis Cham) Rettenbach (Oberpfalz) Falkenstein (Oberpfalz) Zell (Oberpfalz) Wald (Oberpfalz) Tschechien Landkreis Schwandorf Landkreis Regen Landkreis Straubing-Bogen Landkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild

Walderbach ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Cham und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Walderbach.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Walderbach liegt in der Region Regensburg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Walderbach hat 25 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Dieberg, Haus, Katzenrohrbach, Kirchenrohrbach und Walderbach.

Geschichte[Bearbeiten]

Walderbach gehörte zum Rentamt Amberg und zum Landgericht Wetterfeld des Kurfürstentums Bayern. Das Kloster Walderbach wurde 1143 erstmals urkundlich erwähnt, als das damalige Augustinerchorherrenstift dem Zinsterzienser Orden gestiftet wurde. Es besaß hier eine offene Hofmark. Das Zisterzienserkloster wurde im Zuge der Säkularisierung 1803 aufgelöst.
siehe auch Burgstall Katzenrohrbach, Burgstall Kirchenrohrbach

Die heutige Gemeinde entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Jahr 1945 oder 1946 wurden die bis dahin selbständige Gemeinde Katzenrohrbach und Teile der aufgelösten Gemeinde Buchendorf eingegliedert. Im Rahmen der Gemeindegebietsreform wurden am 1. Juli 1971 die umliegenden Gemeinden Abtsried, Dieberg, Haus und Kirchenrohrbach eingemeindet.[3] Mit der Nachbargemeinde Reichenbach bildet Walderbach eine Verwaltungsgemeinschaft, deren Sitz sich in Walderbach befindet. Zum 1. März 2005 wurde ein Teil des gemeindefreien Gebiets Einsiedler und Walderbacher Forst (die Gemarkung Sollbach) aus dem Landkreis Schwandorf eingemeindet.[4] Mit der Auflösung dieses gemeindefreien Gebietes zum 1. November 2013 kam ein noch größeres Stück zum Gemeindegebiet hinzu.[5]


Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1970: 1.557 Einwohner
  • 1987: 1.731 Einwohner
  • 2000: 2.058 Einwohner
  • 2011: 2.093 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Josef Höcherl (Freie Wähler im Regental).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 789 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 173 T€.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Gespalten; vorn in Silber über blauem Querfluß ein grüner bewurzelter Nadelbaum, hinten in Rot, ein silberner, mit drei roten Rosen belegter Schrägbalken. Das Wappen ist seit 1951 in Gebrauch.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Walderbach

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 152 und im Bereich Handel und Verkehr 76 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 764. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 11 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 7 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 86 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.361 ha, davon waren 790 ha Ackerfläche und 568 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 79 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 14 Lehrern und 263 Schülern

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111204/202553&attr=OBJ&val=939
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 559.
  4. www.regierung.oberpfalz.bayern.de
  5. Amtsblatt Oberpfalz: Verkündung, Berichtigung

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Walderbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien