Wimsheim
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe | |
| Landkreis: | Enzkreis | |
| Höhe: | 415 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,06 km² | |
| Einwohner: | 2669 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 331 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 71299 | |
| Vorwahl: | 07044 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PF | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 36 067 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Rathausstraße 1 71299 Wimsheim |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Karl-Heinz Schühle | |
| Lage der Gemeinde Wimsheim im Enzkreis | ||
Wimsheim ist eine Gemeinde im Enzkreis in Baden-Württemberg, etwa 12 km südöstlich von Pforzheim und 15 km westlich von Leonberg gelegen. Zur Gemeinde Wimsheim gehören außer dem gleichnamigen Dorf keine weiteren Ortschaften.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Wimsheim liegt zwischen 390 und 496 Meter Höhe eingebettet ins obere Grenzbachtal im Heckengäu. Der Grenzbach entspringt in Wimsheim.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Nachbargemeinden von Wimsheim sind Wurmberg, Mönsheim, Friolzheim, Tiefenbronn und Pforzheim.
[Bearbeiten] Geschichte
Wimsheim wurde erstmals 1229 als Gut des Klosters Bebenhausen unter den Namen Winoldishen, Winmotesheim, Wimesheim und Wimitesheim urkundlich erwähnt. 1232 wurde es an das Kloster Maulbronn verkauft. Nach dem bayerisch-pfälzischen Erbfolgekrieg kam es mit dem Kloster 1504 an Württemberg. 1634, im Dreißigjährigen Krieg, wurde der Ort niedergebrannt. Die meisten Einwohner, bis auf etwa ein Dutzend, kamen in jener Zeit durch Pest und Hunger ums Leben.
Ab 1809 gehörte Wimsheim zum Oberamt Leonberg, das 1938 zum Landkreis Leonberg wurde. Seit Auflösung dieses Kreises 1972 gehört der Ort zum Enzkreis und somit zum Regierungsbezirk Karlsruhe.
[Bearbeiten] Religionen
In Wimsheim gibt es eine evangelische Kirchengemeinde.
Die katholische Kirchengemeinde heißt Heilig Geist und ist ein Zusammenschluss aus den Gemeinden Wimsheim, Friolzheim und Heimsheim. Die katholische Kirche in Wimsheim wurde 1962 erbaut. Im Jahre 2006 wurde die Kirchenorgel erneuert.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
- 1648: 12 als Folge des Dreißigjährigen Krieges
- 1654: 67
- 1945: ca. 850
- 1950: ca. 1100
- 1961: ca. 1370
- 1978: ca. 1850
- 1982: ca. 2000
- 2005: 2688
- 2006: 2644 (31. Dez. 2006)
- 2007: 2669 (31. Dez. 2007)
- 2008: 2657 (Juli 2008)
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Geplant war, dass Wimsheim eine Anschlussstelle an der projektierten Bundesautobahn 82 (Karlsruhe - Stuttgart) erhält. Dieser Autobahnanschluß ist jedoch nie gebaut worden.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
[Bearbeiten] Wimsheimer Spargel
Der Wimsheimer Spargel ist ein 1992 errichteter, 76 Meter hoher Mobilfunkturm in Stahlbetonbauweise auf dem Leimenbuckel bei 8°49'52" östlicher Länge und 48°50'53" nördlicher Breite
[Bearbeiten] Wimsheimer Dom
Die Michaelskirche wurde 1883, an alter Stelle und unter Verwendung des spätmittelalterlichen Turmes von 1514, historisierend in neuromanischen Formen neu erbaut. Architekt war Professor Robert Reinhart, der auch die Brenzkirche in Weil der Stadt entwarf. Als Baumaterial wurde der Buntsandstein der örtlichen Umgebung verwendet.
Die Orgel, zu Beginn des 19. Jahrhunderts von Viktor Gruol erbaut, stammt aus Mönsheim. Sie wurde bereits für die Vorgängerkirche erworben und in den Neubau übernommen. Sie besitzt ein Manual und zehn Register. Der Prospekt steht unter Denkmalschutz.
Eine Besonderheit ist die ornamentale Wandbemalung im Jugendstil. Sie ergänzt die Architektur durch Abschlussborten oder angedeutete Quadersteine, und sie enthält Elemente der christlichen Symbolik wie Palmwedel, Weinreben oder das Fischsymbol.
Die Kirche ist 30 m lang, der Chor ist 21 m breit, der Turm ohne Hahn 34 m hoch. Wegen ihrer imposanten Erscheinung wird die Kirche von der Bevölkerung Wimsheimer Dom genannt.
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
- Bauernmarkt: Am letzten Februarsamstag oder ersten Märzsamstag, in der Hagenschießhalle.
- Maifeier: Am 1. Mai bei der Radsporthalle auf dem Christian-Jentner-Platz.
- Göckelesessen: Pfingstsamstag und Pfingstsonntag, beim Schützenhaus.
- Sportfest: Fronleichnam-Wochenende von Mittwoch bis Sonntag, auf dem Sportgelände am Mühlweg.
- Rettichfest: Am letzten Junisonntag oder ersten Julisonntag, Festplatz bei der Sporthalle auf dem Christian-Jentner-Platz.
- Straßenfest: Wochenende am 3. Sonntag im Juli, in der Ortsmitte.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
[Bearbeiten] Weblinks
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