Ölbronn-Dürrn

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ölbronn-Dürrn
Ölbronn-Dürrn
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ölbronn-Dürrn hervorgehoben
48.9569444444448.7572222222222291Koordinaten: 48° 57′ N, 8° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Enzkreis
Höhe: 291 m ü. NHN
Fläche: 15,64 km²
Einwohner: 3392 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 217 Einwohner je km²
Postleitzahl: 75248
Vorwahlen: 07043 (Ölbronn), 07237 (Dürrn)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: PF
Gemeindeschlüssel: 08 2 36 075
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 53
75248 Ölbronn-Dürrn
Webpräsenz: www.oelbronn-duerrn.de
Bürgermeister: Norbert Holme
Lage der Gemeinde Ölbronn-Dürrn im Enzkreis
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Über dieses Bild
Die Dorfkirche von Dürrn

Ölbronn-Dürrn ist eine Gemeinde im Enzkreis in Baden-Württemberg, etwa 12 km von der Kreisstadt Pforzheim entfernt zwischen Kraichgau und Stromberg. Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn Knittlingen, Maulbronn, Ötisheim, Kieselbronn und Neulingen.

Geographie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Ölbronn-Dürrn besteht aus den beiden Ortsteilen Ölbronn (1575 Einwohner am 30. November 2013[2]) und Dürrn (1782 Einwohner). Die Ortsteile sind räumlich identisch mit den ehemaligen Gemeinden gleichen Namens, ihre offizielle Bezeichnung erfolgt in der Form „Ölbronn-Dürrn Ortsteil …“.[3]

Zum Ortsteil Dürrn gehören das Dorf Dürrn, die Höfe Waldhof und Karlshäuserhof. Zum Ortsteil Ölbronn gehören das Dorf Ölbronn und die Orte Erlen und Lerchenmühle.
Im Ortsteil Dürrn liegt die Wüstung Dagolfingen und im Ortsteil Ölbronn liegen die Wüstungen Rothsalmbach und Mulinshusen sowie eine abgegangene »Burg«.[4]

Geschichte[Bearbeiten]

Im Zuge der Gemeindereform in Baden-Württemberg schlossen sich am 1. Juli 1974 die badische Gemeinde Dürrn und die württembergische Gemeinde Ölbronn zur neuen Gemeinde Ölbronn-Dürrn zusammen. Die Einwohner nennen ihre Gemeinde deshalb gerne das „Ländle im Kleinformat“.

Ortsteile[Bearbeiten]

Ölbronn[Bearbeiten]

Ölbronn ist erstmals 1244 als Elebrunnen urkundlich erwähnt worden. Man nimmt heute an, dass es die Nachfolgesiedlung des wahrscheinlich 926 zerstörten Dorfes Mühlhausen, das erstmals 790 im Lorscher Codex erwähnt wurde, ist. Ölbronn war Zehntdorf des Klosters Maulbronn und gehörte mit diesem zur Kurpfalz. Aufgrund des bayerisch-pfälzischen Erbfolgekrieges kam es 1504 an Württemberg. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Ölbronn am 13. Juli 1622 von kroatischen Truppen niedergebrannt und über 500 Bewohner wurden getötet. 1853 erhielt der Ort einen Bahnhof an der Strecke MühlackerBruchsal.

Dürrn[Bearbeiten]

Dürrn wurde erstmals 1240 urkundlich erwähnt, dürfte jedoch älter sein. Das Dorf war in Besitz des Klosters Maulbronn. Nach Aufhebung des Klosters infolge der Reformation war die Gemeinde teils württembergisch teils badisch, ehe die Markgrafen von Baden 1687 auch den württembergischen Anteil erwarben. Die evangelische Kirche wurde 1738 errichtet. Außerhalb von Dürrn befand sich schon sehr früh eine Siedlung, welche den Namen Thalfingen/Tailfingen/Dagolfingen trug.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

Der Ölbronn-Dürrner Fußballverein heißt SG Ölbronn-Dürrn. Die beiden Vereine TSV Ölbronn und 1. FC Dürrn haben sich 2000 zur Spielgemeinschaft zusammengeschlossen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Der Ortsteil Ölbronn liegt an der württembergischen Westbahn und wird von der Linie S 9 der Stadtbahn Karlsruhe bedient.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn
  • Barbara Knodel: Zwerland – Eine Frau, ein Dorf im Schatten der Hakenkreuzfahne

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ölbronn-Dürrn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. „Ölbronn-Dürrn - Zahlen und Fakten“
  3. Hauptsatzung der Gemeinde Ölbronn-Dürrn vom 25. Juli 2008 (PDF; abgerufen am 25. August 2009)
  4. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 572–573