Mühlacker

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Mühlacker
Mühlacker
Deutschlandkarte, Position der Stadt Mühlacker hervorgehoben
48.95018.8394240Koordinaten: 48° 57′ N, 8° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Enzkreis
Gemeindeverwal-
tungsverband:
VVG Mühlacker
Höhe: 240 m ü. NHN
Fläche: 54,32 km²
Einwohner: 24.798 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 457 Einwohner je km²
Postleitzahl: 75417
Vorwahl: 07041
Kfz-Kennzeichen: PF
Gemeindeschlüssel: 08 2 36 040
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kelterplatz 7
75417 Mühlacker
Webpräsenz: www.muehlacker.de
Oberbürgermeister: Frank Schneider (FDP)
Lage der Stadt Mühlacker im Enzkreis
Birkenfeld Eisingen Engelsbrand Friolzheim Heimsheim Illingen Ispringen Kieselbronn Knittlingen Knittlingen Knittlingen Knittlingen Maulbronn Mönsheim Mühlacker Neuenbürg Neuhausen Niefern-Öschelbronn Ötisheim Sternenfels Tiefenbronn Wiernsheim Wimsheim Wurmberg Wurmberg Keltern Remchingen Straubenhardt Neulingen Kämpfelbach Ölbronn-Dürrn Ölbronn-Dürrn Ölbronn-Dürrn Königsbach-SteinKarte
Über dieses Bild

Mühlacker ist eine Stadt im Nordwesten Baden-Württembergs, rund zwölf Kilometer nordöstlich von Pforzheim. Sie ist die größte Stadt des Enzkreises und bildet ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden. Seit der Kreisreform, die am 1. Januar 1973 in Kraft trat, ist Mühlacker die bislang einzige Große Kreisstadt im Enzkreis. Zuvor gehörte Mühlacker zum Landkreis Vaihingen.

Mit der Gemeinde Ötisheim ist die Stadt Mühlacker eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft eingegangen.

Geographie[Bearbeiten]

Ansicht von Mühlacker aus Richtung Süden
Enz bei Nacht mit Burg Löffelstelz

Das Gebiet vom Mühlacker ist geprägt durch die Enz, einem linken Nebenfluss des Neckars. Die Enz erreicht von Südwesten kommend das Stadtgebiet bei Enzberg. Der Stadtteil Enzberg liegt links der Enz auf dem das Enztal begrenzenden Höhenzug. Nach Enzberg fließt die Enz in einem weiten Rechtsbogen. In diesem Rechtsbogen liegt Dürrmenz auf der rechten Enzseite. Nördlich auf der gegenüberliegenden Enzseite erstreckt sich die Kernstadt Mühlacker in einem flachen Seitental. In diesem verläuft auch die Eisenbahn und liegt der Bahnhof Mühlacker. Im Osten von Dürrmenz versperrt der Höhenzug mit der Burgruine Löffelstelz der Enz den weiteren Weg Richtung Osten, so dass sie sich hier in einer engen Biegung nach Süden wendet.

Hinter dem Ortsende von Dürrmenz wendet die südwärts fließende Enz in ihrem Lauf wieder nach Osten und erreicht schon bald den Stadtteil Lomersheim. Vor dem Stadtteil Mühlhausen macht die Enz dann zwei weite Bogen um dann hinter Mühlhausen nach einer engen Flussschleife das Stadtgebiet von Mühlacker wieder zu verlassen. Während sich das Enztal im Süden recht sanft zu den bis zu circa 380 Meter hohen Bergen erhebt, ist der Übergang im Norden meist steil. Hier findet sich wegen der idealen Lage auch Weinbau.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Mühlacker. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt: Vaihingen an der Enz und Eberdingen (beide Landkreis Ludwigsburg) sowie Wiernsheim, Niefern-Öschelbronn, Kieselbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Maulbronn und Illingen (alle Enzkreis).

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Stadtteil Einwohner
(Stand: 2000)
Fläche
(Stand: 2000)
Bevölkerungs-
dichte (Stand: 2000)
Gesamtstadt 27.062 54,3 km² 498 EW/km²
Dürrmenz & Mühlacker 15.102 16,2 km² 932 EW/km²
Enzberg 4.084 5,4 km² 752 EW/km²
Großglattbach 1.408 8,2 km² 172 EW/km²
Lienzingen 2.377 11,1 km² 214 EW/km²
Lomersheim 2.985 6,5 km² 457 EW/km²
Mühlhausen 1.106 6,9 km² 159 EW/km²

Die Stadt Mühlacker besteht aus der Kernstadt Mühlacker mit Dürrmenz sowie den Stadtteilen Enzberg, Großglattbach, Lienzingen, Lomersheim und Mühlhausen an der Enz. Die einzelnen Stadtteile haben keine eigene Vertretung wie etwa einen Ortschaftsrat. Es wurde lediglich die unechte Teilortswahl eingeführt.

Neben den genannten Stadtteilen werden gelegentlich noch weitere separat gelegene Wohnplätze mit eigenem Namen unterschieden, wie Sengach, Senderhang oder Hasenberghof. Ferner gibt es teilweise Wohngebiete mit eigenem Namen, beispielsweise Eckenweiher oder Heidenwäldle, die sich entsprechend der Aufsiedelung im Laufe der Zeit eingebürgert haben, deren Grenzen jedoch meist nicht festgelegt wurden.

Raumplanung[Bearbeiten]

Mühlacker bildet ein Mittelzentrum innerhalb der Region Nordschwarzwald, in der die Stadt Pforzheim als Oberzentrum ausgewiesen ist. Zum Mittelbereich Mühlacker gehören neben der Stadt Mühlacker noch die Städte und Gemeinden Illingen, Knittlingen, Maulbronn, Ötisheim und Sternenfels, wobei es hinsichtlich der Stadt Knittlingen Verflechtungen mit dem benachbarten Mittelzentrum Bretten (Region Mittlerer Oberrhein) gibt.

Geschichte[Bearbeiten]

Altertum und Mittelalter[Bearbeiten]

In der Gegend um Mühlacker gab es nachweislich schon vor über 12.000 Jahren erste Siedlungsplätze. Funde von keltischen und römischen Siedlungsresten bezeugen agrarische Nutzungen und antike Gewerbe (Kalkbrennen). Am Erlenbach ist ein Vicus nachgewiesen und auf der Gemarkung des Stadtteils Enzberg wurde von 2001 bis 2002 eine Villa rustica ausgegraben. Um das Jahr 500 wurden die ansässigen Alemannen von den Franken besiegt und der Enzgau ins Frankenreich integriert.

779 wurde die Siedlung Dürrmenz als Turmenz erstmals urkundlich erwählt. Ab der Mitte des 12. Jahrhunderts sind die Herren von Dürrmenz nachweisbar; sie residierten in der heutigen Burgruine Löffelstelz. 1159–1162 ist Ulrich von Dürrmenz Reichskanzler von Kaiser Friedrichs I. Barbarossa, danach bis zu seinem Tode am 26. Dezember 1163 der 39. erwählte Bischof von Speyer. Walter von Lomersheim stiftete 1138 sein Gut Eckenweiher zur Gründung eines Zisterzienserklosters. 1146 und 1147 wird das Kloster nach Maulbronn verlegt. Die Herren von Enzberg waren im 13. Jahrhundert im Besitz der Untervogtei über dieses Kloster.

Die Siedlung Enzberg wurde 1100 im Codex minor Spirensis erstmals urkundlich erwähnt, als Bischof Johannes von Speyer Enzberg und eine große Anzahl weiterer Orte dem Kloster Sinsheim schenkte.

Die Siedlung Mühlacker wurde erstmals 1292 erwähnt (nach anderen Quellen ist auch eine frühere Nennung möglich, die sich jedoch wohl.wahrscheinlich nicht auf die Siedlung Mühlacker bezieht). Im Laufe der folgenden rund 150 Jahren erwarb das Kloster den gesamten Besitz der Ortsherren von Dürrmenz. Mit der Übergabe des Klosters an Herzog Ulrich 1504 werden die Klosterdörfer Dürrmenz und Mühlacker, sowie das unterhalb der Löffelstelz gelegene Untermberg württembergisch. Mühlacker selbst bleibt im Laufe seiner Geschichte stets nur ein kleiner Weiler gegenüber dem größeren Nachbardorf Dürrmenz und verschwindet sogar zunächst von der politischen Landkarte. Dürrmenz allein bleibt als politische Gemeinde bestehen und gehört zum Oberamt Maulbronn.

Dreißigjähriger Krieg[Bearbeiten]

Der Dreißigjährige Krieg brachte Not und Elend. 1648 waren von ursprünglich 1242 Einwohnern (1622) noch 50 übrig. Im Pfälzer Erbfolgekrieg (1688–1697) wurde Dürrmenz 1692 von französischen Truppen geplündert. 1699 siedelten sich 500 aus Frankreich vertriebene Waldenser in Dürrmenz an. 1832 wurde Eckenweiher nach Dürrmenz eingegliedert.

Industrialisierung[Bearbeiten]

Mit der Eröffnung der Württembergischen Westbahn StuttgartBruchsal 1853 begann im Raum Dürrmenz-Mühlacker das Industriezeitalter. Für die Westbahn wäre ein kürzerer Verlauf weiter nördlich durch das Mettertal möglich gewesen. Um den badischen Eisenbahnen einen späteren Anschluss von Pforzheim her zu ermöglichen, wird aber der Umweg über den bis dahin unbedeutenden Eckenweiher Hof gewählt. Nachdem die Gemeinde Dürrmenz ihren Namen nicht für den Bahnhof preisgeben will, wird der alte Name des Weilers Mühlacker für die neue Station verwendet. Als die Bahnstrecke Karlsruhe–Mühlacker dann 1863 gebaut wird, ist Mühlacker Eisenbahnknotenpunkt und gleichzeitig Grenzbahnhof. Als Kuriosität besitzt es noch bis 1930 zwei Bahnhöfe nebeneinander, den größeren Württembergischen Bahnhof und den Badischen Bahnhof. Dieser alte Badische Bahnhof wurde später zurückgebaut, das Gleis 50 des Mühlacker Bahnhofs erinnert noch an seine Lage. Durch den Bahnbau, begünstigt durch den Abbau der Zollschranken zwischen 1819 und 1851 und die Aufhebung des Zunftzwanges (1862) siedeln sich in der Nähe des Bahnhofs Industriebetriebe an. Dadurch wächst Mühlacker rasch an und überflügelt bald den bislang größeren Nachbarort Dürrmenz, so dass sich die Gemeinde Dürrmenz später Dürrmenz-Mühlacker nennt.

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Nach dem Ersten Weltkrieg unterbrechen Inflation, Weltwirtschaftskrise und hohe Arbeitslosigkeit die weitere Entwicklung. 1930 wurde die Gemeinde Dürrmenz-Mühlacker zur Stadt Mühlacker erhoben. Im gleichen Jahr nimmt auch der Großrundfunksender Mühlacker seinen Betrieb auf, der im Jahr 1934 einen 190 Meter hohen Sendeturm in Holzbauweise erhält. Dieser Turm, der 1945 gesprengt wurde, war die höchste Holzkonstruktion aller Zeiten. Mit der Auflösung des Oberamts Maulbronn 1938 kam die junge Stadt Mühlacker zum Landkreis Vaihingen. Während der NS-Zeit wurden fünf der insgesamt acht jüdischen Bürger Mühlackers in Auschwitz ermordet.

Der Zweite Weltkrieg endete in Mühlacker mit Zerstörungen durch Luftangriffe und Artilleriebeschuss. Drei Tage lang wird um Dürrmenz gekämpft. Die Besetzung erfolgt am 7. April 1945. Nach 1945 finden 3000 Flüchtlinge und Vertriebene in Mühlacker eine neue Heimat.

Der spätere Ortsteil Großglattbach bleibt dagegen von Luftangriffen weitestgehend verschont. Dennoch soll der Krieg auch hier kein glimpfliches Ende nehmen: Die deutschen Truppen ziehen sich seit Anfang April 1945 vom Rhein nach Osten zurück, immer bedrängt von den nachrückenden Franzosen und Amerikanern. Weder am Heuchelberg noch an der Enz kann eine haltbare Verteidigungslinie aufgebaut werden. Am 7. und 8. April sind bereits alle Orte nördlich der Enz besetzt und noch am 8. gelingt es den Franzosen, auch die Enz zu überqueren. Gegen Mittag besetzen schließlich aus Mühlhausen kommende französische Truppen Großglattbach, wobei es jedoch zu keinen größeren Kampfhandlungen kommt. Dies soll sich aber innerhalb einer Stunde ändern. SS-Verbände haben sich in den Wäldern um Großglattbach festgesetzt und beginnen nun, die Franzosen mit Artillerie zu beschießen. Zehn Tage lang dauern die Artillerieduelle über die Köpfe der Großglattbacher hinweg, die sich größtenteils in ihren Kellern versteckt halten. Fünf Einwohner kommen in diesen Tagen zu Tode. Erst am 18. April, als auch Pforzheim erobert wird, sind die Kampfhandlungen in Großglattbach vorbei. Noch heute findet man in den Wäldern Reste von Gräben und Schützenlöchern.

Im Rahmen der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wird der Landkreis Vaihingen aufgelöst. Das westliche Kreisgebiet und mit ihm die Stadt Mühlacker wird Teil des neu gebildeten Enzkreises. Der östliche Teil des Kreises Vaihingen gelangt an den Landkreis Ludwigsburg.

Die Einwohnerzahl der Stadt Mühlacker überschreitet 1972 im Rahmen der Gebietsreform die Grenze von 20.000. Daraufhin stellt die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die Landesregierung von Baden-Württemberg dann mit Wirkung vom 1. Januar 1973 beschließt.

Religionen[Bearbeiten]

Blick von der Herz-Jesu-Kirche auf die evangelische Paulus-Kirche
Blick von der Paulus-Kirche auf die katholische Herz-Jesu-Kirche

Das Gebiet der heutigen Stadt Mühlacker gehört anfangs zum Bistum Speyer und ist dem Archidiakonat St. Guido zugeordnet. Nachdem die meisten Orte spätestens seit Anfang des 16. Jahrhunderts zu Württemberg gehören, wird auch von dort nach 1534 die Reformation eingeführt. Zunächst gibt es nur Lutheraner. Die ab 1699 angesiedelten Waldenser sind jedoch reformiert und haben danach auch eine eigene Kirchengemeinde. Sie erhalten die alte Pfarrkirche St. Peter in Dürrmenz. Der lutherischen Gemeinde verbleibt die Kirche St. Andreas, die bereits 1408 Pfarrkirche geworden war.

1823 wurde die reformierte Gemeinde aufgehoben und in die Evangelische Landeskirche in Württemberg integriert. Danach dient deren Kirche St. Peter als Friedhofskirche. Fortan ist die St. Andreaskirche bis ins 20. Jahrhundert die einzige Kirche des Ortes. Bis 1827 war sie Sitz eines Dekanats, dann wurde Maulbronn Dekanatssitz bis 1970.

Im 20. Jahrhundert wurde die Kirchengemeinde Dürrmenz bzw. Mühlacker aufgrund ihrer Größe aufgeteilt. Es entsteht 1920 neben der St. Andreasgemeinde zusätzlich die Paulusgemeinde, die jedoch zunächst noch ihre Gottesdienste in der Bärenwirtschaft abhält. Erst 1954 wird die heutige Pauluskirche erbaut, die auch wieder Sitz eines Dekanats wird. 1959 entsteht dann noch das Gemeindehaus der Paul-Gerhardt-Gemeinde. In den Stadtteilen Enzberg, Großglattbach, Lienzingen, Lomersheim und Mühlhausen an der Enz gibt es jeweils eine eigene evangelische Kirchengemeinde und eine Kirche, wobei die Pfarrei und Kirche in Enzberg erst 1823 entstehen. Alle Kirchengemeinden gehören seit 1970 zum Kirchenbezirk Mühlacker innerhalb des Sprengels Heilbronn der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

Ende des 19. Jahrhunderts ziehen auch wieder Katholiken nach Dürrmenz bzw. Mühlacker und 1895 wird bereits eine kleine Kirche nördlich der Bahnlinie erbaut. 1902 entsteht ein Expositurvikariat und 1912 eine Pfarrverweserei, die 1919 zur eigenständigen Pfarrei Herz-Jesu erhoben wird. 1925 kann sich die Gemeinde dann die heutige Herz-Jesu-Kirche erbauen. Nach dem Zweiten Weltkrieg ziehen auch in die heutigen Stadtteile Mühlackers Katholiken. Die heutige Pfarrgemeinde Herz-Jesu innerhalb des Dekanats Mühlacker des Bistums Rottenburg-Stuttgart umfasst alle Katholiken des Stadtgebiets Mühlackers und der Gemeinde Ötisheim. Neben der Herz-Jesu-Kirche in Mühlacker gibt es seit 1973 noch die Filialkirche St. Martin im Stadtteil Enzberg. Seit 1999 bilden die Gemeinden Herz-Jesu Mühlacker und St. Joseph Illingen die Seelsorgeeinheit Mitte innerhalb des Dekanates Mühlacker. Sitz des leitenden Pfarrers ist Mühlacker.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Mühlacker Freikirchen, darunter die Evangelisch-methodistische Kirche (EmK), eine Freie evangelische Gemeinde (FeG) und eine Adventisten-Gemeinde. Ferner gibt es eine griechisch-orthodoxe Gemeinde, die Zeugen Jehovas und die Neuapostolische Kirche.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Baden-Württemberg wurden folgende Gemeinden nach Mühlacker eingegliedert:

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1622 1.242
1669 450
1771 1.403
1803 1.811
1849 2.261
1. Dezember 1871 2.592
1. Dezember 1880 ¹ 2.660
1. Dezember 1890 ¹ 2.905
1. Dezember 1900 ¹ 3.381
1. Dezember 1910 ¹ 4.931
8. Oktober 1919 ¹  ?
16. Juni 1925 ¹ 5.688
16. Juni 1933 ¹ 6.088
Jahr Einwohner
17. Mai 1939 ¹ 6.325
Dezember 1945 ¹ 6.720
13. September 1950 ¹ 9.151
6. Juni 1961 ¹ 12.071
27. Mai 1970 ¹ 14.003
31. Dezember 1975 23.900
31. Dezember 1980 24.216
27. Mai 1987 ¹ 23.856
31. Dezember 1990 25.301
31. Dezember 1995 25.598
31. Dezember 2000 26.011
31. Dezember 2005 26.105
31. Dezember 2010 25.369

¹ Volkszählungsergebnis

Einwohnerzahlen 1870–2000
heutiges Stadtgebiet Kernstadt Mühlacker
Jahr Einwohner Einwohner/km² Einwohner Einwohner/km²
 1870  -- --   2.592 171
1925 -- --   5.688 374
1939 11.904 223   6.363 416
1945 13.028 244   6.720 442
1960 20.021 375 11.830 779
1970 23.814 447 14.056 925
1980 24.288 447 13.617 841
1990 25.179 463 14.558 899
2000 27.062 498 15.102 932

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2009[2]
Wahlbeteiligung: 47,1 % (2004: 47,9 %)
 %
40
30
20
10
0
31,9 %
21,0 %
18,2 %
17,4 %
11,5 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
-4,0 %p
-0,5 %p
-0,7 %p
+2,0 %p
+3,2 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
d Mensch und Umwelt

Der Gemeinderat der Stadt Mühlacker wird in einer „unechten Teilortswahl“ gewählt, das heißt, jeder Stadtteil hat entsprechend seiner Größe eine bestimmte Anzahl an Gemeinderäten. Im Regelfall hat der Gemeinderat der Gesamtstadt Mühlacker 32 Mitglieder, die sich auf die einzelnen Stadtteile wie folgt verteilen: Mühlacker (mit Dürrmenz) 16, Enzberg 5, Großglattbach 2, Lienzingen 3, Lomersheim 4 und Mühlhausen (Enz) 2 Sitze. Seit der letzten Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 mit einer Wahlbeteiligung von 47,13 % hat der Gemeinderat wegen Überhang- und Ausgleichsmandaten insgesamt 36 Mitglieder, die sich auf die einzelnen Parteien wie folgt verteilen:

Liste Stimmenanteil Sitze
CDU 31,9 % 12 (–1)
SPD 21,0 % 8 (±0)
FW 18,2 % 6 (–1)
Mensch und Umwelt 17,4 % 6 (+1)
FDP 11,5 % 4 (+1)

Bürgermeister[Bearbeiten]

An der Spitze der Stadt steht der Bürgermeister, seit 1. Januar 1973 Oberbürgermeister, der von der Bevölkerung auf acht Jahre direkt gewählt wird. Sein ständiger Vertreter ist der Erste Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung Bürgermeister.

Bürgermeister bzw. (bis 1918) Schultheiß oder (ab 1973) Oberbürgermeister

Wappen[Bearbeiten]

Wappen der Stadt Mühlacker

Blasonierung: In Blau ein goldener (gelber) Wellenbalken begleitet oben von einem goldenen (gelben) Ring mit rotem Stein, unten von einem vierspeichigen, sechsschaufeligen goldenen (gelben) Mühlrad mit roter Achse.[3]

Das Wappen ist seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Die Wellenlinie symbolisiert die Enz. Der Ring steht für die Herren von Dürrmenz. Früher war im unteren Bereich des Wappens ein Kreuz abgebildet, das für das Zisterzienser Kloster Maulbronn stand, zu dem die Siedlung Mühlacker gehörte. Das Wappen wurde Mühlacker 1926 verliehen. Bei der Ernennung zur Stadt 1930 wurde das Kreuz durch ein Mühlrad für Mühlacker ersetzt, nachdem die wirtschaftliche und politische Bedeutung gegenüber dem einst dominierenden Dürrmenz weiter angewachsen war.

Der Wappenspruch Mühlackers lautet: Ring und Rad – Treue und Tat.

Wappen der Ortsteile

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Mühlacker unterhält seit 1978 mit der italienischen Stadt Bassano del Grappa eine Städtepartnerschaft.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Das Heimatmuseum Mühlacker befindet sich in der ehemaligen Kelter, einem dreigeschossigen Steinbau aus dem Jahr 1596.

Musik[Bearbeiten]

In Mühlacker befindet sich eine Außenstelle der Jugendmusikschule Pforzheim.

Der Musikverein Mühlacker hat sein Vereinsheim am "Wullesee" in Dürrmenz.

Bauwerke[Bearbeiten]

Sendeanlage Mühlacker

Kernstadt[Bearbeiten]

Ein bemerkenswertes modernes Bauwerk in Mühlacker ist der zwischen 1972 und 1973 in Stahlbetonbauweise errichtete Wasserturm Mühlacker. Er ist 42 Meter hoch mit einem Fassungsvermögen von 610 Kubikmetern. Er ist neben der Sendeanlage Mühlacker des SWR ein Wahrzeichen der Stadt und wird während der Weihnachtszeit auch dekoriert.

Burgruine Löffelstelz

Dürrmenz[Bearbeiten]

Dürrmenz

Sehenswert ist die Burgruine Löffelstelz. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert erbaut und war Residenz der Herren von Dürrmenz.

Im am rechten Enzufer liegenden alten, von Waldensern besiedelten Stadtteil Dürrmenz steht die Pfarrkirche St.Andreas aus dem Jahr 1585. Die Waldenser bekamen die ältere, ehemalige Pfarrkirche (und heutige Friedhofskirche) St. Peter am linken Enzufer für ihre Gottesdienste überlassen. Zur Friedhofskirche gehört auch ein Biedermeierfriedhof.

Großglattbach[Bearbeiten]

In dem südlich gelegenen Stadtteil Großglattbach befindet sich die Pfarrkirche St. Peter sowie eine Friedhofskirche. Großglattbach zählt etwa 1350 Einwohner.

Lomersheim[Bearbeiten]

In Lomersheim steht am Südhang des Senderberges St. Peter aus dem 14. Jahrhundert. Oberhalb des Dorfkerns befinden sich noch Überreste der ehemaligen Burgruine Lomersheim.

In Mühlhausen

Mühlhausen[Bearbeiten]

An der unteren Enzschleife im vom Weinbau geprägten Stadtteil Mühlhausen ist St. Alban aus dem 15. Jahrhundert mit spätere Erweiterungen erhalten. Ein weiteres bemerkenswertes Bauwerk ist das Laufwasserkraftwerk Mühlhausen.

Geschichte[Bearbeiten]

892 erste urkundliche Erwähnung.

Von den Ortsadeligen, Ministerialen der Enzgaugrafen, tritt 1120 im Codex Laureshamensis ein Marquard von Mühlhausen auf. Im 13. Jahrhundert konnte das Dorf reichsunmittelbar sein und bemüht sich in langen Prozessen, seine Reichsfreiheit zu behaupten. Der römisch-deutsche König Wenzel unterwirft jedoch 1381 das Dorf der Gerichtsbarkeit des Klosters Maulbronn, was 1444 vom deutschen König und späteren Kaiser Friedrich III. und 1479 von Pfalzgraf Ludwig bestätigt wird. Der schwelende Streit um die Reichsfreiheit mündet schließlich 1484 in einem Schiedsvertrag zwischen dem Kloster Maulbronn und Mühlhausen. 1508 verkauft Maulbronn den Ort an den Erbmarschall Thumb von Neuburg. Kaiser Maximilian bestätigt den Verkauf in einem Lehnsbrief und bringt darin zum Ausdruck, dass Mühlhausen ein freies Reichsdorf war. Der Ort hatte 1 1/2 Soldaten zum Reichsheer zu stellen. Das Schloss wird 1566 erbaut. 1648 erwirbt Johann von Hohenfeld das Dorf. 1689 geht es durch Heirat an die Freiherren von Stain. Herzog Karl Eugen von Württemberg kauft 1785 das Dorf von den Stain´schen Töchtern. Damit ist auch der letzte beim Reichshofgericht in Wien angestrengte Prozess um die Reichsfreiheit zu Ende.

Renaissance-Schloss Mühlhausen[Bearbeiten]

Das Schloss wurde 1566 erbaut. 1648 erwirbt Johann von Hohenfeld das Dorf. 1689 geht es durch Heirat an die Freiherren von Stein. Herzog Carl Eugen von Württemberg kauft 1785 das Dorf von den Stein´schen Töchtern. Damit ist auch der letzte beim Reichshofgericht in Wien angestrengte Prozess um die Reichsfreiheit zu Ende. Die dem heiligen Albanus geweihte Kirche ist romanischen Ursprungs. Sie wird 1231 kirchenrechtlich dem Kloster Maulbronn unterstellt. 1458 und 1526 werden Umbauten im gotischen Stil vorgenommen, weitere 1759, 1772 und 1912. Das Schloss war von 1961 bis 1996 ein sozialpädagogisches Institut des Christlichen Jugenddorfwerkes. Seitdem befindet es sich im Privatbesitz.[4]

360°-Panorama in Lienzingen in der Knittlinger Straße zwischen den historischen Fachwerkhäusern
Knittlinger Straße in Lienzingen

Lienzingen[Bearbeiten]

Im Norden der Stadt stehen

  • Die in den 1960er Jahren renovierte, baulich vollständig erhaltene evangelische Peterskirche ist von einer 1492 errichteten Kirchenburg mit Mauer, Zugbrücke und Graben umgeben.
  • Im Süden des Stadtteils an der B35 weithin sichtbar steht die mit spitzem Turm hoch aufragende Frauenkirche, eine Wallfahrtskirche laut Kirchenführer aus den Jahren 1476 und 1483, die nach neueren Forschungsergebnissen vom Kloster Maulbronn im 14. Jahrhundert für die damals mit Lienzingen im gleichen Kirchspiel vereinigten Bürger des heute Maulbronner Stadtteils Schmie gebaut wurde.
  • Das älteste bekannte ländliche Wohnhaus im Regierungsbezirk Karlsruhe, gebaut um 1441. Das Gebäude wurde in den 1990er Jahren aufwändig und unter Beibehaltung von möglichst viel historischer Substanz restauriert und zur Gaststätte „Zum Nachtwächter“ umgebaut[5]. Die Bemühungen wurden 1996 mit dem Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg geehrt.

Enzberg[Bearbeiten]

Die evangelische Kirche im auch nach Mühlacker eingemeindeten Weinbauort Enzberg, stammt aus dem Jahr 1832.

Siehe auch: Burgruine Enzberg

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

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Mühlacker ist eine Industriestadt, aber auch ein Weinbauort: Im Ortsteil Lomersheim gibt es die Lage Halde, die zur Großlage Stromberg im Bereich Württembergisches Unterland gehört.

Verkehr[Bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Durch Mühlacker führt die Bundesstraße 10. Über diese erreicht man in Richtung Westen die Bundesautobahn 8 bei Pforzheim (Anschlussstelle Pforzheim-Ost) in ca. 10 Minuten. Richtung Osten erreicht man in ca. 40 Minuten Stuttgart, in ca. 30 Minuten die A81 bei Zuffenhausen. Der Ortsteil Lienzingen liegt an der Bundesstraße 35 auf der man die Autobahnanschlussstelle Bruchsal (A5) ca. 25 km Entfernung erreicht.

Eisenbahnverkehr[Bearbeiten]

Der Bahnhof Mühlacker liegt an der Württembergischen Westbahn Stuttgart–Bruchsal(–Heidelberg–Mannheim). Hier zweigt die Bahnstrecke Karlsruhe–Mühlacker ab, die durch Pforzheim führt.

Von Mühlacker fahren im Taktverkehr sowohl Nahverkehrszüge Richtung Pforzheim–Karlsruhe als auch Richtung Stuttgart. Die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft betreibt die S-Bahn-Linien S5 (Bietigheim-BissingenWörth-Dorschberg) und S9 (nach Bretten und Bruchsal), die den Bahnhof Mühlacker bedienen. Die Organisation des ÖPNV erfolgt durch den Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis und des Karlsruher Verkehrsverbundes (nur auf Schienenstrecken im Enzkreis). Zudem ist Mühlacker InterCity-Halt der Deutschen Bahn AG mit Anbindungen an Stuttgart, Nürnberg, Aalen, Pforzheim und Karlsruhe.

Busverkehr[Bearbeiten]

In Mühlacker gibt es mehrere Stadtbuslinien die von den Stadtwerken Mühlacker betrieben werden.

Medien[Bearbeiten]

In Mühlacker erscheint als Tageszeitung das Mühlacker Tagblatt. Ferner berichten die Pforzheimer Zeitung (Ausgabe Mühlacker) und die Vaihinger Kreiszeitung über das lokale Geschehen. Darüber hinaus gibt es noch die Ortsnachrichtenblätter der Verlage Schlecht und Gengenbach. Im Bereich Hörfunk liegt Mühlacker im Empfangsbereich des öffentlich-rechtlichen Südwestrundfunks, ferner gehört Mühlacker auch zum Sendegebiet des privaten Bereichssenders Antenne 1. Im Bereich der Online-Medien berichtet die Karlsruher Online-Tageszeitung Ka-news und das von der Pforzheimer Zeitung herausgegebene Nachrichtenportal Muehlacker-News.de über das lokale Geschehen.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Mühlacker ist Sitz eines Notariats und eines Finanzamts. Das Rathaus der Großen Kreisstadt beherbergt auch Außenstellen des Landratsamts Enzkreis, das seinen Sitz in Pforzheim hat. Daneben gibt es eine Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit Pforzheim. An kulturellen Einrichtungen gibt es u.a. eine Stadtbibliothek, ein Heimatmuseum und die städtische Volkshochschule mit Kursprogramm und Veranstaltungsprogramm im Mühlehof.

Träger des Jugendhaus Mühlacker ist seit 1982 der Verein Mühlacker Jugendhaus; die Finanzierung des Jugendhauses erfolgt überwiegend durch die Stadt Mühlacker.[6]

Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Mühlacker der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und eines Dekanats des katholischen Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Schulen[Bearbeiten]

Mühlacker hat ein Gymnasium (Theodor-Heuss-Gymnasium), eine Realschule (Mörike-Realschule)[7] und eine Förderschule (Uhlandschule). Ferner mehrere Grundschulen bzw. Grund- und Hauptschulen mit Werkrealschulen (Heidenwäldle-Grundschule, Grundschule Großglattbach, Grundschule Lienzingen, Wendler-Grundschule Lomersheim und Grundschule Mühlhausen sowie Schillerschule, Ulrich-von-Dürrmenz-Schule – jeweils Grund-, Haupt- und Werkrealschule).

Der Enzkreis ist Träger der Beruflichen Schulen der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule (Gewerbliche Schule) und Georg-Kerschensteiner-Schule (Kaufmännische Schule) sowie der Krankenpflegeschule am Kreiskrankenhaus.

Außer gibt es die private Johann-Christoph-Blumhardt-Schule – Freie evangelische Bekenntnisschule Pforzheim/Enzkreis (Kindergarten, Grund-, Werkreal- und Realschule sowie Wirtschaftsgymnasium).

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Die Stadt Mühlacker bzw. die heute zu Mühlacker gehörigen Gemeinden haben folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:

  • 1895: Franz Joseph K. Chr. Ferdinand Gambs, Oberamtmann
  • 1921: Viktor Reichmann, Sanitätsrat
  • 1926: Karl Knöller, Studienrat, Heimatdichter und -forscher
  • 1932: August Hebenstreit, Arzt
  • 1949: Richard Osswald Woerner, Bürgermeister
  • 1950: Otto August Friedrich Rieger, Stadtpfarrer
  • 1958: Friedrich Christian Münch (Lienzingen), Fabrikant
  • 1960: Carl Jakob (Lomersheim), Fabrikant
  • 1962: Emil Ludwig Heidinger (Lomersheim), Fabrikant
  • 1962: Christian Eugen Lutz (Lomersheim), Fabrikant
  • 1975: Richard Allmendinger (Lienzingen), Bürgermeister von Lienzingen
  • 1993: Gerhard Knapp, ehemaliger Oberbürgermeister
  • 2004: Pietro Fabris, ehemaliger Bürgermeister der Partnerstadt Bassano del Grappa/Italien

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Erich Keyser (Hrsg.): Württembergisches Städtebuch, Kohlhammer, Stuttgart 1962, (Deutsches Städtebuch, Band 4,2).
  • Karl Knöller (Hrsg.): Unser Dürrmenz-Mühlacker: Ein Ortsbuch für Haus und Schule , Elser, Dürrmenz-Mühlacker 1928.
  • Bernd Burkhardt: Eine Stadt wird braun. Die nationalsozialistische Machtergreifung in der schwäbischen Provinz, Hofmann und Campe, Hamburg 1980, ISBN 3-455-08838-4.
  • Marlis Lippik (Hrsg.): Bis zum bitteren Ende: Der Zweite Weltkrieg in Mühlacker, Stadtarchiv, Mühlacker 1995, ISBN 3-931189-30-9 (Beiträge zur Geschichte der Stadt Mühlacker, Band 1).
  • Stadt Mühlacker (Hrsg.): Historische Streiflichter 1596 bis 1945: Über Menschen, Kriegswirren, Schulunterricht und die Kelter in Mühlacker, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 1997, ISBN 3-929366-54-1 (Beiträge zur Geschichte der Stadt Mühlacker, Band 2)
  • Thomas Adam und Konrad Dussel: Lomersheim an der Enz. (Mehr als) 1200 Jahre Geschichte, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2000, ISBN 3-89735-128-5 (Beiträge zur Geschichte der Stadt Mühlacker, Band 3).
  • Konrad Dussel (Hrsg.): Enzberg: vom römischen Gehöft zur modernen Industriegemeinde, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2000, ISBN 3-89735-155-2 (Beiträge zur Geschichte der Stadt Mühlacker, Band 4).
  • Elisabeth Brändle-Zeile: Historische Streiflichter aus Mühlacker / T.2., Von der urzeitlichen Landwirtschaft über die Gastwirtschaften zum Stadtjubiläum, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2005, ISBN 3-89735-429-2 (Beiträge zur Geschichte der Stadt Mühlacker, Band 5)
  • Konrad Dussel: Großglattbach: Vom mittelalterlichen Bauerndorf zur modernen Wohngemeinde, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2007, ISBN 978-3-89735-501-9 (Beiträge zur Geschichte der Stadt Mühlacker, Band 6).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Wahlen/Kommunalwahlen_2009/GTabelle.asp?G=GE236040
  3. muehlacker.de
  4. Schloss Mühlhausen
  5. http://www.hotelrestaurant-nachtwaechter.de/Haustext.html
  6. Jugendhaus Pro Zwo
  7. Mörike-Realschule

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mühlacker – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Mühlacker – Reiseführer