Tiefenbronn

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Tiefenbronn
Tiefenbronn
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Tiefenbronn hervorgehoben
48.8241666666678.8002777777778428Koordinaten: 48° 49′ N, 8° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Enzkreis
Höhe: 428 m ü. NN
Fläche: 14,79 km²
Einwohner: 5422 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 367 Einwohner je km²
Postleitzahl: 75233
Vorwahl: 07234
Kfz-Kennzeichen: PF
Gemeindeschlüssel: 08 2 36 062
Adresse der Gemeindeverwaltung: Gemmingenstraße 1
75233 Tiefenbronn
Webpräsenz:
Bürgermeister: Friedrich Sämann
Lage der Gemeinde Tiefenbronn im Enzkreis
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Über dieses Bild

Tiefenbronn ist eine Gemeinde im Enzkreis in Baden-Württemberg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

[Bearbeiten] Geographische Lage

Die Gemeinde Tiefenbronn mit den Ortsteilen Tiefenbronn, Mühlhausen und Lehningen liegt im Enzkreis (Baden-Württemberg) am Rande des Nordschwarzwaldes. Tiefenbronn liegt an der Würm, die aber nicht direkt durch Tiefenbronn, sondern durch den Ortsteil Mühlhausen fließt.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Tiefenbronn liegt zwischen den Städten Leonberg, Weil der Stadt, Pforzheim und Bad Liebenzell.

Eine enge Verbindung besteht zur Nachbargemeinde Neuhausen (Enzkreis).

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Tiefenbronn gehören die ehemaligen Gemeinden Lehningen und Mühlhausen. Zu den ehemaligen Gemeinden Lehningen und Mühlhausen gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer. Zur Gemeinde Tiefenbronn in den Grenzen von 1971 gehören das Dorf Tiefenbronn und die Häuser Wasserwerk.[2]

Tiefenbronn

[Bearbeiten] Geschichte

Tiefenbronn wurde erstmals 1105 im Codex des Klosters Hirsau erwähnt. Später war es im Besitz der Herren von Stein. Jakob von Stein verkaufte den Ort 1407 an den Reichsfreiherrn Dieter V. von Gemmingen. Seit 1806 gehörte der Ort hoheitsrechtlich zum Großherzogtum Baden, das 1839 auch den Besitz der Gemminger aufkaufte. Seit 1952 gehört Tiefenbronn zum neuen Bundesland Baden-Württemberg.

In den 90er Jahren geriet Tiefenbronn mehrfach in bundesweite Schlagzeilen: Zum einen wurden bei wiederholten Einschlägen von Eisbrocken aus Flugzeugtoiletten etliche Dachfenster und Gebäude beschädigt. Auch ein Entführungsfall brachte 1997 die Presse nach Tiefenbronn.

Die heutige Gemeinde wurde am 1. Januar 1972 durch Vereinigung der Gemeinden Tiefenbronn, Lehningen und Mühlhausen neu gebildet.

Wappen der früheren Gemeinden

[Bearbeiten] Ortsteile

Mühlhausen wurde - wie Tiefenbronn - erstmals 1105 im Codex des Klosters Hirsau erwähnt. Mit Tiefenbronn zusammen kam es über die Reichsfreiherrn von Gemmingen an das Großherzogtum Baden und schließlich an Baden-Württemberg. Zum 1. Januar 1972 wurde es gemeinsam mit dem Ortsteil Lehningen nach Tiefenbronn eingemeindet.

Lehningen ist der kleinste Ortsteil der Gemeinde Tiefenbronn.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Dem Gemeinderat gehören nach der Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 neben dem Bürgermeister als Vorsitzenden 14 Mitglieder an.

CDU 54,9 % +7,0 % 8 Sitze +1
SPD 18,2 % -13,6 % 2 Sitze -2
LMU1 26,9 % +6,7 % 4 Sitze +1

1Liste Mensch und Umwelt

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Bildung

Mit der Lucas-Moser-Schule verfügt Tiefenbronn über eine Grundschule.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Bauwerke

Im Ortsteil Tiefenbronn ist die kulturhistorische Berühmtheit seine 600 Jahre alte Maria-Magdalenen Kirche, die mehrere Sehenswürdigkeiten bietet. Neben einer gotische Silbermonstranz von Jörg Seldere beherbergt sie die Hauptwerke von gleich zwei Meistern: den Hochaltar von Hans Schüchlin aus dem Jahr 1469 und den Magdalenenaltar von Lukas Moser aus dem Jahr 1432.

Im Ortsteil Mühlhausen sind die katholische Kirche St. Alexander aus dem Jahre 1495 mit ihren Grabplatten von 1607 und 1732 sowie das alte Wasserschloss mit Wehrmauer von 1551/1553 (heute evangelisches Pfarramt) sehenswert.

Im Ortsteil Lehningens ist die kleine katholische Kirche St. Ottilien in der Ortsmitte sehenswert. Sie wurde etwa 1500 erbaut

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 580–582

[Bearbeiten] Literatur

  • Knöbel-Methner, Judith: 900 Jahre Tiefenbronn. Streiflichter einer Gemeinde. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2005. ISBN 978-3-89735-427-2.

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Tiefenbronn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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