Windberg
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Niederbayern | |
| Landkreis: | Straubing-Bogen | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Hunderdorf | |
| Höhe: | 400 m ü. NN | |
| Fläche: | 7,97 km² | |
| Einwohner: |
1045 (31. Dez. 2011)[1] |
|
| Bevölkerungsdichte: | 131 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 94336 | |
| Vorwahl: | 09422 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SR | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 2 78 198 | |
| Gemeindegliederung: | 29 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Sollacher Str. 4 94336 Hunderdorf |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Johann Gstettenbauer (CSU / Neue Wählergemeinschaft) | |
| Lage der Gemeinde Windberg im Landkreis Straubing-Bogen | ||
Windberg ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie[Bearbeiten]
Geografische Lage[Bearbeiten]
Windberg liegt in der Region Donau-Wald.
Gemeindegliederung[Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Windberg hat 29 amtlich benannte Ortsteile[2]:
Es gibt nur die Gemarkung Windberg.
Geschichte[Bearbeiten]
Windberg war ursprünglich Sitz der Grafen von Bogen. Das örtliche Kloster Windberg wurde durch Graf Albert I. von Bogen unter Mitwirkung des Bischofs Otto I. von Bamberg Anfang des 12. Jahrhunderts gegründet. Der Ort selbst gehörte seit dem Mittelalter zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Mitterfels des Kurfürstentums Bayern. Das Kloster Windberg besaß eine geschlossene Hofmark und wurde 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Die Kirche wurde Pfarrkirche, die Prälatur Pfarrhof. Der Konventsbau kam in Privatbesitz und beherbergte ab 1835 eine Brauerei. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde. 1923 wurde das Kloster durch Prämonstratenser aus der niederländischen Abtei Berne-Heeswijk wiedererrichtet.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 810, 1987 dann 884 und im Jahr 2000 992 Einwohner gezählt.
Politik[Bearbeiten]
Bürgermeister[Bearbeiten]
Bürgermeister ist seit 1. Mai 2008 Johann Gstettenbauer (CSU/Neue Wählergemeinschaft). Sein Vorgänger war Josef Wurm (Neue Wählergemeinschaft).
Gemeinderat[Bearbeiten]
Die Kommunalwahlen 2002 und 2008 führten zu folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:
| Partei/Wählergruppe | 2002 | 2008 |
|---|---|---|
| CSU-Neue Wählergemeinschaft | 9 Sitze | 8 Sitze |
| Aktive Windberger Bürger | 3 Sitze | 4 Sitze |
| Gesamt | 12 Sitze | 12 Sitze |
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 290 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 9 T€.
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 47 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 311. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 3 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 6 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 29 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 296 ha, davon waren 103 ha Ackerfläche und 192 ha Dauergrünfläche.
Bildung[Bearbeiten]
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
- Kindergärten: 25 Kindergartenplätze mit 24 Kindern
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Die Klosteranlage des Klosters Windberg ist heute noch in großen Teilen vorhanden, wobei die Mehrzahl der Gebäude rund um die Kirche heute in Privatbesitz ist. Dieser Dorfkern wurde bei der Dorferneuerung von 1995 bis 2005 restauriert und renoviert. Erwähnenswert ist auch die Wallfahrtskirche Hl. Kreuz am Kreuzberg.
Siehe auch → Liste der Baudenkmäler in Windberg
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Alber von Windberg († um 1200), bayerischer Geistlicher und Übersetzer der lateinischen Verserzählung Tundalus
- Bernhard Suttner (* 1949), Referent für Erwachsenenbildung und Politiker (ÖDP), Gemeinderatsmitglied von Windberg
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111225/213951&attr=OBJ&val=860
Weblinks[Bearbeiten]
Aholfing | Aiterhofen | Ascha | Atting | Bogen | Falkenfels | Feldkirchen | Geiselhöring | Haibach | Haselbach | Hunderdorf | Irlbach | Kirchroth | Konzell | Laberweinting | Leiblfing | Loitzendorf | Mallersdorf-Pfaffenberg | Mariaposching | Mitterfels | Neukirchen | Niederwinkling | Oberschneiding | Parkstetten | Perasdorf | Perkam | Rain | Rattenberg | Rattiszell | Salching | Sankt Englmar | Schwarzach | Stallwang | Steinach | Straßkirchen | Wiesenfelden | Windberg
