Parkstetten

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Parkstetten
Parkstetten
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Parkstetten hervorgehoben
48.91666666666712.6319Koordinaten: 48° 55′ N, 12° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Höhe: 319 m ü. NHN
Fläche: 19,47 km²
Einwohner: 3025 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 155 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94365
Vorwahl: 09421
Kfz-Kennzeichen: SR
Gemeindeschlüssel: 09 2 78 170
Gemeindegliederung: 16 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Parkstetten
Schulstr. 3
94365 Parkstetten
Webpräsenz: www.parkstetten.de
Bürgermeister: Heinrich Krempl (CSU)
Lage der Gemeinde Parkstetten im Landkreis Straubing-Bogen
Bogen (Stadt) Windberg Wiesenfelden Straßkirchen Steinach (Niederbayern) Stallwang Schwarzach (Niederbayern) Sankt Englmar Salching Rattiszell Rattenberg (Niederbayern) Rain (Niederbayern) Perkam Perasdorf Parkstetten Oberschneiding Niederwinkling Neukirchen (Niederbayern) Mitterfels Mariaposching Mallersdorf-Pfaffenberg Loitzendorf Leiblfing Laberweinting Konzell Kirchroth Irlbach Hunderdorf Haselbach (Niederbayern) Haibach (Niederbayern) Geiselhöring Feldkirchen (Niederbayern) Falkenfels Atting Ascha Aiterhofen Aholfing Straubing Landkreis Kelheim Regensburg Landkreis Landshut Landkreis Regen Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Deggendorf Landkreis Cham Landkreis Cham Landkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild

Parkstetten ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Parkstetten liegt in der Region Donau-Wald an der Donau nahe der Stadt Straubing.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Parkstetten hat 16 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Parkstetten und Reibersdorf.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Parkstetten stammt aus dem Jahre 1216. Parkstetten gehörte zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Mitterfels des Kurfürstentums Bayern.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1973 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Reibersdorf eingegliedert.[3] Am 1. Juli 1976 kamen Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Unterzeitldorn (Fischerdorf, Friedenhain und Unterharthof) hinzu.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1840 waren im Bereich der heutigen Gemeinde Parkstetten 629 Personen gemeldet. 1939 waren es 1087.

Am 6. Juni 1961 lebten in der damaligen Gemeinde Parkstetten 1158, in Reibersdorf 171 und in Unterzeitldorn (späteres Eingemeindungsgebiet) 234 Einwohner. Am 27. Mai 1970 waren es in Parkstetten 1418, in Reibersdorf 208 und in Unterzeitldorn (späteres Eingemeindungsgebiet) 248 Einwohner.[3]

Vor der großen Gebietsreform am 1. Januar 1973 waren im Ort Parkstetten 1357 Personen ansässig, in Reibersdorf waren es 208, in Friedenhain 66 und in den Weilern und Einöden im Gemeindebereich 139.

Durch die Eingemeindung von Reibersdorf und die Eingliederung der Weiler Fischerdorf, Friedenhain und Unterharthof aus dem Gemeindebereich von Unterzeitldorn hatte die neue Gemeinde Parkstetten am 1. Januar 1976 1820 Einwohner.

Am 25. Mai 1987 wurden bereits 2249 Personen gezählt. Am 31. Dezember 1999 schon 2789. Am 24. September 2005 um 21.41 Uhr wurde mit der Geburt von Lilly Wiedeking das dritte Tausend voll. Parkstetten hat nun den Charakter einer typischen Vorstadtgemeinde mit ausgedehnten Wohngebieten.

Am 31. Dezember 2011 wurden 3051 Einwohner gezählt.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Heinrich Krempl (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.074.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 81.000 €.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Parkstetten

Kirchen[Bearbeiten]

Die Pfarrkirche St. Georg
  • Pfarrkirche St. Georg in Parkstetten. Die Pfarrei ist eine Urpfarrei mit langer Geschichte. 1986 wurde eine neue Kirche eingeweiht. Der Chor und der Turm der Vorgängerkirche sowie die Einrichtung aus der Barock- und Rokokozeit blieben erhalten.
  • Expositurkirche St. Martin in Reibersdorf

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 5, im produzierenden Gewerbe 258 und im Bereich Handel und Verkehr 75 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 119 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 965. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 4 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 5 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 43 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 749 ha, davon waren 89 ha Dauergrünfläche. Außerdem ist Parkstetten umgeben von zahlreichen Weihern und liegt im Naturpark Bayerischer Wald

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 96 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 25 Lehrern und 372 Schülern

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Es gibt derzeit zwei Ehrenbürger: BGR Josef Gresik und Altbürgermeister Alfons Schießwohl

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111225/184008&attr=OBJ&val=847
  3. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 631.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Parkstetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien