Hunderdorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hunderdorf
Hunderdorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hunderdorf hervorgehoben
48.9512.733333333333338Koordinaten: 48° 57′ N, 12° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Hunderdorf
Höhe: 338 m ü. NHN
Fläche: 22,24 km²
Einwohner: 3285 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 148 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94336
Vorwahl: 09422
Kfz-Kennzeichen: SR
Gemeindeschlüssel: 09 2 78 139
Gemeindegliederung: 38 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Hunderdorf
Sollacher Str. 4
94336 Hunderdorf
Webpräsenz: www.hunderdorf.de
Bürgermeister: Hans Hornberger (CSU)
Lage der Gemeinde Hunderdorf im Landkreis Straubing-Bogen
Bogen (Stadt) Windberg Wiesenfelden Straßkirchen Steinach (Niederbayern) Stallwang Schwarzach (Niederbayern) Sankt Englmar Salching Rattiszell Rattenberg (Niederbayern) Rain (Niederbayern) Perkam Perasdorf Parkstetten Oberschneiding Niederwinkling Neukirchen (Niederbayern) Mitterfels Mariaposching Mallersdorf-Pfaffenberg Loitzendorf Leiblfing Laberweinting Konzell Kirchroth Irlbach Hunderdorf Haselbach (Niederbayern) Haibach (Niederbayern) Geiselhöring Feldkirchen (Niederbayern) Falkenfels Atting Ascha Aiterhofen Aholfing Straubing Landkreis Kelheim Regensburg Landkreis Landshut Landkreis Regen Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Deggendorf Landkreis Cham Landkreis Cham Landkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild
Die katholische Pfarrkirche St. Nikolaus
Die evangelische Friedenskirche

Hunderdorf ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Hunderdorf liegt in der Region Donau-Wald.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Hunderdorf hat 38 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Au vorm Wald, Gaishausen, Hunderdorf und Steinburg.

Geschichte[Bearbeiten]

In einer Schenkungsurkunde des Friedrich von Winneberg und Aschwin zu Zeitldorn aus dem Jahr 1065 wird erstmals der Name Hunderdorf erwähnt. Durch Schenkungen kam ein Großteil des Gebietes unter die Grundherrschaft von Kloster Windberg und Kloster Oberalteich. Die erste nachweisbare Kirche wurde 1359 erbaut.

Hunderdorf gehörte zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Mitterfels des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

1951 siedelte sich die Möbel- und Spanplattenfabrik Nolte in Hunderdorf an und beschäftigte dort fast vier Jahrzehnte rund 600 Arbeitnehmer. Später entstand daraus der Gewerbepark Hunderdorf.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Mai 1978 die Gemeinde Steinburg (mit dem 1946 eingegliederten Au vorm Wald[3]) und der überwiegende Teil der aufgelösten Gemeinde Gaishausen in die Gemeinde Hunderdorf eingegliedert.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 2.638 Einwohner
  • 1970: 2.946 Einwohner
  • 1987: 2.937 Einwohner
  • 2000: 3.455 Einwohner
  • 2011: 3.280 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Hans Hornberger (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 312.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 31.000 €.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Hunderdorf gilt als "Heimat des Mühlhiasl".
  • Die katholische Pfarrkirche St. Nikolaus wurde 1935 bis 1936 nach den Plänen von Architekt K. Wirthensohn erbaut und am 30. Mai 1937 durch Erzbischof Michael Buchberger konsekriert.
  • Die evangelische Friedenskirche entstand 1963, der Kirchturm folgte 1964.

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Hunderdorf

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 79 und im Bereich Handel und Verkehr sieben sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 16 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 270. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es jeweils zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 59 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 486 ha, davon waren 81 ha Ackerfläche und 397 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 100 Kindergartenplätze mit 84 Kindern
  • Volksschulen: Eine mit 25 Lehrern und 442 Schülern


Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111225/030552&attr=OBJ&val=834
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 437.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 632 und 633.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hunderdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien