Alicia Vikander

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Alicia Vikander (2013)

Alicia Amanda Vikander (* 3. Oktober 1988 in Göteborg) ist eine schwedische Schauspielerin und Tänzerin. Sie wurde 2016 mit dem Oscar als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vikander ist die Tochter der Schauspielerin Maria Fahl Vikander und eines Psychiaters. Sie studierte von 2004 bis 2007 an der Royal Swedish Ballet School in Stockholm und spielte in verschiedenen Musicals an der Göteborger Oper. Danach wirkte sie in verschiedenen Fernsehproduktionen mit, u. a. in Dokumentar- und Kurzfilmen. Bekannt wurde sie durch ihre Rolle in der schwedischen Seifenoper Andra Avenyn.

Für die Rolle in ihrem ersten Spielfilm Die innere Schönheit des Universums (schwedischer Originaltitel Till det som är vackert) erhielt sie 2010 beim Stockholmer Filmfestival den Rising Star Award als beste Nachwuchsdarstellerin und wurde 2011 mit dem vom Schwedischen Filminstitut vergebenen Guldbagge Award als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.[2]

Auf der Berlinale 2011 wurde Vikander als Shooting Star ausgezeichnet. Durch ihre größere Bekanntheit erhielt sie auch internationale Rollenangebote. 2012 spielte sie an der Seite von Jude Law und Keira Knightley in der britisch-französischen Produktion Anna Karenina.[3]

Die schwedische Ausgabe der Elle kürte sie im Januar 2012 zur bestgekleideten schwedischen Frau.[4][5] Im Jahre 2016 wurde sie als eine von 683 Persönlichkeiten von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences als Neumitglied eingeladen.[6]

Vikander soll die Nachfolge von Angelina Jolie als Lara Croft in einem Reboot des „Tomb Raider“-Franchises antreten,[7] der am 16. März 2018 in den Kinos anlaufen soll.[8]

Sie ist mit dem deutsch-irischen Schauspieler Michael Fassbender liiert, den sie beim Filmdreh von The Light Between Oceans (2016) kennenlernte.[9]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Golden Globe Awards 2016 war Vikander für ihre Rollen in The Danish Girl und in Ex Machina in den Kategorien Beste Hauptdarstellerin – Drama und Beste Nebendarstellerin nominiert.[10] Für den Film The Danish Girl war sie auch bei den British Independent Film Awards 2015 als beste Schauspielerin nominiert[11] und gewann in den USA als beste Nebendarstellerin den Screen Actors Guild Award. 2016 wurde sie für diesen Film schließlich mit dem Oscar als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alicia Vikander – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://oscar.go.com/winners
  2. Karoline Eriksson: Stjärnskottet Alicia Vikander. In: SvD Kultur. 22. Oktober 2010, abgerufen am 8. November 2013 (schwedisch).
  3. Tim Lewis: Alicia Vikander: 'Filming Anna Karenina was one of the most fantastic adventures I've ever had'. In: The Guardian. 2. September 2012, abgerufen am 8. November 2013 (englisch): „Yet Vikander seems to have found the experience amusing more than terrifying. ‚It was one of the most fantastic adventures I’ve ever had in my life,‘ she giggles. ‚But I don’t need to do it twice.‘“
  4. Alicia Vikander, Elle September 2011. In: Who’s dated who. Abgerufen am 8. November 2013.
  5. Årets bäst klädda kvinna: Alicia Vikander. In: Elle.se. 13. Januar 2012, abgerufen am 8. November 2013 (schwedisch).
  6. Emma Thrower: Tom Hiddleston, Emma Watson, Idris Elba, John Boyega and more join the Academy In: empireonline.com, 30. Juni 2016.
  7. Vikander ist Lara Croft. In: mediabiz.de. Blickpunkt:Film, 29. April 2016, abgerufen am 29. April 2016.
  8. First Look: See Alicia Vikander as Lara Croft in Tomb Raiderautor= Zach Johnson. In: eonline.com. 7. Februar 2017, abgerufen am 29. März 2017.
  9. Alicia Vikander + Michael Fassbender Sprechen über ihre Beziehung bei gala.de, 30. August 2016 (abgerufen am 1. September 2016).
  10. 2016 Golden Globe Awards In: goldenglobes.com, 31. Dezember 2015, abgerufen am 1. Januar 2016. (PDF; 27 KB)
  11. Nominations (2015) In: bifa.film, abgerufen am 3. Januar 2016.