Andlersdorf

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Andlersdorf
Wappen Österreichkarte
Wappen von Andlersdorf
Andlersdorf (Österreich)
Andlersdorf
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Gänserndorf
Kfz-Kennzeichen: GF
Fläche: 5,9 km²
Koordinaten: 48° 11′ N, 16° 40′ OKoordinaten: 48° 10′ 48″ N, 16° 40′ 0″ O
Höhe: 152 m ü. A.
Einwohner: 133 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 23 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2301
Vorwahl: 02215
Gemeindekennziffer: 3 08 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Andlersdorf 22
2301 Andlersdorf
Politik
Bürgermeister: Gerhard Paier (Wir für Andlersdorf)
Gemeinderat: (2015)
(13 Mitglieder)
7
5
1
Insgesamt 13 Sitze
Lage der Gemeinde Andlersdorf im Bezirk Gänserndorf
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Andlersdorf (kroat. Rozvrtnjak auch: Stjevo)[1] ist eine Gemeinde mit 133 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Gänserndorf in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Breitstraßendorf Andlersdorf liegt im südlichen Marchfeld. Die Fläche der Gemeinde umfasst 5,9 Quadratkilometer. 3,55 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden außer Andlersdorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andlersdorf wurde im Jahr 1324 erstmals urkundlich erwähnt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahl 2010 hatte 123 Personen gezählt. Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 118 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 128 Einwohner, 1981 131 und im Jahre 1971 119 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister der Gemeinde ist Gerhard Paier, Amtsleiterin Elfriede Petraschka.

Im Gemeinderat gibt es bei insgesamt 13 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 25. Jänner 2015 folgende Mandatsverteilung: ÖVP-Liste 5, SPÖ 1, WIR 7 Sitze.

Filialkirche Andlersdorf

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mariä Geburt geweihte römisch-katholische Filialkirche Andlersdorf ist ein spätbarockes Bauwerk im Nordosten des Orts. In der Nähe der Kirche befindet sich ein großer Gutshof, dessen Hauptgebäude eine Fassade aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufweist.

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Andlersdorf

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 zwei, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 14. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 54. Die Erwerbsquote lag bei 45,76 Prozent.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Evelyn Benesch, Bernd Euler-Rolle, Claudia Haas, Renate Holzschuh-Hofer, Wolfgang Huber, Katharina Packpfeifer, Eva Maria Vancsa-Tironiek, Wolfgang Vogg: Niederösterreich nördlich der Donau (= Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs). Anton Schroll & Co, Wien u. a. 1990, ISBN 3-7031-0652-2, S. 44.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Andlersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nikolaus Wilhelm-Stempin: Das Siedlungsgebiet der Burgenlandkroaten. Hrsg.: Books on Demand GmbH, Norderstedt.