Arnavutköy (Istanbul)

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Dieser Artikel behandelt den Landkreis Arnavutköy. Für das gleichnamige Stadtviertel (türk. Mahalle) im Bezirk Beşiktaş siehe dort.

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Arnavutköy
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Karte der Türkei, Position von Arnavutköy hervorgehoben
Basisdaten
Provinz (il): İstanbul
Koordinaten: 41° 11′ N, 28° 44′ OKoordinaten: 41° 11′ 8″ N, 28° 44′ 26″ O
Einwohner: 225.670[1] (2014)
Telefonvorwahl: (+90) 212 (europäischer Teil)
(+90) 216 (asiatischer Teil)
Postleitzahl: 34 xxx
Kfz-Kennzeichen: 34
Struktur und Verwaltung (Stand: 2015)
Bürgermeister: Ahmet Haşim Baltacı (AKP)
Webpräsenz:
Landkreis Arnavutköy
Einwohner: 225.670[1] (2014)
Fläche: 506,48 km²
Bevölkerungsdichte: 446 Einwohner je km²
Kaymakam: Kasım Fikret Dayıoğlu
Webpräsenz (Kaymakam):

Arnavutköy ist ein Stadtteil von İstanbul im Westen der Stadt, also auf der europäischen Seite. Er bildet gleichzeitig einen Landkreis (türk. İlçe) in der Provinz İstanbul, da die Stadt eine eigene Provinz ist, und hat 225.670 Einwohner (Stand: 2014).

Geografie, Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arnavutköy liegt im Zentrum der europäischen Seite İstanbuls und wird im Norden begrenzt durch das Schwarze Meer, im Süden befindet sich der Sazlıdere-Stausee (türk. Sazlıdere Baraj Gölü), der İstanbul mit Wasser versorgt. Es hat ausgedehnte Grünbereiche, die als Erholungsgebiet der Stadt dienen. In İstanbul gibt es einen weiteren Ort mit dem Namen Arnavutköy; ein Stadtviertel im Bezirk Beşiktaş trägt auch diesen Namen.

Stadtviertel in Arnavutköy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arnavutköy ist in Stadtviertel (türk. Semt) gegliedert: Adnan Menderes, Atatürk, Anadolu, Bahşayış, Boğazköy, Boğazköy Atatürk, Bollcua, Cami, Çilingir, Deliklikaya, Dursunköy, Fatih, Hadımköy, Haraççı, Hastane, Hicret, İslambey, İstasyon, İstiklal, Karlıbayır, Mareşal Fevzi Çakmak, Mavigöl, Mehmet Akif Ersoy, Merkez, Nakkaş, Nenehatun, Ömerli, Sazlıbosna, Taşoluk, Yavuzselim, Yeşilbayır, Zafer.

Orte im Landkreis Arnavutköy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der Stadt Arnavutköy gehören zum Landkreis die Orte Baklalı, Balabanburun, Boyalık, Hacımaşlı, Karaburun, Tayakadın, Yeniköy und Yassıören.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arnavutköy (türk.: Arnavut=Albaner, köy=Dorf) hatte 1923 eine überwiegend griechische Bevölkerung. Insofern ist die jüngere Geschichte geprägt durch den Bevölkerungsaustausch nach 1923, der im Vertrag von Lausanne geregelt wurde. Die vormals in Arnavutköy zahlreich lebenden Griechen verließen die Türkei. Eine weitere wichtige Rolle spielt die Hauptverkehrsstraße nach Edirne, die vor allem in der Zeit des Osmanischen Reiches eine wichtige Verbindung nach Westeuropa bildete und damit die Entwicklung Arnavutköys bestimmte. Aus dieser Zeit stammt auch der Name des Ortes.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik, 2014 (Memento vom 10. Februar 2015 auf WebCite), abgerufen 25. April 2015
  2. Türkisches Institut für Statistik (Memento vom 5. Dezember 2012 im Webarchiv archive.is), abgerufen 16. November 2009
  3. Arnavutköy Tarihi (Memento vom 10. Januar 2012 im Internet Archive)