Beykoz

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Beykoz
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Karte der Türkei, Position von Beykoz hervorgehoben
Anadolu Kavagina Sis Inerken - panoramio.jpg
Beykoz im Nebel
Basisdaten
Provinz (il): İstanbul
Koordinaten: 41° 8′ N, 29° 6′ OKoordinaten: 41° 7′ 30″ N, 29° 6′ 20″ O
Einwohner: 220.364[1] (2012)
Telefonvorwahl: (+90) 212 (europäischer Teil)
(+90) 216 (asiatischer Teil)
Postleitzahl: 34 xxx
Kfz-Kennzeichen: 34
Struktur und Verwaltung (Stand: 2009)
Bürgermeister: Yücel Çelikbilek (AKP)
Webpräsenz:
Landkreis Beykoz
Einwohner: 248.071[2] (2014)
Fläche: 239 km²
Bevölkerungsdichte: 1.038 Einwohner je km²
Kaymakam: Aydın Ergün
Webpräsenz (Kaymakam):

Beykoz (in der Antike Amikos, griechisch Αμνικός, benannt nach einem thrakischen König) ist ein Stadtteil auf der asiatischen Seite von Istanbul. Beykoz ist auch ein Landkreis der türkischen Provinz Istanbul. Der Landkreis Beykoz hat 248.071 Einwohner (Stand 2014).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beykoz ist eine der letzten grünen Lungen von Istanbul. In keinem anderen Stadtteil von Istanbul gibt es so viele Waldflächen und Villen. Einige der Sehenswürdigkeiten in Beykoz sind der ägyptische Turm (Hıdiv Kasrı) von Abbas II., der osmanische Sommerpalast Küçük Su Kasrı, die alte Burganlage in Anadolu Hisarı und der Vehbi-Koç-Naturpark.

„Kiraz“-Festival in Polonezköy

Außerhalb Beykoz an der Straße zum Badeort Riva befindet sich eines der Kuriosa Istanbuls, Polonezköy (polnisch Adampol), das Polendorf. Gegründet wurde es nach dem Krimkrieg von polnischen, tschechischen und böhmischen Soldaten, die beschlossen, nicht in die Heimat zurückzukehren. Sie bauten ihr Dorf nach heimischer Art mit Fachwerkhäusern und umzäunten Gärten, in die sie vertraute Obstbäume und Sträucher pflanzten. Die Einwohner pflegen bis heute ihre Sprache und beliefern die in Istanbul lebenden Nichtmuslime mit Schweinefleisch, das sonst kaum erhältlich ist. Polonezköy ist ein beliebtes Ausflugsziel geworden, doch mit dem Zustrom der Besucher geht die einstige Idylle langsam verloren. Heute wohnt auch eine geringe Anzahl Bosporus-Deutscher dort.

Der Weg vom Zentrum Istanbuls nach Norden ist umsäumt von einer Reihe Yalıs, die aufwändig restauriert worden sind. In Anadolu Hisarı befindet sich die erste osmanische Festung, die der Eroberung von Byzanz dienen sollte. Sie wurde im Jahre 1395 vom Sultan Bayezid I. erbaut. Die Festung ist gut erhalten.

In Beykoz entsteht derzeit die Deutsch-Türkische Universität.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fußballclub Beykozspor kommt aus diesem Stadtteil und spielt momentan in der dritthöchsten türkischen Liga.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Beykoz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Türkisches Institut für Statistik, 2012 (Memento vom 20. Februar 2013 auf WebCite), abgerufen 25. April 2015
  2. Türkisches Institut für Statistik, 2014 (Memento vom 10. Februar 2015 auf WebCite), abgerufen 25. April 2015