Ballendorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ballendorf
Ballendorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ballendorf hervorgehoben
Koordinaten: 48° 33′ N, 10° 5′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Höhe: 545 m ü. NHN
Fläche: 14,21 km2
Einwohner: 637 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner je km2
Postleitzahl: 89177
Vorwahl: 07340
Kfz-Kennzeichen: UL Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Kleinbuchstaben
Gemeindeschlüssel: 08 4 25 013
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Mehrstetter Straße 13
89177 Ballendorf
Webpräsenz: www.ballendorf.de
Bürgermeisterin: Renate Bobsin[2]
Lage der Gemeinde Ballendorf im Alb-Donau-Kreis
Landkreis BiberachLandkreis EsslingenLandkreis GöppingenLandkreis HeidenheimLandkreis ReutlingenUlmAllmendingen (Württemberg)Allmendingen (Württemberg)Altheim (Alb)Altheim (bei Ehingen)Altheim (bei Ehingen)Amstetten (Württemberg)AsselfingenBallendorfBalzheimBeimerstettenBerghülenBernstadt (Alb)BlaubeurenBlausteinBreitingenBörslingenDietenheimDornstadtEhingen (Donau)Ehingen (Donau)EmeringenEmerkingenErbach (Donau)GriesingenGrundsheimHausen am BussenHeroldstattHolzkirchHüttisheimIllerkirchbergIllerriedenLaichingenLangenauLauterach (Alb-Donau-Kreis)LonseeMerklingenMunderkingenNeenstettenNellingenNerenstettenOberdischingenObermarchtalOberstadionÖllingenÖpfingenRammingen (Württemberg)RechtensteinRottenackerSchelklingenSchnürpflingenSetzingenStaigUntermarchtalUnterstadionUnterwachingenWeidenstettenWesterheim (Württemberg)WesterstettenBayernKarte
Über dieses Bild
Ballendorfs Ortsmitte mit der evangelischen Pfarrkirche

Ballendorf mit seinem Teilort Mehrstetten ist eine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

Die Gemeinde gehört dem Gemeindeverwaltungsverband Langenau mit Sitz in Langenau an.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ballendorf liegt zwischen dem "Hungerbrunnen" bei Altheim und dem Lonetal auf der Schwäbischen Alb. Der Ort befindet sich in einer Mulde am Anfang des zur Lone hin offenen Mönchtals und ist beinahe gänzlich von Wald umgeben.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an den Ortsteil Heuchlingen der Gemeinde Gerstetten im Landkreis Heidenheim, im Osten an Setzingen, im Süden an Nerenstetten und im Westen an Börslingen sowie Altheim (Alb).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde urkundlich erstmals 1143 erwähnt. Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag der Ort im Herzogtum Schwaben. Neben von Pest und Cholera wurde Ballendorf durch eine katastrophal schlechte Ernte im Jahre 1817 heimgesucht, die dazu führte, dass eine große Anzahl von Ballendorfern nach Amerika auswanderte. In den späteren Jahren des 18. und 19. Jahrhunderts waren die männlichen Ballendorfer für ihre Trink- und Streitlust bekannt. Damals hielt sich hartnäckig das Gerücht bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts, dass ein Ballendorfer immer ein geschliffenes und schmutziges Messer mit sich führe.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Ballendorf hat 8 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichem Endergebnis. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und der Bürgermeisterin als Vorsitzender. Die Bürgermeisterin ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
Kommunalwahl 2014
 %
60
50
40
30
20
10
0
51,6 %
48,4 %
UW
UW Unabhängige Wähler 51,6 4 nicht bekannt nicht bekannt
FW Freie Wähler 48,4 4 nicht bekannt nicht bekannt
gesamt 100,0 8 100,0 8
Wahlbeteiligung 71,0 % 75,2 %

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die evangelische Pfarrkirche St. Martin wurde erstmals 1295 urkundlich erwähnt. Sie liegt auf dem Kirchberg im alten Ortskern Ballendorfs und ist vom alten Friedhof und von Wehranlagen umgeben. In Kriegszeiten diente sie bis ins 16. Jahrhundert den Einwohnern als Wehrkirche.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ballendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Gemeinden und Bürgermeister im Alb-Donau-Kreis