Asselfingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Asselfingen
Asselfingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Asselfingen hervorgehoben

Koordinaten: 48° 32′ N, 10° 12′ O

Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Höhe: 504 m ü. NHN
Fläche: 12,85 km2
Einwohner: 1042 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 81 Einwohner je km2
Postleitzahl: 89176
Vorwahl: 07345
Kfz-Kennzeichen: UL
Gemeindeschlüssel: 08 4 25 011
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Lindenstraße 6
89176 Asselfingen
Website: www.asselfingen.de
Bürgermeister: Armin Bollinger
Lage der Gemeinde Asselfingen im Alb-Donau-Kreis
Landkreis BiberachLandkreis EsslingenLandkreis GöppingenLandkreis HeidenheimLandkreis ReutlingenUlmAllmendingen (Württemberg)Allmendingen (Württemberg)Altheim (Alb)Altheim (bei Ehingen)Altheim (bei Ehingen)Amstetten (Württemberg)AsselfingenBallendorfBalzheimBeimerstettenBerghülenBernstadt (Alb)BlaubeurenBlausteinBreitingenBörslingenDietenheimDornstadtEhingen (Donau)Ehingen (Donau)EmeringenEmerkingenErbach (Donau)GriesingenGrundsheimHausen am BussenHeroldstattHolzkirchHüttisheimIllerkirchbergIllerriedenLaichingenLangenauLauterach (Alb-Donau-Kreis)LonseeMerklingenMunderkingenNeenstettenNellingenNerenstettenOberdischingenObermarchtalOberstadionÖllingenÖpfingenRammingen (Württemberg)RechtensteinRottenackerSchelklingenSchnürpflingenSetzingenStaigUntermarchtalUnterstadionUnterwachingenWeidenstettenWesterheim (Württemberg)WesterstettenBayernKarte
Über dieses Bild

Asselfingen ist eine Gemeinde im östlichen Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Asselfingen liegt auf einem Höhenrücken der Schwäbischen Alb südlich des Lonetals und am nördlichen Rand des Schwäbischen Donaumooses, rund 20 Kilometer nordöstlich von Ulm. Sie ist damit die östlichste Gemeinde des Alb-Donau-Kreises. Ihr einziger Ort ist das Dorf Asselfingen, das in der wenig eingetieften Mulde des Grabbachs liegt, der über eine Folge von Gräben, die überwiegend schon jenseits der Landesgrenze in Bayern verlaufen, südöstlich zur Donau entwässert.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an den Ortsteil Bissingen der Stadt Herbrechtingen, im Osten an die Stadt Niederstotzingen, beide im Landkreis Heidenheim, im Süden an die zu Bayern gehörende schwäbische Stadt Leipheim und im Westen an Rammingen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Asselfingen wurde erstmals im Jahr 1143 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Anhausen an der Brenz erwähnt. 1504 kam der Ort in den Besitz der Freien Reichsstadt Ulm und wurde daher im Zuge der Reformation protestantisch. 1803 verlor die Stadt Ulm ihren Status als freie Reichsstadt und kam mit allen Besitzungen zu Bayern. 1810 wurde die Grenze zwischen Bayern und Württemberg durch einen Vertrag endgültig geregelt, dabei wurde Asselfingen württembergisch.

Im Jahr 1939 wurde in der Höhle Hohlenstein-Stadel der Löwenmensch gefunden, eine Elfenbein-Figur aus der Altsteinzeit, die ein Mischwesen aus Mensch und Tier darstellt und die als eine der ältesten, von Menschen geschaffenen Kunstwerke gilt. Der Löwenmensch ist im Museum Ulm ausgestellt und Teil des UNESCO Welterbes Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb. Die Figur ist zudem das Leitsymbol der Tourismusregion Schwäbische Alb[2].

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwaltungsverband[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gehört dem Gemeindeverwaltungsverband Langenau mit Sitz in Langenau an.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Asselfingen hat zehn Mitglieder. Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 wurde der Gemeinderat durch Mehrheitswahl gewählt. Mehrheitswahl findet statt, wenn kein oder nur ein Wahlvorschlag eingereicht wurde. Die Bewerber mit den höchsten Stimmenzahlen sind dann gewählt. Der Gemeinderat besteht aus den ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1986–2002: Georg Unseld
  • seit 2002: Armin Bollinger

Mit 95,2 % der gültigen Stimmen wurde Armin Bollinger im November 2009 im Amt bestätigt. (Wahlbeteiligung 62,5 %).[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013 wurde im Schulhaus ein Museum für Feuerwehrhelme und Bauerntrachten eröffnet.[4]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2019 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Schwäbische Alb. Abgerufen am 23. September 2020.
  3. http://www.asselfingen.de/einrichtungen/index.php
  4. Asselfingen eröffnet Museum für Feuerwehrhelme und Bauerntrachten, Südwestpresse, Artikel vom 23. September 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Asselfingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien