Emeringen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Emeringen
Emeringen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Emeringen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 14′ N, 9° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Höhe: 579 m ü. NHN
Fläche: 7,53 km2
Einwohner: 128 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner je km2
Postleitzahl: 88499
Vorwahl: 07373
Kfz-Kennzeichen: UL
Gemeindeschlüssel: 08 4 25 035
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Lederstraße 2
88499 Emeringen
Webpräsenz: www.emeringen.eu
Bürgermeister: Josef Renner
Lage der Gemeinde Emeringen im Alb-Donau-Kreis
Landkreis BiberachLandkreis EsslingenLandkreis GöppingenLandkreis HeidenheimLandkreis ReutlingenUlmAllmendingen (Württemberg)Allmendingen (Württemberg)Altheim (Alb)Altheim (bei Ehingen)Altheim (bei Ehingen)Amstetten (Württemberg)AsselfingenBallendorfBalzheimBeimerstettenBerghülenBernstadt (Alb)BlaubeurenBlausteinBreitingenBörslingenDietenheimDornstadtEhingen (Donau)Ehingen (Donau)EmeringenEmerkingenErbach (Donau)GriesingenGrundsheimHausen am BussenHeroldstattHolzkirchHüttisheimIllerkirchbergIllerriedenLaichingenLangenauLauterach (Alb-Donau-Kreis)LonseeMerklingenMunderkingenNeenstettenNellingenNerenstettenOberdischingenObermarchtalOberstadionÖllingenÖpfingenRammingen (Württemberg)RechtensteinRottenackerSchelklingenSchnürpflingenSetzingenStaigUntermarchtalUnterstadionUnterwachingenWeidenstettenWesterheim (Württemberg)WesterstettenBayernKarte
Über dieses Bild

Emeringen ist eine kleine Gemeinde auf der Schwäbischen Alb südwestlich von Ulm in Baden-Württemberg (Deutschland). Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen an.

Nachbargemeinden sind Rechtenstein und Zwiefaltendorf. Die Bevölkerung ist fast ausschließlich katholischer Konfession. Die Einwohnerentwicklung ist rückläufig (z.Z. ca. 140).

Emeringen ist die kleinste eigenständige Gemeinde Württembergs. Ehrenamtlicher Bürgermeister ist Josef Renner (gewählt am 10. Oktober 2010[2]). Der Gemeinderat besteht aus acht Mitgliedern.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1292 übergibt Markgraf Heinrich von Burgau dem Kloster Zwiefalten um 45 ½ Mark Silber das Eigentumsrecht einiger Besitzungen zu Emeringen, die Berchtolt von Dachsberg (Dienstmann von Graf Heinrich von Veringen) innehatte.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche St. Urban mit Pfarrhaus
  • „Wiesenburrenhütte“ mit Spielplatz und Grill

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wahlkreis Emeringen gab es die höchste Wahlbeteiligung und den höchsten CDU-Stimmenanteil (rund 80 %) bei der Landtagswahl 2006.

Die Emeringer wurden in der Gegend gerne als „die Hummeler“ verspottet. In seinem humorvollen Dialektgedicht D Hummeler erzählt der Heimatdichter Michel Buck (1832–1888) genüsslich die Anekdote, warum sie zu diesem eigentümlichen Namen gekommen sind.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Renner klar gewählt, Südwestpresse online vom 11. Oktober 2010
  3. Originalurkunde im Archiv Stuttgart. (Das Siegel des Markgrafen hängt an.) Vgl. Sulger. Beschreibung des Oberamts Münsingen. Seite 247.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Emeringen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Netzpräsenz der Gemeinde