Setzingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Setzingen
Setzingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Setzingen hervorgehoben

Koordinaten: 48° 32′ N, 10° 8′ O

Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Höhe: 501 m ü. NHN
Fläche: 8,42 km2
Einwohner: 704 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner je km2
Postleitzahl: 89129
Vorwahl: 07345
Kfz-Kennzeichen: UL
Gemeindeschlüssel: 08 4 25 112
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchstraße 4
89129 Setzingen
Website: www.setzingen.de
Bürgermeisterin: Ingeborg Lang
Lage der Gemeinde Setzingen im Alb-Donau-Kreis
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Über dieses Bild

Setzingen ist eine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Setzingen liegt auf der südlichen Abdachung der Schwäbischen Alb am Rand des Lonetals, etwa 5 Kilometer nördlich von Langenau und 20 Kilometer nordöstlich von Ulm.

Die Gemeinde grenzt im Norden an den Ortsteil Hausen der Stadt Herbrechtingen im Landkreis Heidenheim, im Osten an Öllingen, im Süden an Nerenstetten und im Westen an Ballendorf.

Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde hat Anteil am Landschaftsschutzgebiet Mittleres Lonetal und am Landschaftsschutzgebiet Hungerbrunnental.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Setzingen wird erstmals 1143 durch Walter von Dillingen, Bischof zu Augsburg, als zum Kloster Anhausen an der Brenz gehörig erwähnt. Beim Bauernkrieg von 1525 sind auch Setzinger Einwohner beteiligt. Während des Dreißigjährigen Kriegs fliehen die Einwohner oft nach Ulm. 1803 wird der Ort durch Napoleon Bayern zugeschlagen, sieben Jahre später wird es württembergisch.[3]

In Setzingen besteht schon seit dem 12. Jahrhundert eine Kirchengemeinde. Seit der Reformation ist der Ort evangelisch.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat
Der Gemeinderat in Setzingen hat acht Mitglieder. Er besteht aus den ehrenamtlichen Gemeinderäten und der Bürgermeisterin als Vorsitzende. Die Bürgermeisterin ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 wurde der Gemeinderat durch Mehrheitswahl gewählt. Mehrheitswahl findet statt, wenn kein oder nur ein Wahlvorschlag eingereicht wurde. Die Bewerber mit den höchsten Stimmenzahlen sind dann gewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 83,2 % (2014: 68,5 %).

Bürgermeister
Ingeborg Lang wurde im April 2016 mit 60 % der Stimmen zur neuen Bürgermeisterin gewählt. Sie ist die Nachfolgerin von Hans Frölich.[4]

Militär[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Waldgebiet „Ballhart“ nordwestlich von Setzingen betreibt die Bundeswehr das "Munitionslager Setzingen". Es besteht aus 35 Bunkern mit einer Größe zwischen 25 und 180 m². Auf dem Gelände befindet sich außerdem ein 55 m hoher Richtfunkturm in Stahlbetonbauweise (Koordinaten: 48° 33′ 27″ N, 10° 6′ 33″ O).[5]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bartholomäuskirche in der Ortsmitte ist sehenswert. An der Nordwand des Kirchenschiffs finden sich Fresken aus dem 13. Jahrhundert. Die Taufglocke aus dem 14. Jahrhundert und der hölzerne Taufstein von 1762 sind ebenfalls sehenswert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Setzingen. In: Johann Daniel Georg von Memminger (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Ulm (= Die Württembergischen Oberamtsbeschreibungen 1824–1886. Band 11). Cotta’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart / Tübingen 1836, S. 227–228 (Volltext [Wikisource]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Setzingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2020 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Daten- und Kartendienst der LUBW
  3. setzingen.info Geschichte Setzingens
  4. swp.de
  5. swp.de