Chassigny

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit einem Ort in Frankreich, für den dort gefundenen Meteoriten siehe Chassigny (Meteorit).
Chassigny
Chassigny (Frankreich)
Chassigny
Region Grand Est
Département Haute-Marne
Arrondissement Langres
Kanton Prauthoy
Gemeindeverband Auberive Vingeanne et Montsaugeonnais
Koordinaten 47° 43′ N, 5° 23′ OKoordinaten: 47° 43′ N, 5° 23′ O
Höhe 290–373 m
Fläche 15,89 km2
Einwohner 234 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 15 Einw./km2
Postleitzahl 52190
INSEE-Code
Website http://www.ccpm-prauthoy.org/chass.htm

Chassigny ist eine französische Gemeinde mit 234 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Haute-Marne in der Region Grand Est. Sie ist Teil des Gemeindeverbandes Auberive Vingeanne et Montsaugeonnais.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chassigny liegt an der Südostspitze der Region Champagne-Ardenne im Arrondissement Langres nahe der Grenze zu den Nachbarregionen Burgund und Franche-Comté.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits in vorgeschichtlicher Zeit lebten Menschen in der Gegend von Chassigny. Im nahegelegenen Dommarien, das einige Jahre Teil der Gemeinde Chassigny war, sind Überreste eines Tumulus aus der Hallstatt- und der darauf folgenden La-Tène-Zeit zu finden. Im Gebiet des heutigen Chassigny befand sich ein keltisches Oppidum.

Das Château de Chassigny, von dem Quellen aus dem 13. Jahrhundert berichten, steht nicht mehr.

Die Familie Diderot hatte ein Landhaus in Chassigny.

In den 1970er Jahren fusionierte die Gemeinde mit den Nachbarortschaften Coublanc, Dommarien und kurze Zait später Grandchamp zur Gemeinde Chassigny-Asey. Im Jahr 1990 wurde die Gesamtgemeinde wieder aufgelöst. Chassigny nahm wieder den ursprünglichen Namen an.

Meteorit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde durch einen dort im Jahr 1815 gefundenen Marsmeteoriten bekannt. Die Klasse zu denen der Meteorit zählt wird nach der Ortschaft als Chassignit bezeichnet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]