Chassigny

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Chassigny
Chassigny (Frankreich)
Chassigny
Region Grand Est
Département Haute-Marne
Arrondissement Langres
Kanton Villegusien-le-Lac
Gemeindeverband Auberive, Vingeanne et Montsaugeonnais
Koordinaten 47° 43′ N, 5° 23′ OKoordinaten: 47° 43′ N, 5° 23′ O
Höhe 290–373 m
Fläche 15,89 km2
Einwohner 253 (1. Januar 2017)
Bevölkerungsdichte 16 Einw./km2
Postleitzahl 52190
INSEE-Code
Website http://www.ccpm-prauthoy.org/chass.htm

Kirche Notre-Dame

Chassigny ist eine französische Gemeinde mit 253 Einwohnern (Stand 1. Januar 2017) im Département Haute-Marne in der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement Langres und ist Teil des Gemeindeverbandes Auberive Vingeanne et Montsaugeonnais.

Geografie

Chassigny liegt an der Südgrenze der Region Grand Est zur Nachbarregion Bourgogne-Franche-Comté.

Geschichte

Bereits in vorgeschichtlicher Zeit lebten Menschen in der Gegend von Chassigny. Im nahegelegenen Dommarien, das einige Jahre Teil der Gemeinde Chassigny war, sind Überreste eines Tumulus aus der Hallstatt- und der darauf folgenden La-Tène-Zeit zu finden. Im Gebiet des heutigen Chassigny befand sich ein keltisches Oppidum.

Das Château de Chassigny, von dem Quellen aus dem 13. Jahrhundert berichten, steht nicht mehr.

Die Familie Diderot hatte ein Landhaus in Chassigny.

In den 1970er Jahren fusionierte die Gemeinde mit den Nachbarortschaften Coublanc, Dommarien und kurze Zait später Grandchamp zur Gemeinde Chassigny-Asey. Im Jahr 1990 wurde die Gesamtgemeinde wieder aufgelöst. Chassigny nahm wieder den ursprünglichen Namen an.

Meteorit

Der Ort wurde durch einen dort im Jahr 1815 gefundenen Marsmeteoriten bekannt. Die Klasse, zu denen der Meteorit zählt, wird nach der Ortschaft als Chassignit bezeichnet.

Weblinks