Copa Airlines

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Copa Airlines
Alternatives Logo der Copa Airlines
Boeing 737-800 der Copa Airlines
IATA-Code: CM
ICAO-Code: CMP
Rufzeichen: COPA
Gründung: 1947
Sitz: Panama-Stadt,
PanamaPanama Panama
Drehkreuz:

Panama

Heimatflughafen:

Panama

IATA-Prefixcode: 230
Leitung: Pedro Heilbron (CEO)
Mitarbeiterzahl: 8.644[1]
Umsatz: US$ 2,6 Milliarden[1] (2013)
Fluggastaufkommen: 11,345 Millionen[1] (2013)
Allianz: Star Alliance
Vielfliegerprogramm: MileagePlus
Flottenstärke: 86 (+ 84 Bestellungen)
Ziele: International
Website: www.copaair.com

Copa Airlines ist die nationale Fluggesellschaft Panamas mit Sitz in Panama-Stadt und Basis auf dem Flughafen Panama. Sie ist Mitglied der Luftfahrtallianz Star Alliance.

Geschichte[Bearbeiten]

Eine ehemalige Lockheed L-188 Electra der Copa Airlines

Die Fluggesellschaft wurde am 21. Juni 1944 gegründet und nahm den Flugbetrieb am 5. Mai 1947 auf. Copa ist ein Akronym für Compañía Panameña de Aviación. Sie wurde mit Hilfe der Pan Am gegründet, die einen Risikoanteil von 32 % trug. Der Flugbetrieb wurde mit einer kleinen Flotte von Douglas DC-3 und Douglas C-47 aufgenommen. Die ersten internationale Strecken bot die Fluggesellschaft in den 1960ern an, als Strecken nach Jamaika, Kolumbien und Costa Rica eingerichtet wurden.

Bis in die 1980er stellte Air Panama Internacional, die bis dahin einen größeren internationalen Bekanntheitsgrad hatte, eine harte Konkurrenz dar. Copa Airlines verstärkte den Wettbewerb, als das erste Düsenflugzeug, eine Boeing 737-100 gekauft wurde, um Strecken in die Dominikanische Republik, nach Puerto Rico und in die USA aufzunehmen.

Die Expansionspolitik wurde in den 1990ern fortgeführt und man konnte Copa Airlines Flugzeuge auf den Flughäfen von Argentinien, Chile, Kuba, Peru, Mexiko und vielen anderen lateinamerikanischen Ländern sehen.

Am 19. Mai 1998 erstand Continental Airlines 49 % der Aktien von Copa Airlines, womit eine umfassende Marketing- und Operationsallianz eingeleitet wurde. Seit dieser Zeit passte Copa Airlines die Flugzeuglackierung und das Logo an und übernahm das Vielfliegerprogramm OnePass. Anfang Februar 2007 wurde bekannt, dass die Fluggesellschaft der Luftfahrtallianz SkyTeam beitreten wird.[2]

Aufgrund des Wechsels von Continental Airlines zur Star Alliance hat auch Copa Airlines am 26. Mai 2009 mitgeteilt, die Kooperation mit SkyTeam zum Oktober 2009 zu beenden. Am 10. November 2010 wurde schließlich bekannt gegeben, dass Copa Airlines bis 2012 der internationalen Luftfahrtallianz Star Alliance beitreten wird.[3]

2011 führte Copa Airlines ein neues Logo analog zum Design der United Airlines ein und nutzt seither auch deren Vielfliegerprogramm MileagePlus, nachdem Continental Airlines mit United Airlines fusionierte. Der Beitritt zur Star Alliance erfolgte am 22. Juni 2012.[4]

Am 10. April 2015 gab Copa Airlines bekannt, 61 Flugzeuge der Boeing 737 MAX zu bestellen.[5] Die Aufteilung auf MAX 8 und MAX 9 ist noch offen.

Flugziele[Bearbeiten]

Copa Airlines betreibt vom Drehkreuz in Panama aus ein Netz aus 73 Destinationen in 30 Ländern[6] in Nordamerika, Mittelamerika, Südamerika und der Karibik und bedient darüber hinaus Metropolen wie Washington D.C., Bogotá, Rio de Janeiro und Nassau.

Codesharing[Bearbeiten]

Copa Airlines hat Codesharing-Abkommen mit Aeroméxico, Cubana, Gol Transportes Aéreos, KLM, Condor und TAME.

Flotte[Bearbeiten]

Embraer 190 der Copa Airlines

Mit Stand August 2015 besteht die Flotte der Copa Airlines aus 86 Flugzeugen[7]:

Flugzeugtyp aktiv bestellt[8] Anmerkungen Sitzplätze[9]
(Business/Economy)
Boeing 737-700 14 mit Winglets ausgestattet; 4 betrieben für Copa Airlines Colombia 124 (12/112)
Boeing 737-800 57 23 alle mit Winglets ausgestattet, davon 19 mit Split-Scimitar Winglets; 3 in Star Alliance-Sonderlackierung 154 (16/138)
160 (16/144)
Boeing 737 MAX 61 Aufteilung auf MAX 8 und MAX 9 noch offen - offen -
Embraer 190 15 3 betrieben für Copa Airlines Colombia 94 (10/84)
Gesamt 86 84

Zwischenfälle[Bearbeiten]

  • Am 6. Juni 1992 stürzte der Copa-Airlines-Flug 201 mit 40 Passagieren und 7 Besatzungsmitgliedern an Bord in der Provinz Darién an der Grenze zwischen Panama und Kolumbien ab. Es gab keine Überlebende. Ermittler fanden heraus, dass eines der Kreiselinstrumente der Boeing 737 ausfiel, die Piloten aber nicht richtig reagierten und in Folge die Kontrolle über das Flugzeug verloren.[10][11]
  • Bei einem Systemausfall der Copa Airlines am 21. Oktober 2013 fielen 110 Flüge aus und auch die Präsidentin von Costa Rica, Laura Chinchilla musste warten bis sie vom ebenfalls gestrandeten mexikanischen Außenminister José Antonio Meade Kuribreña mitgenommen wurde.[12]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Copa Airlines – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Geschäftsjahresergebnisse der Copa Airlines 2013 PDF-Datei (englisch) abgerufen am 11. April 2015
  2. prnewswire.co.uk - Copa Airlines unterzeichnet mit SkyTeam Vereinbarung für Beitritt als Mitglied zum Bündnis, 2. Februar 2007 abgerufen am 16. August 2015
  3. aero.de - Avianca-TACA und Copa Airlines treten Star Alliance bei 10. November 2010
  4. lufthansa.com - Avianca, Taca Airlines und Copa Airlines treten der Star Alliance bei, 22. Juni 2012
  5. boeing.com - Copa Airlines selects the 737 MAX with 61 airplane order, 10. April 2015 (englisch) abgerufen am 13. April 2015
  6. Großbestellung für Boeing aus Panama, abgerufen am 11. April 2015
  7. ch-aviation - Copa Airlines (englisch) abgerufen am 16. August 2015
  8. Boeing - Orders and Delivieries (englisch) abgerufen am 16. August 2015
  9. copaair.com - Fleet (englisch) abgerufen am 23. Dezember 2014
  10. Los Angeles Times - 47 Killed in Crash of Panama Airliner (englisch) abgerufen am 7. Februar 2015
  11. Flugunfalldaten und -bericht im Aviation Safety Network
  12. aerotelegraph.com - Präsidentin kann nicht abheben abgerufen am 23. Oktober 2013