Dieterskirchen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Dieterskirchen
Dieterskirchen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dieterskirchen hervorgehoben
Koordinaten: 49° 25′ N, 12° 25′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Schwandorf
Verwaltungs­gemeinschaft: Neunburg vorm Wald
Höhe: 499 m ü. NHN
Fläche: 24,13 km2
Einwohner: 999 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km2
Postleitzahl: 92542
Vorwahl: 09671
Kfz-Kennzeichen: SAD, BUL, NAB, NEN, OVI, ROD
Gemeindeschlüssel: 09 3 76 122
Gemeindegliederung: 25 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Kolpingstr. 3
92431 Neunburg vorm Wald
Website: www.dieterskirchen.de
Bürgermeister: Johann Graßl (CSU)
Lage der Gemeinde Dieterskirchen im Landkreis Schwandorf
AltendorfBodenwöhrBruck in der OberpfalzBurglengenfeldDieterskirchenFensterbachGleiritschGuteneckMaxhütte-HaidhofNabburgNeukirchen-BalbiniNeunburg vorm WaldNiedermurachNittenauOberviechtachPfreimdSchmidgadenSchönseeSchwandorfSchwarzachSchwarzenfeldSchwarzhofenStadlernSteinberg am SeeStullnTeublitzTeunzThansteinTrausnitzWackersdorfWeidingWernberg-KöblitzWinklarnWolferloheBayernLandkreis Amberg-SulzbachLandkreis RegensburgLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis ChamTschechienLandkreis Neustadt an der WaldnaabKarte
Über dieses Bild
Dieterskirchen (2017)
Dieterskirchen (2010)

Dieterskirchen ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Neunburg vorm Wald.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieterskirchen liegt in der Region Oberpfalz-Mitte zwischen Neunburg vorm Wald und Oberviechtach im Aschatal.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nachbargemeinden (im Uhrzeigersinn) sind: Oberviechtach, Winklarn, Thanstein, Neunburg vorm Wald, Schwarzhofen und Niedermurach.

Wappen von Niedermurach
Niedermurach
5 km
Wappen von Oberviechtach
Oberviechtach
6 km
Wappen von Winklarn
Winklarn
7 km
Wappen von Niedermurach
Niedermurach
5 km
Nachbargemeinden Wappen von Thanstein
Thanstein
9 km
Wappen von Schwarzhofen
Schwarzhofen
9 km
Wappen von Neunburg vorm Wald
Neunburg vorm Wald
10 km
Wappen von Thanstein
Thanstein
9 km

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Dieterskirchen hat 25 Gemeindeteile: Das Pfarrdorf Dieterskirchen. Die Dörfer Bach, Pottenhof, Prackendorf und Weislitz. Die Weiler Stegen und Weichelau. Die Einöden Bruckmühl, Frauenhäusl, Hauserlohhof, Hohenthal, Holzhaus, Katharinenthal, Kieselmühle, Kolmhof, Kuppelhof, Neuhaus, Ödgartenhof, Pottenhofermühle, Saggau, Seugenhof, Silbermühle und Tradhof, die Wüstungen Wellenthal und Ziegelhütte.[2]

Es gibt die Gemarkungen Bach, Dieterskirchen, Prackendorf, Weislitz und Pottenhof.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieterskirchen wurde erstmals im Jahr 1301 als „Dietholtschirchen“ urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte zum Kurfürstentum Bayern und war Sitz einer geschlossenen Hofmark der Freiherren Horneck von Hornberg. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die damalige Gemeinde Dieterskirchen.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1945 oder 1946 wurden Teile der aufgelösten Gemeinde Weislitz eingegliedert.[3] Die bis dahin selbständigen Gemeinden Bach und Prackendorf wurden am 1. Juli 1975 anlässlich der Gemeindegebietsreform in Bayern eingegliedert.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 0898 Einwohner
  • 1970: 0882 Einwohner
  • 1987: 0995 Einwohner
  • 1991: 1071 Einwohner
  • 1995: 1079 Einwohner
  • 2000: 1086 Einwohner
  • 2005: 1061 Einwohner
  • 2010: 1015 Einwohner
  • 2015: 1011 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung im Gemeinderat Dieterskirchen (16. März 2014)
  
Insgesamt 12 Sitze

Verwaltungsgemeinschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1976 haben sich im Zuge der Gebietsreform die Gemeinden Dieterskirchen, Neukirchen-Balbini, Thanstein und Schwarzhofen zur Verwaltungsgemeinschaft Neunburg vorm Wald zusammengeschlossen.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Kommunalwahl am 16. März 2014 ergab sich diese Sitzverteilung: [5]

FW CSU
3 Sitze 9 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister der Gemeinde Dieterskirchen ist seit Mai 1996 Hans Graßl (CSU).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In Rot über einem silbernen Dreiberg, darin ein rotes Horn, eine silberne Kirche. Wappen seit 1978.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2005 besteht eine Gemeindepartnerschaft mit FrankreichFrankreich Neufmanil (Frankreich).

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 61 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort; im Bereich Handel und Verkehr hingegen gar keine. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 361. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei Betriebe, im Bauhauptgewerbe keine Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 53 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 907 ha, davon waren 606 ha Ackerfläche und 299 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt einen Kindergarten und die Grundschule Dieterskirchen, in der im Schuljahr 2016/2017 34 Schüler von zwei hauptamtlichen Lehrkräften unterrichtet wurden.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Dieterskirchen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 7. Dezember 2011
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 535.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 667.
  5. Gemeinde Dieterskirchen: Gemeinderat Dieterskirchen. Abgerufen am 7. März 2017.
  6. Grundschule Dieterskirchen  in der Schuldatenbank des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, abgerufen am 23. Oktober 2017.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dieterskirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien