Schwarzach bei Nabburg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schwarzach b.Nabburg
Schwarzach bei Nabburg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schwarzach b.Nabburg hervorgehoben

Koordinaten: 49° 25′ N, 12° 14′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Schwandorf
Verwaltungs­gemeinschaft: Schwarzenfeld
Höhe: 386 m ü. NHN
Fläche: 27,35 km2
Einwohner: 1423 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner je km2
Postleitzahl: 92548
Vorwahl: 09675
Kfz-Kennzeichen: SAD, BUL, NAB, NEN, OVI, ROD
Gemeindeschlüssel: 09 3 76 162
Gemeindegliederung: 15 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Viktor-Koch-Str. 4
92521 Schwarzenfeld
Website: schwarzach-b-nabburg.de
Bürgermeister: Hans Gradl
Lage der Gemeinde Schwarzach b.Nabburg im Landkreis Schwandorf
AltendorfBodenwöhrBruck in der OberpfalzBurglengenfeldDieterskirchenFensterbachGleiritschGuteneckMaxhütte-HaidhofNabburgNeukirchen-BalbiniNeunburg vorm WaldNiedermurachNittenauOberviechtachPfreimdSchmidgadenSchönseeSchwandorfSchwarzachSchwarzenfeldSchwarzhofenStadlernSteinberg am SeeStullnTeublitzTeunzThansteinTrausnitzWackersdorfWeidingWernberg-KöblitzWinklarnWolferloheBayernLandkreis Amberg-SulzbachLandkreis RegensburgLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis ChamTschechienLandkreis Neustadt an der WaldnaabKarte
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Schwarzach bei Nabburg (2013)

Schwarzach bei Nabburg (amtlich Schwarzach b.Nabburg) ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf. Der gleichnamige Hauptort ist Sitz der Gemeindeverwaltung. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzenfeld.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in der Region Oberpfalz-Nord am Fluss Schwarzach, der bei Schwarzenfeld in die Naab mündet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt 15 Gemeindeteile:[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeindeteil Wölsendorf wurde 1015 erstmals erwähnt. Schwarzach gehörte zum Rentamt Amberg und zum Landgericht Nabburg des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebietsteile der am 1. Januar 1974 aufgelösten Gemeinde Unterauerbach kamen am 1. Januar 1974 zu Schwarzach. Am 1. Januar 1975 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Altfalter, die am 1. Januar 1971 um die Gemeinde Weiding vergrößert worden war[3], eingegliedert.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1.397 auf 1.445 um 48 Einwohner bzw. um 3,4 %.

  • 1961: 1325 Einwohner
  • 1970: 1360 Einwohner
  • 1987: 1372 Einwohner
  • 1991: 1459 Einwohner
  • 1995: 1468 Einwohner
  • 2000: 1486 Einwohner
  • 2005: 1552 Einwohner
  • 2010: 1521 Einwohner
  • 2015: 1449 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der langjährige Bürgermeister Alois Böhm verstarb am 22. August 2016. Bis zur Neuwahl (Stichwahl) am 18. Dezember 2016 führte der 2. Bürgermeister Franz Grabinger die Amtsgeschäfte kommissarisch.

In der Bürgermeister-Neuwahl setzte sich Hans Gradl (Freie Wählergemeinschaft Altfalter-Weiding-Richt) aus dem Ortsteil Altfalter mit 58,7 % gegen Hubert Jetschmann (FWG Schwarzach) durch.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DEU Schwarzach COA.svg
Blasonierung: „In Silber ein schwarzer Wellenbalken, darüber ein blauer Pflug, darunter zwischen je zwei übereinander stehenden blauen Sternen eine blaue Grubenlampe.“[5]

Seit 1987.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 121 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 523. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 67 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1443 ha, davon waren 908 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt keine Kindergärten oder Schulen im Ort.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Kirchfriedhof zu Schwarzach sind Ahnen des Komponisten Max Reger bestattet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Schwarzach bei Nabburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Schwarzach bei Nabburg in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 20. Dezember 2017.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 529.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 667.
  5. Eintrag zum Wappen von Schwarzach bei Nabburg in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte