Neunburg vorm Wald

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Neunburg vorm Wald
Neunburg vorm Wald
Deutschlandkarte, Position der Stadt Neunburg vorm Wald hervorgehoben
Koordinaten: 49° 21′ N, 12° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Schwandorf
Höhe: 398 m ü. NHN
Fläche: 110,17 km2
Einwohner: 8233 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 75 Einwohner je km2
Postleitzahl: 92431
Vorwahl: 09672
Kfz-Kennzeichen: SAD, BUL, NAB, NEN, OVI, ROD
Gemeindeschlüssel: 09 3 76 147
Stadtgliederung: 74 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schrannenplatz 1
92431 Neunburg vorm Wald
Webpräsenz: www.neunburgvormwald.de
Bürgermeister: Martin Birner (CSU)
Lage der Stadt Neunburg vorm Wald im Landkreis Schwandorf
AltendorfBodenwöhrBruck in der OberpfalzBurglengenfeldDieterskirchenFensterbachGleiritschGuteneckMaxhütte-HaidhofNabburgNeukirchen-BalbiniNeunburg vorm WaldNiedermurachNittenauOberviechtachPfreimdSchmidgadenSchönseeSchwandorfSchwarzachSchwarzenfeldSchwarzhofenStadlernSteinberg am SeeStullnTeublitzTeunzThansteinTrausnitzWackersdorfWeidingWernberg-KöblitzWinklarnWolferloheBayernLandkreis Amberg-SulzbachLandkreis RegensburgLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis ChamTschechienLandkreis Neustadt an der WaldnaabKarte
Über dieses Bild
Neunburg (2013)
Neunburg (2016)

Neunburg vorm Wald ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Neunburg vorm Wald. Neunburg vorm Wald hat mehr als 8000 Einwohner und ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort und Mittelzentrum im Landkreis Schwandorf. Die Stadt im Naturpark Oberpfälzer Wald feiert 2017 ihr 1000jähriges Stadtjubiläum.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neunburg vorm Wald liegt auf einer Höhe von 398 m ü. NN im Schwarzachtal im Osten von Bayern. Der Ort liegt auf einem Felsplateau über der Schwarzach und gehört zum Oberpfälzer Wald.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Neunburg vorm Wald besteht neben dem Hauptort aus folgenden 73 Ortsteilen:

Wüstungen:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum 18. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schwarzachtal wurde bereits in der Frühgeschichte besiedelt. Die älteste belegte Siedlung befindet sich im Gebiet des heutigen Quartiers Am Aign in der Nähe des Ufers der Schwarzach. Ein Beleg aus der Zeit der Karolinger weist den Ansitz einer Grundherrschaft im Nordgau (Bayern) nach. Der Ort bestand damals aus einer hölzernen Befestigungsanlage und einer Jakobskirche mit Friedhof. Um 900 entstand die Neue Burg mit Burggraben, die Neunburg vorm Wald den Namen gab. Der Ort wurde am 28. April 1017 als Níwnbúrg in einer in Ingelheim ausgestellten Schenkungsurkunde von Kaiser Heinrich II. an das Bistum Bamberg erstmals schriftlich erwähnt. Damals kamen mit Neunburg vorm Wald eine Reihe weiterer Orte im Nordgau an das am 1. Januar 1007 aus Teilen von Würzburg und Bamberg geschaffene Bistum.[2] Im 12. Jahrhundert traten erstmals die Namen der Adelsgeschlechter der Neunburger, Ortenburger und Truhendinger in Neunburg vorm Wald als Lehensträger auf. 1261 kauften die Wittelsbacher die Grundherrschaft von Neunburg und Warberg. Ab 1289 hatte der Ort das Marktrecht, ab 1300 das Stadtrecht. Der Aufschwung war der Lage an einer Handels- und Heerstraße nach Böhmen zu verdanken.

Unter Ruprecht II. wurde Neunburg vorm Wald 1354 eine Residenzstadt der pfälzischen Wittelsbacher. Die Burg wurde umgebaut und die Stadt erhielt das Braurecht. Ruprecht III. stiftete 1398 das erste Hospital. Sein Sohn Pfalzgraf Johann in Neunburg vorm Wald, Begründer der Nebenlinie der pfälzischen Wittelsbacher, verhalf der Stadt zu einer Blütezeit. Er verstarb 1443 im Kloster Kastl und wurde in Neunburg vorm Wald zu Grabe gelegt. Nach seinem Tod begann der wirtschaftliche Niedergang der Stadt. Während der Reformation wurde Neunburg vorm Wald für drei Generationen evangelisch-lutherisch. Im Dreißigjährigen Krieg während der Rekatholisierung in Bayern wurde die Stadt 1634 von evangelischen Truppenverbänden der Schweden besetzt und 1641 von der Kaiserlichen Armee belagert.[3] In den folgenden Jahren ging die Bevölkerung in der vom Krieg teilweise zerstörten Stadt stark zurück. 1705 wurde die Oberpfalz im Spanischen Erbfolgekrieg von Truppen der Habsburgermonarchie besetzt. Ein von Pfarrer Florian von Miller organisierter Aufstand gegen die Zwangsrekrutierungen von Söldnern im Schwarzachtal blieb erfolglos. 1722 wurde das 1803 säkularisierte Kloster Neunburg vorm Wald gegründet. Im Österreichischen Erbfolgekrieg wurde 1742 Neunburg vorm Wald von Panduren unter Franz von der Trenck belagert.

19. bis 21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Revolutionsjahr 1848 endete mit der Bauernbefreiung die Erbuntertänigkeit. Nach Bränden in den Jahren 1746, 1800 und 1876 veränderte sich das Stadtbild stark. Es wurden mehrere historische Bauten verkauft oder abgebrochen. Mit der Industrialisierung bildeten sich Glasschleifereien im Umland. 1896 erreichte die Bahn von Bodenwöhr die Stadt. Das Bezirksamt Oberviechtach wurde 1900 von Neunburg vorm Wald abgetrennt. 1903 entstanden die Elektrizitätswerke und die Stadt- und Gemeindewerke, 1906 wurde eine evangelische Kirche gebaut und 1915 die Bahnstrecke nach Rötz eingerichtet.

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges im April 1945 begannen die Todesmärsche von KZ-Häftlingen aus dem KZ Flossenbürg in das KZ Dachau. Am 21. April 1945 erreichte ein Todesmarsch Neunburg vorm Wald. Während der Rast des Zuges brachte ihnen die Bevölkerung Kartoffeln und Wasser. Außerhalb des Ortes richtete die SS ein Massaker an. 160 der am Todesmarsch beteiligten KZ-Häftlinge wurden ermordet und die Toten in einem Waldstück am Plattenberg notdürftig verscharrt. Als kurz darauf die Amerikaner Neunburg vorm Wald befreiten, fanden sie die Leichen. Die Amerikaner befahlen allen Erwachsenen die Toten würdig zu bestatten. Auf dem Friedhof mussten alle erwachsenen Bürger an den geöffneten Särgen mit den Toten vorbeigehen und ihnen die letzte Ehre erweisen. Die Opfer wurden auf dem Friedhof in Neunburg vorm Wald bestattet und später nach Flossenbürg umgebettet.[4]

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es einen Aufschwung und die Bevölkerungszahl nahm durch Heimatvertriebene wieder zu. Es entstanden neue Wohnsiedlungen und Industriegebiete. 1963 wurde die Stadt Garnisonsstandort der Bundeswehr, die Kaserne wurde jedoch 2007 geschlossen.[5]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Fuhrn, Kröblitz und Seebarn (mit dem im Jahr 1945 oder 1946 eingemeindeten Ort Thann) eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kamen Mitteraschau mit dem im Jahr 1945 oder 1946 eingemeindeten Katzdorf und Teile von Kleinwinklarn hinzu.[6] Eixendorf, Lengfeld und Meißenberg sowie ein Teil der aufgelösten Gemeinden Kemnath bei Fuhrn (Hauptteil) und Unterauerbach folgten am 1. Januar 1974. Am 1. Mai 1978 kamen noch Penting und Teile der aufgelösten Gemeinde Alletsried hinzu.[7]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtratswahl 2014
Wahlbeteiligung: 59,12 % (2008: 56,8 %)
 %
60
50
40
30
20
10
0
56,7
16,4
26,9
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
+2,3
-3,0
+0,7
Sitzverteilung im Stadtrat Neunburg vorm Wald
   
Insgesamt 21 Sitze

Unter den Sitzen der CSU befindet sich der des 1. Bürgermeisters.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung von Neunburg vorm Wald (1840 bis 2015)[8]
Jahr 1840 1871 1900 1925 1939 1950 1961 1970 1987 1991 1995 2005 2010 2015
Einwohner 6174 6254 5860 5885 5900 7790 6828 7825 7215 7629 7998 8255 8067 8233

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat Neunburg vorm Wald besteht aus 20 Mitgliedern und dem Bürgermeister. Nach der Kommunalwahl am 16. März 2014 mit einer Wahlbeteiligung von 59,12 % verteilen sich die Mitglieder des Stadtrats auf die einzelnen Parteien und Listen wie folgt:[9]

CSU SPD FWG
11 Sitze 3 Sitze 6 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist seit 2011 Martin Birner (CSU). Bei der Kommunalwahl 2014 entfielen auf ihn 77,98 % der abgegebenen Stimmen.

Bürgermeister der Stadt Neunburg vorm Wald:

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schwarzachtaler Heimatmuseum
  • Heimatmuseum Oberpfälzer Wald

Kunst und Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Städtische Musikschule im Schloss
  • Schlosssaal: Der ehemals als Gerichtssaal im Stile des Historismus umgebaute Raum dient als Konzertsaal. Neben Musikveranstaltungen finden dort auch Vernissagen, Vorträge und Feiern statt.
  • Kunstverein Unverdorben e. V.
  • Lokale Bands haben sich zum Black River Culture Club e. V. zusammengeschlossen, um das kulturelle Leben in Stadt und Umland zu fördern.
  • Stadtkapelle Neunburg vorm Wald

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Jakob

Es sind folgende bemerkenswerte Bauten in der Stadt zu finden:

  • Ensemble Vorstadt / Am Aign: Das Zentrum des ältesten Teiles der Altstadt bildet die romanische Jakobskirche, eine frühere Wehrkirche, um die ein heute aufgelassener Friedhof angelegt war. Gast- und Wohnhäuser entwickelten sich um diesen Kern.
  • Ensemble Altstadt Neunburg vorm Wald: Die Kirche St. Josef, die Burg, das Schloss und Befestigungsanlagen mit Türmen, Mauern und Zwinger stehen auf einem Granitsporn zwischen Rötzerbach und Schwarzach und bilden zusammen mit den Stadthäusern entlang des Stadtberges und der Hauptstraße die historische Altstadt Neunburgs.
  • Rathaus mit Schrannenplatz: Das spätgotische Rathaus aus dem Jahr 1411 am zentralen Platz der Altstadt mit Marienbrunnen aus dem Jahre 1888. Bemerkenswert sind die beiden in entgegengesetzter Richtung übereinander liegenden Tordurchfahrten unter dem Rathaus.
  • Am Bügerl: Historische Gebäude und enge Gassen bilden den Charakter des Bügerls, eines Stadtteils der Altstadt. Viele dieser Gebäude und Reste der Stadtmauer sind denkmalgeschützt.
  • Bahnhofsstraße: In der Bahnhofstraße sind Gebäude aus der Zeit um die Jahrhundertwende wie auch des Neubarocks zu finden. Solitäre Gebäude mit Walmdach prägen das Bild dieser Straße.
  • Kloster Neunburg vorm Wald mit Theresia-Gerhardinger-Haus: In diesem ehemaligen Franziskanerkloster begann Karolina Gerhardinger 1833 mit zwei ihrer Wegbegleiterinnen ein klösterliches Leben mit dem Schwerpunkt Erziehung und Bildung. Das Kloster wurde zum Gründungshaus des Ordens der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Neunburg vorm Wald finden sich zahlreiche unter Denkmalschutz stehende historische Bauten aus den unterschiedlichsten Epochen.

Kulturelle Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parks und Grünanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stadtpark: Neben einer Minigolfanlage, einer modernen Skateranlage und Ruder- und Tretbooten findet man dort einen Rutengängerlehrpfad
  • Park am Torweiher
  • Dietrich-Bonhoeffer Park
  • Rosengarten
  • Golf- und Landclub Oberpfälzer Wald in Ödengrub

Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1986 bis Ende 1999 wurde in einem staatlich geförderten Pilotprojekt[11] unter Beteiligung des Bayernwerks (heute E.ON),[12] BMW, Linde und Siemens auf dem Gelände der heutigen Stadtwerke die regenerative Erzeugung von Wasserstoff mittels Elektrolyse und dessen Verwendung u.A. als Treibstoff untersucht.[13] Die Solar-Wasserstoff-Anlage Neunburg vorm Wald erlangte in Fachkreisen überregionale Aufmerksamkeit. Dennoch wurde das Projekt 1999 aufgegeben und das neben der Anlage errichtete Infozentrum geschlossen. Die Gebäude wurden erweitert und zum Standort der Stadtwerke Neunburg vorm Wald ausgebaut. Die große Photovoltaikanlage ist bis heute in Betrieb und liefert Ökostrom für die Stadtwerke.

2017 gab das Bundesfinanzministerium anlässlich des Stadtjubiläums ein Sonderpostwertzeichen „1000 Jahre Stadt Neunburg vorm Wald“ heraus. Es hatte einen Wert von 45 Cent und war in Verkaufsstellen der Deutschen Post erhältlich.[14]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Neunburg vorm Wald ist ein maßgebender Wirtschaftsstandort in der Region und bietet Arbeit für rund 3300 Beschäftigte, von denen 1900 Pendler sind. Im ehemaligen Kasernenareal auf dem Plattenberg wurde ein Gewerbepark eingerichtet.

Die Gewerbesteuer hat einen Hebesatz von 320 %. Die Grundsteuer unterteilt sich in Hebesatz A (Landwirtschaft) mit 310 % und in Hebesatz B (Grundstücke) mit 330 %. Die Steuernummer der Stadt Neunburg vorm Wald lautet 211/114/50347.

Zu den bedeutendsten Firmen der Stadt zählen neben der Elektrotechnik-Gruppe Fleischmann Elektrotech Engineering (F.EE), die ihren Hauptsitz in Neunburg hat und mit über sechshundert Beschäftigten der größte Arbeitgeber der Stadt ist, The Lorenz Snack-World die in Neunburg u. A. Kartoffelchips und Snacks produziert und die Süßwaren Trolli GmbH. Im Gewerbepark auf dem Gelände der ehemaligen Bundeswehrkaserne betreibt die Autovermietung Buchbinder Rent-a-Car ein Logistikzentrum.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den öffentlichen Einrichtungen von Neunburg vorm Wald zählen die Dienststelle des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schwandorf, die Außenstelle des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Nabburg, die Schwarzachtalhalle, die Stadtbücherei, das Hallenbad und das Erlebnisfreibad.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildungseinrichtungen in Neunburg vorm Wald:

Die Nächstliegenden Gymnasien sind das Ortenburg-Gymnasium in Oberviechtach und das Regental-Gymnasium in Nittenau.

Ehemaliger Bundeswehrstandort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1963 wurde die Stadt eine Heeresgarnison der Bundeswehr. In Neunburg waren das Panzerbataillon 114, das Panzerartilleriebataillon 115, andere Truppenteile der Panzergrenadierbrigade 11 (bzw. Jägerbrigade 11) und eine Standortverwaltung stationiert. Die Pfalzgraf-Johann-Kaserne wurde 2007 geschlossen.[15]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Neunburg vorm Wald führt die Staatsstraße 2151 zur B 85 nach Amberg und zur Autobahn nach Nürnberg. Die Staatsstraße 2398 führt nach Regensburg und zur Autobahn nach München.

Neunburg vorm Wald liegt an der stillgelegten Bahnstrecke Bodenwöhr–Rötz, auf deren Trasse der Regen-Schwarzach Radweg (Nittenau-Neunburg) und der Schwarzachtalradweg (Nabburg-Rybník nad Radbuzou) verlaufen.

Bahnhöfe in der Nähe sind Bodenwöhr Nord, Schwandorf, Roding und Regensburg Hbf.

Die RVV Linie 43 verkehrt zweimal täglich von Neunburg vorm Wald zum Regensburger Hauptbahnhof und zurück.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gregor von Scherr um 1860

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Neunburg vorm Wald wirkende Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gottfried Dachauer (Bürgermeister) und Sebastian Dachauer: Chronik der Stadt Neunburg v. W., zwei Bände, 1841
  • Anton Neckermann: Landkreis Neunburg vorm Wald, München-Assling, 1968
  • Stadt Neunburg vorm Wald (Hrsg.). Theo Männer et al.: 1000 Jahre Neunburg vorm Wald 1017–2017. media9-Schmidl Druck, Neunburg vorm Wald 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neunburg vorm Wald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Regesta Imperii II,4 n. 1901 (online; abgerufen am 5. April 2017).
  3. Quelle 19: Slange (1641). Der Dreißigjährige Krieg in Selbstzeugnissen, Chroniken und Berichten. B. Warlich; abgerufen am 14. August 2012.
  4. Konzentrationslager Flossenbürg, Peter Heigl, 1994, ISBN 3-921114-29-2, S. 27–41
  5. Neunburg vorm Wald: Ortsgeschichte. Abgerufen am 14. August 2012.
  6. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 534.
  7. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 667 und 668.
  8. Datenbank Statistikdaten Bayern
  9. Kommunalwahlen Bayern. Abgerufen am 22. Juli 2017.
  10. http://www.neunburgvormwald.de/tourismus-freizeit/kultur.html
  11. Oberpfälzer Kulturbund: Das Solar-Wasserstoff-Projekt in Neunburg vorm Wald, PDF, aufgerufen 24. August 2012
  12. eOn, 2002: Erneuerbare Energien und Solarwasserstoff, aufgerufen 24. August 2012
  13. BR-online, 2008 :Energie von der Sonne, aufgerufen 24. August 2012
  14. Auflage vier Millionen Stück, aufgerufen 1. Juni 2017
  15. Neunburg vorm Wald: Ortsgeschichte. Abgerufen am 25. September 2012.