Wolfsbach (Niederösterreich)

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Marktgemeinde
Wolfsbach
Wappen Österreichkarte
Wappen von Wolfsbach
Wolfsbach (Niederösterreich) (Österreich)
Wolfsbach (Niederösterreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Amstetten
Kfz-Kennzeichen: AM
Fläche: 31 km²
Koordinaten: 48° 4′ N, 14° 40′ OKoordinaten: 48° 4′ 0″ N, 14° 40′ 0″ O
Höhe: 384 m ü. A.
Einwohner: 2.004 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 65 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3354
Vorwahl: 07477
Gemeindekennziffer: 3 05 42
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchenstraße 2
3354 Wolfsbach
Website: www.wolfsbach.gv.at
Politik
Bürgermeister: Josef Unterberger (ÖVP)
Gemeinderat: (2020)
(19 Mitglieder)
15
3
1
15 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Wolfsbach im Bezirk Amstetten
AmstettenArdaggerAschbach-MarktBehambergBiberbachEnnsdorfErnsthofenErtlEuratsfeldFerschnitzHaagHaidershofenHollenstein an der YbbsKematen an der YbbsNeuhofen an der YbbsNeustadtl an der DonauOed-OehlingOpponitzSeitenstettenSonntagbergSt. Georgen am ReithSt. Georgen am YbbsfeldeSt. Pantaleon-ErlaSt. Peter in der AuSt. ValentinStrengbergViehdorfWallsee-SindelburgWeistrachWinklarnWolfsbachYbbsitzZeillernAllhartsbergNiederösterreichLage der Gemeinde Wolfsbach (Niederösterreich) im Bezirk Amstetten (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Wolfsbach ist eine österreichische Marktgemeinde im Bezirk Amstetten im Bundesland Niederösterreich mit 2004 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolfsbach liegt im Mostviertel in Niederösterreich. 6,84 Prozent der Fläche der Marktgemeinde sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Marktgemeinde setzt sich aus den drei nachfolgenden Katastralgemeinden zusammen:

  • Bubendorf (11,15 km²)
  • Meilersdorf (10,05 km²)
  • Wolfsbach (9,76 km²)

Die Gemeinde besteht aus der Ortschaft Wolfsbach. Ortsteile von Wolfsbach sind: Adersdorf, Bachlerboden, Baumgarten, Bierbaumdorf, Bruderberg, Bubendorf, Dörflergut, Egg, Erdberg, Erkersdorf, Gansberg, Giebl, Grafenberg, Grillenberg, Haselstraß, Helmrechtsöd, Hinterberg, Hof, Höfart, Kerschbaum, Kirchstetten, Kirchweg, Kirnhub, Kirping, Loimersdorf, Loosdorf, Markstein, Meilersdorf, Pfarrhof, Plankenboden, Pöstling, Rudersberg, Schlögelhof, Straß, Wippersberg und Wolfsbach selbst – sowie aus zahlreichen Einzellagen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haag Strengberg Wallsee-Sindelburg
Nachbargemeinden Aschbach-Markt
St. Peter in der Au Seitenstetten Biberbach

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum.

823 bestätigte Ludwig der Fromme in der Urkunde Confirmatio Ludovici Pii, dass Wolfeswanc zu jenen Seelsorgesprengeln gehöre, die bereits sein Vater Karl der Große der Passauer Kirche übergeben habe. Dazu passt, dass 2011 bei der Kircheninnenrenovierung Fundamente eines Vorgängerbaues aus dem 9. Jahrhundert gefunden wurden. 1109 erfolgte auf Wolfsbacher Pfarrgebiet die Gründung des Chorherrenstiftes, 1112 des Benediktinerklosters Seitenstetten. 1142 übergab Bischof Reginbert die Pfarre Wolfsbach dem Stift Seitenstetten. Im 15. Jahrhundert entstand die heutige spätgotische Pfarrkirche, die zweimal barock eingerichtet und 1908 schließlich regotisiert wurde. Im ausgehenden 16. Jahrhundert wurde ein neuer Pfarrhof errichtet, seit dem 17. Jahrhundert ist eine Pfarrschule bezeugt.

1850 entstanden auf dem Pfarrgebiet die drei selbständigen Gemeinden Bubendorf, Meilersdorf und Wolfsbach, die 1938 zur heutigen Gemeinde zusammengelegt wurden. Seit 2003 ist Wolfsbach Marktgemeinde.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In einem von Gold auf Blau durch einen silbernen, geästeten Balken erniedrigt geteilten Schild ein auf der Schildesteilung nach rechts laufender roter Wolf.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1.809 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1.731 Einwohner, 1981 1.693 und im Jahr 1971 1.728 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BW

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder.

Bürgermeister

  • bis 2005 Michael Ziervogl (ÖVP)
  • 2005–2015 Franz Sturm (ÖVP)
  • seit 2015 Josef Unterberger (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wolfsbach
  • Katholische Pfarrkirche Wolfsbach hl. Veit: Die Kirche ist eine spätgotische Hallenkirche mit vorgestelltem Westturm und weitgehend neugotischer Einrichtung. 2011 wurde das Kircheninnere gründlich renoviert und der Altarraum liturgisch neu geordnet.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 66, nach der Erhebung 1999 gab es 150 land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Erwerbstätige am Wohnort waren nach der Volkszählung 2001 824 Personen. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 46,48 Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2003 gab es am Ort 36 Arbeitslose.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst Koref (1891–1988), Politiker, SDAP, SPÖ, Linzer Bürgermeister und Nationalrat

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Wolfsbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in Wolfsbach. Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 12. Oktober 2019.
  2. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in Wolfsbach. Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 12. Oktober 2019.
  3. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Wolfsbach. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 12. Oktober 2019.
  4. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Wolfsbach. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 12. Oktober 2019.
  5. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Wolfsbach. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 12. Oktober 2019.
  6. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2020 in Wolfsbach. Amt der NÖ Landesregierung, 26. Januar 2020, abgerufen am 1. März 2020.